Bitburger-Brauerei will 70.000 Lokale mit freiem WLAN ausstatten
Deutschland ist was öffentliches WLAN betrifft immer noch ein Entwicklungsland. In Großstädten ist die Situation natürlich eine etwas andere als in kleineren und mittelgroßen Orten. Die Bitburger-Braugruppe will aushelfen und die von ihr belieferten Gastronomiebetriebe mit WLAN-Zugängen ausrüsten. Diese sollen frei nutzbar sein, die Aktion soll eine neue Art der Werbung darstellen.
Die Nutzung wird in zwei Stufen möglich sein: Eine freie Nutzung soll bis zu einer Stunde möglich sein, wer mehrere Stunden auf das Netzwerk zugreifen will, der wird Namen, Alter und Mailadresse angeben müssen. Die Kunden werden sich aber wohl einverstanden erklären müssen, dass die Wirte die Daten für Aktionen oder Gewinnspiele verwenden dürfen.
Bitburger nennt das kostenlose Kneipen-WLAN einen Teil seiner "Digitalisierungsstrategie", damit will man verstärkt mit den Kunden in Kontakt kommen: "TV-Werbung verliert an Bedeutung. Daher müssen wir andere Kanäle finden", so Werner Wolf gegenüber der WiWo.
Hintergrund der Bemühungen sind die zuletzt rückläufigen Bier-Verkäufe. Mittels sozialer Medien wie Facebook will man das Wissen die Kundschaft vertiefen. An Datenschutz haben die Brauer aber vermutlich gedacht, denn man verweist auch darauf, dass den Gastronomen oftmals das "Know-how zum Schutz von Kundendaten" fehle, weshalb man ihnen diesen wichtigen organisatorischen Teil abnehmen bzw. ihnen dabei helfen will.
70.000 Gastronomiebetriebe
Wie die WirtschaftsWoche (WiWO) berichtet, kündigte Werner Wolf, Chef der Bitburger-Braugruppe, zu der die Marken Bitburger, Wernesgrüner, Köstritzer und König-Pilsener gehören, an, insgesamt 70.000 Kneipen, Bars und Restaurants mit frei zugänglichem WLAN auszustatten. Die technische Seite des Angebots wird die Telekom übernehmen. Ein Pilotprojekt will die Brauerei im März starten, Frankfurt und Trier wurden als erste Städte ausgewählt.Die Nutzung wird in zwei Stufen möglich sein: Eine freie Nutzung soll bis zu einer Stunde möglich sein, wer mehrere Stunden auf das Netzwerk zugreifen will, der wird Namen, Alter und Mailadresse angeben müssen. Die Kunden werden sich aber wohl einverstanden erklären müssen, dass die Wirte die Daten für Aktionen oder Gewinnspiele verwenden dürfen.
Bitburger nennt das kostenlose Kneipen-WLAN einen Teil seiner "Digitalisierungsstrategie", damit will man verstärkt mit den Kunden in Kontakt kommen: "TV-Werbung verliert an Bedeutung. Daher müssen wir andere Kanäle finden", so Werner Wolf gegenüber der WiWo.
Hintergrund der Bemühungen sind die zuletzt rückläufigen Bier-Verkäufe. Mittels sozialer Medien wie Facebook will man das Wissen die Kundschaft vertiefen. An Datenschutz haben die Brauer aber vermutlich gedacht, denn man verweist auch darauf, dass den Gastronomen oftmals das "Know-how zum Schutz von Kundendaten" fehle, weshalb man ihnen diesen wichtigen organisatorischen Teil abnehmen bzw. ihnen dabei helfen will.
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