Für 25 Cent gibt es gestohlene Netflix-Accounts auf dem Schwarzmarkt
Mit der Beliebtheit und der breiten Verfügbarkeit des Videostreamingdienst Netflix wächst auch das Potential für Betrüger. Vor dem Handel mit gestohlenen Nutzerdaten und den dahinter liegenden Phishing-Aktivitäten, mit denen Hacker an die Daten kommen, warnt jetzt das Sicherheitsunternehmen Symantec.
Entdeckt haben die Sicherheitsforscher von Symantec gleich mehrere Kampagnen, mit denen Schwindler zum einen an echte Login-Daten kommen, und zum anderen diese dann wieder verkaufen. In beiden Fällen werden Nutzer mit dem Versprechen eines extrem günstigen Netflix-Abos angelockt. Verkauft werden die durch die Malware und durch Phishing erlangten Nutzerdaten dann zum Spotpreis von nur 25 Cent pro Stück. Dabei werden bestehenden Netflix-Nutzer zum Beispiel per Mail ausgetrickst, sodass sie sich auf einer gefälschten Webseite anmelden, die dem Original von Netflix nachempfunden wird. Gibt ein Nutzer dort seine Daten an, stehen den Betrügern die Logins anschließend zur Verfügung.
Symantec hat verschiedene Kampagnen gefunden, mit denen Netflix-Nutzer angelockt werden.
Klassischerweise werden die Abonnenten auf die falschen Seiten mit der Bitte gelockt, ihre Kundendaten zu überprüfen oder zu bestätigen. Daher gilt wie bei allen Phishing-Aktionen immer der Hinweis, nie auf Links in Mails zu klicken sondern besser die entsprechenden Seiten im Browser direkt anzuwählen und so zu überprüfen, ob beim echten Dienst tatsächlich Daten angefragt werden. Zudem sollte man sich die Adresse des Absenders genau anschauen, da sie meist den Betrug schon offenbaren.
Symantec hat zudem eine Malware entdeckt, die Nutzern ebenfalls vorgaukelt, eine offizielle Netflix-App zu sein. Sie lockt Bestandskunden mit dem Versprechen an, gegen eine geringe Zahlung ein Lifetime-Abo zu erhalten. So hat die Malware hinterlegt auf dubiosen Download-Portalen hohe Installationsraten. Versucht der Nutzer sich dann anzumelden, werden die Nutzerdaten abgegriffen und teilweise auch Bankdaten gestohlen, heißt es.
Möglich wird das auch, weil die Betrüger ihre Kampagnen direkt auf spezielle Länder zuschneiden. So ist Symantec eine Aktion bekannt, die sich direkt an dänische Nutzer gewendet hatte und ihnen mitteilte, es bestehe ein Problem mit ihrer Zahlung. Auch eine vermeintliche Netflix-App für Brasilien liegt den Sicherheitsforschern vor.
Geld machen die Betrüger aber nicht vordringlich mit dem Verkauf der Accountinfos, sondern vielmehr mit dem Verkauf weiterer Nutzerdaten und dem Erbeuten sonstiger persönlicher Daten, sobald sie einmal Zugriff auf den fremden Computer erlangt haben.
Siehe auch: Erste Sperren: Netflix macht ernst im Kampf gegen "VPN-Piraten"
Symantec hat verschiedene Kampagnen gefunden, mit denen Netflix-Nutzer angelockt werden.
Klassischerweise werden die Abonnenten auf die falschen Seiten mit der Bitte gelockt, ihre Kundendaten zu überprüfen oder zu bestätigen. Daher gilt wie bei allen Phishing-Aktionen immer der Hinweis, nie auf Links in Mails zu klicken sondern besser die entsprechenden Seiten im Browser direkt anzuwählen und so zu überprüfen, ob beim echten Dienst tatsächlich Daten angefragt werden. Zudem sollte man sich die Adresse des Absenders genau anschauen, da sie meist den Betrug schon offenbaren.
Abo-Inhaber meist unwissend
Das Geschäft mit den verkauften Login-Daten soll kräftig florieren. Für die Betrüger sind besonders Accounts von Nutzen, die mehrere Nutzer gleichzeitig akzeptieren, also Familienabos. Die Inhaber der Abos müssten es dann nicht einmal selbst bemerken, dass auf ihre Kosten noch Jemand gratis mit zuschaut. Allerdings besteht auch die Gefahr, dass der echte Abonnent ausgesperrt wird, wenn sich zu viele Nutzer mit seinen Daten anmelden.Symantec hat zudem eine Malware entdeckt, die Nutzern ebenfalls vorgaukelt, eine offizielle Netflix-App zu sein. Sie lockt Bestandskunden mit dem Versprechen an, gegen eine geringe Zahlung ein Lifetime-Abo zu erhalten. So hat die Malware hinterlegt auf dubiosen Download-Portalen hohe Installationsraten. Versucht der Nutzer sich dann anzumelden, werden die Nutzerdaten abgegriffen und teilweise auch Bankdaten gestohlen, heißt es.
Möglich wird das auch, weil die Betrüger ihre Kampagnen direkt auf spezielle Länder zuschneiden. So ist Symantec eine Aktion bekannt, die sich direkt an dänische Nutzer gewendet hatte und ihnen mitteilte, es bestehe ein Problem mit ihrer Zahlung. Auch eine vermeintliche Netflix-App für Brasilien liegt den Sicherheitsforschern vor.
Geld machen die Betrüger aber nicht vordringlich mit dem Verkauf der Accountinfos, sondern vielmehr mit dem Verkauf weiterer Nutzerdaten und dem Erbeuten sonstiger persönlicher Daten, sobald sie einmal Zugriff auf den fremden Computer erlangt haben.
Siehe auch: Erste Sperren: Netflix macht ernst im Kampf gegen "VPN-Piraten"
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