AVG will Mesh-WLAN Router mit eingebautem Antivirus anbieten
Der Sicherheitsdienstleister AVG will in den Markt für Netzwerk-Router einsteigen und hat dafür ein Gerät namens Chime angekündigt, das jetzt über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden soll. Der AVG-Router soll den Nutzer nicht nur durch eingebaute Antivirus-Technologien schützen, sondern auch Mesh-Networking unterstützen.
AVG verspricht auf der jetzt zum Start der bei IndieGoGo laufenden Crowdfunding-Kampagne, dass der Chime-Router nicht nur einfach zu verwenden ist, sondern dabei auch noch gute Leistung und hohe Sicherheitsstandards kombiniert. Das Gerät ist dabei im Grunde ein recht einfacher Dual-Band WiFi-Router mit Unterstützung für den IEEE 802.11ac-Standard, der zwei Gigabit-Ethernet-Ports und einen USB-2.0-Anschluss integriert hat.
So soll AVGs Chime Router aussehen
Das Gerät arbeitet mit einer Dualcore-CPU und verfügt über ein Bluetooth-Modul. Die Hardware soll hier allerdings nur die Basis für die eigentlichen Besonderheiten des Chime-Routers bilden. Zusätzlich zu den Standard-Features integriert AVG Unterstützung für den Aufbau von Internetverbindungen über VPNs und Tor, wobei man den Kunden beim Kauf grundsätzlich einige Monate kostenloser VPN-Nutzung dazugibt.
Zusätzlich setzt das Unternehmen auf die Unterstützung für den Aufbau von Mesh-Netzwerken aus mehreren Chime-Routern. Damit sollen die Käufer in die Lage versetzt werden, an mehreren Orten in ihrem Haushalt einen solchen Router aufzustellen, so dass die Geräte ein gemeinsames WLAN-Netzwerk bieten, das überall optimale Leistung erzielt. Der Ansatz ist nicht neu, doch bisher wird er vor allem in Unternehmen und an öffentlichen Orten wie Flughäfen oder Einkaufszentren eingesetzt.
Der Chime-Router soll bei seiner Markteinführung zum Preis von 200 Dollar verkauft werden, ist aber für frühe Unterstützer der IndieGoGo-Kampagne zu Preisen ab 125 Dollar zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer zu haben. Derzeit versucht man über die Crowdfunding-Aktion 650.000 Dollar zusammenzubekommen, um das Gerät zur Marktreife zu treiben und die Produktion zu finanzieren.
Teil der Ausstattung des Routers ist auch eine eingebaute AntiVirus-Lösung (AVG AntiVirus Free) und die Steuerung des Ganzen mit einer App für mobile Geräte. Wer sich für das Vorhaben interessiert, muss aktuell bedenken, dass AVG kürzlich wegen seiner geänderten Nutzungsbedingungen kritisiert wurde, die auch für die kostenlose AV-Lösung des Unternehmens gilt.
Diese sieht vor, dass die Nutzer AVG das Recht geben, Nutzungsdaten wie etwa die Browsing-Historie zu erfassen und diese anonymisiert zu speichern - und einige dieser Daten auch an Dritte weiterzugeben und dabei kommerziell zu verwerten. Noch ist offen, ob dies auch für den Chime-Router gilt, doch AVG sicherte gegenüber den Kollegen des US-Technikblogs Engadget zu, dass man in Kürze über die genauen Regelungen rund um die Privatsphäre der Käufer des Chime informieren will.
So soll AVGs Chime Router aussehen
Das Gerät arbeitet mit einer Dualcore-CPU und verfügt über ein Bluetooth-Modul. Die Hardware soll hier allerdings nur die Basis für die eigentlichen Besonderheiten des Chime-Routers bilden. Zusätzlich zu den Standard-Features integriert AVG Unterstützung für den Aufbau von Internetverbindungen über VPNs und Tor, wobei man den Kunden beim Kauf grundsätzlich einige Monate kostenloser VPN-Nutzung dazugibt.
Zusätzlich setzt das Unternehmen auf die Unterstützung für den Aufbau von Mesh-Netzwerken aus mehreren Chime-Routern. Damit sollen die Käufer in die Lage versetzt werden, an mehreren Orten in ihrem Haushalt einen solchen Router aufzustellen, so dass die Geräte ein gemeinsames WLAN-Netzwerk bieten, das überall optimale Leistung erzielt. Der Ansatz ist nicht neu, doch bisher wird er vor allem in Unternehmen und an öffentlichen Orten wie Flughäfen oder Einkaufszentren eingesetzt.
Der Chime-Router soll bei seiner Markteinführung zum Preis von 200 Dollar verkauft werden, ist aber für frühe Unterstützer der IndieGoGo-Kampagne zu Preisen ab 125 Dollar zuzüglich Versand und Mehrwertsteuer zu haben. Derzeit versucht man über die Crowdfunding-Aktion 650.000 Dollar zusammenzubekommen, um das Gerät zur Marktreife zu treiben und die Produktion zu finanzieren.
Teil der Ausstattung des Routers ist auch eine eingebaute AntiVirus-Lösung (AVG AntiVirus Free) und die Steuerung des Ganzen mit einer App für mobile Geräte. Wer sich für das Vorhaben interessiert, muss aktuell bedenken, dass AVG kürzlich wegen seiner geänderten Nutzungsbedingungen kritisiert wurde, die auch für die kostenlose AV-Lösung des Unternehmens gilt.
Diese sieht vor, dass die Nutzer AVG das Recht geben, Nutzungsdaten wie etwa die Browsing-Historie zu erfassen und diese anonymisiert zu speichern - und einige dieser Daten auch an Dritte weiterzugeben und dabei kommerziell zu verwerten. Noch ist offen, ob dies auch für den Chime-Router gilt, doch AVG sicherte gegenüber den Kollegen des US-Technikblogs Engadget zu, dass man in Kürze über die genauen Regelungen rund um die Privatsphäre der Käufer des Chime informieren will.
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