Apple wird auch das GPU-Design zukünftig unterm eigenen Dach machen
Der Computerkonzern Apple wird jetzt wohl auch das Design der Grafikeinheiten für seine Mobile-SoCs unter das Dach des Unternehmens holen. Die CPU-Bestandteile der Chips werden schon länger von einem eigenen Team weiterentwickelt - mit beachtlichem Erfolg.
Die GPU in den Prozessoren der iPhones und iPads stammt schon seit einiger Zeit vom britischen Unternehmen Imagination Technologies. Los ging die Zusammenarbeit mit dem A4, der erstmals im iPhone 4 zum Einsatz kam. Wie das US-Magazin Ars Technica aus informierten Kreisen erfahren haben will, stünde dies nun aber vor einer vollständigen Übernahme durch den Computerkonzern aus Cupertino.
Hintergrund dessen ist wohl die Tatsache, dass Imagination ohnehin in weiten Teilen von der Kooperation mit Apple abhängig ist. Verschiedene Projekte des Unternehmens, spezialisierte Grafikchips für unterschiedliche Anwendungsbereiche auf den Markt zu bringen, waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Im Februar trat daraufhin bereits der langjährige Firmenchef Hossein Yassaie zurück und es wurde eine Restrukturierung des Geschäftes eingeleitet. Vor einigen Tagen folgte nun die Ankündigung, dass 350 Beschäftigte entlassen werden und man sich zukünftig komplett auf die PowerVR-Grafikeinheit konzentrieren werde.
Somit dürften die Übernahmepläne Apples in erster Linie den Grund haben, gar nicht erst ein Risiko einzugehen, dass der Lieferant der GPU letztlich noch in ernste Schwierigkeiten gerät. Und natürlich wird man es auch zu schätzen wissen, einen noch größeren Teil der Chipentwicklung unter eigener Kontrolle zu haben. Bei der CPU-Entwicklung, die mit der Übernahme von PA Semi im Jahre 2008 losging, führte dies bereits dazu, dass Apple heute die leistungsfähigsten ARM-Kerne überhaupt in seine Geräte verbauen kann.
Einem Kauf dürfte letztlich auch wenig im Wege stehen - denn Apple ist längst kein einfacher außenstehender Kunde mehr. Schon im Zuge der ersten Kooperation stieg der Konzern auch als Aktionär bei Imagination ein und erwarb 3,6 Prozent der Aktien. Ein Jahr später erhöhte man die Beteiligung auf 9,5 Prozent. Der Börsenwert Imaginations liegt aktuell bei etwas über 600 Millionen Euro.
Update: Inzwischen hat sich Apple zu der Meldung geäußert. Demnach habe man tatsächlich Gespräche mit Imagination geführt. Zum jetzigen Zeitpunkt werde man aber von einer Kauf-Offerte absehen, hieß es.
Hintergrund dessen ist wohl die Tatsache, dass Imagination ohnehin in weiten Teilen von der Kooperation mit Apple abhängig ist. Verschiedene Projekte des Unternehmens, spezialisierte Grafikchips für unterschiedliche Anwendungsbereiche auf den Markt zu bringen, waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Im Februar trat daraufhin bereits der langjährige Firmenchef Hossein Yassaie zurück und es wurde eine Restrukturierung des Geschäftes eingeleitet. Vor einigen Tagen folgte nun die Ankündigung, dass 350 Beschäftigte entlassen werden und man sich zukünftig komplett auf die PowerVR-Grafikeinheit konzentrieren werde.
Somit dürften die Übernahmepläne Apples in erster Linie den Grund haben, gar nicht erst ein Risiko einzugehen, dass der Lieferant der GPU letztlich noch in ernste Schwierigkeiten gerät. Und natürlich wird man es auch zu schätzen wissen, einen noch größeren Teil der Chipentwicklung unter eigener Kontrolle zu haben. Bei der CPU-Entwicklung, die mit der Übernahme von PA Semi im Jahre 2008 losging, führte dies bereits dazu, dass Apple heute die leistungsfähigsten ARM-Kerne überhaupt in seine Geräte verbauen kann.
Einem Kauf dürfte letztlich auch wenig im Wege stehen - denn Apple ist längst kein einfacher außenstehender Kunde mehr. Schon im Zuge der ersten Kooperation stieg der Konzern auch als Aktionär bei Imagination ein und erwarb 3,6 Prozent der Aktien. Ein Jahr später erhöhte man die Beteiligung auf 9,5 Prozent. Der Börsenwert Imaginations liegt aktuell bei etwas über 600 Millionen Euro.
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