Apple überholt Samsung bald auch bei den Chip-Einkäufen
Die Hiobs-Botschaften, die in den letzten Tagen über den Computer-Konzern Apple durch die Presselandschaft geisterten, sind eher ein Jammern auf extrem hohen Niveau. Auch wenn es nach außen weniger spektakulär wirkt, so wächst die Bedeutung Apples in der Weltwirtschaft doch kontinuierlich weiter.
Marktforscher rechnen laut einem Bericht des US-Magazins Computerworld damit, dass das Unternehmen in diesem Jahr zum weltweit größten Einkäufer von Halbleiter-Komponenten aufsteigt. In einigen Teilbereichen ist das bereits der Fall, doch gab es bisher noch einen größeren Abnehmer für die Chipfabriken.
Bei diesem handelt es sich um Samsung. Der südkoreanische Elektronikkonzern konkurriert mit Apple um die Spitze des Smartphone-Marktes und verfügt zusätzlich über eine wesentlich breitere Produktpalette als Apple. Im vergangenen Jahr kaufte Samsung so Chips im Wert von insgesamt 29,87 Milliarden Dollar ein. Da Samsung aber in mehreren Segmenten kräftig unter Druck steht, sank das Handelsvolumen hier im Jahresvergleich bereits um 3,6 Prozent.
Bei Apple gingen die Einkäufe im Jahresvergleich hingegen um 7,1 Prozent nach oben und summierten sich über das Jahr 2015 hinweg auf nunmehr 29 Milliarden Dollar. Es ist damit zu rechnen, dass die Entwicklung in diesem Jahr nicht bedeutend anders aussehen wird, so dass der Konzern aus Kalifornien hier wohl bald die Spitzenposition einnimmt.
Sorgen dürfte dies Samsung aber nur bedingt bereiten - denn Apple gehört auch zu den größten Auftraggebern für die Chipwerke der Südkoreaner. Somit schlägt sich ein Wachstum des Konkurrenten letztlich zumindest indirekt auch in deren Bilanzen positiv nieder.
Problematischer ist die Lage hingegen für viele kleinere Wettbewerber - denn aus deren Sicht ist Apple schon fast "to big to fail". Durch die riesigen Mengen, die der Konzern aufkauft, bekommt er auch mit die besten Preise und kann so entweder beim Preis oder bei den Gewinnmargen kaum bezwungen werden. Auf der anderen Seite ist das Unternehmen auch in einer Position, in der es große Ausgaben in die Forschung und Entwicklung tätigt. Die Kleineren können das ohnehin nicht in dem Umfang, profitieren letztlich aber auch ein Stück weit von den Innovationen, die aus Apples Forschungslaboren kommen.
Bei diesem handelt es sich um Samsung. Der südkoreanische Elektronikkonzern konkurriert mit Apple um die Spitze des Smartphone-Marktes und verfügt zusätzlich über eine wesentlich breitere Produktpalette als Apple. Im vergangenen Jahr kaufte Samsung so Chips im Wert von insgesamt 29,87 Milliarden Dollar ein. Da Samsung aber in mehreren Segmenten kräftig unter Druck steht, sank das Handelsvolumen hier im Jahresvergleich bereits um 3,6 Prozent.
Bei Apple gingen die Einkäufe im Jahresvergleich hingegen um 7,1 Prozent nach oben und summierten sich über das Jahr 2015 hinweg auf nunmehr 29 Milliarden Dollar. Es ist damit zu rechnen, dass die Entwicklung in diesem Jahr nicht bedeutend anders aussehen wird, so dass der Konzern aus Kalifornien hier wohl bald die Spitzenposition einnimmt.
Sorgen dürfte dies Samsung aber nur bedingt bereiten - denn Apple gehört auch zu den größten Auftraggebern für die Chipwerke der Südkoreaner. Somit schlägt sich ein Wachstum des Konkurrenten letztlich zumindest indirekt auch in deren Bilanzen positiv nieder.
Problematischer ist die Lage hingegen für viele kleinere Wettbewerber - denn aus deren Sicht ist Apple schon fast "to big to fail". Durch die riesigen Mengen, die der Konzern aufkauft, bekommt er auch mit die besten Preise und kann so entweder beim Preis oder bei den Gewinnmargen kaum bezwungen werden. Auf der anderen Seite ist das Unternehmen auch in einer Position, in der es große Ausgaben in die Forschung und Entwicklung tätigt. Die Kleineren können das ohnehin nicht in dem Umfang, profitieren letztlich aber auch ein Stück weit von den Innovationen, die aus Apples Forschungslaboren kommen.
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