'Computer und Zeug': Donald Trump will Apple zu US-Fertigung zwingen
Milliardär Donald Trump, der sich als Kandidat für die US-Präsidentschaft bewirbt, ist immer wieder (bzw. ständig) für eine populistische Aussage zu haben. Sein aktuellstes Ziel war der kalifornische Konzern Apple. Diesen will Trump zwingen, die "verdammten Computer und Zeug" wieder in der Heimat herzustellen.
Das ist an sich ein gar nicht einmal so abwegiges Ziel, auch US-Unternehmen selbst versuchen immer wieder (höchst erfolglos) die Fertigung ins eigene Land zurückzuholen. Die Abhängigkeit von China kann man aber nicht nachhaltig reduzieren, mehr als symbolische Taten schafft man hier nicht, natürlich vor allem aus Kostengründen.
Trump steht mit der Realität aber ohnehin auf Kriegsfuß und so sagte er nun, dass er als Präsident Apple dazu bringen werde, "ihre verdammten Computer und Zeug in diesem Land zu bauen anstatt in anderen Ländern". Trump schwebt die absurde Idee vor, freien Handel zu unterstützen und gleichzeitig Strafzölle in Höhe von 35 Prozent gegen Unternehmen, die im Ausland produzieren, zu verhängen.
Wie Gizmodo berichtet, sind die Aussagen "besonders bizarr und fernab jeder Realität", denn der US-Präsident hat derzeit nicht ansatzweise die Macht oder die Befugnisse, den Unternehmen zu verbieten, wo sie ihre Waren produzieren. Selbst wenn Trump die Gesetze ändern würde: Ob die US-Konsumenten ihm "dankbar" wären, wenn das iPhone plötzlich ein Vielfaches des derzeitigen Preises kosten würde?
Siehe auch: Donald Trump - Anruf bei Bill Gates reicht, um Internet zu schließen
USA! USA! USA!
Trump beweist derzeit eindrucksvoll, dass Politiker und ihre Wahlkampfversprechen nichts mit der Realität zu tun haben müssen, allerdings ist der exzentrische und teils auch extremistische Milliardär zugegebenermaßen auch ein ziemlich "spezieller" Fall. Denn Trump hat auf einer Veranstaltung im (Vor-)Wahlkampf zur US-Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr gemeint, dass er Apple wieder zurück in die USA holen will.Das ist an sich ein gar nicht einmal so abwegiges Ziel, auch US-Unternehmen selbst versuchen immer wieder (höchst erfolglos) die Fertigung ins eigene Land zurückzuholen. Die Abhängigkeit von China kann man aber nicht nachhaltig reduzieren, mehr als symbolische Taten schafft man hier nicht, natürlich vor allem aus Kostengründen.
Trump steht mit der Realität aber ohnehin auf Kriegsfuß und so sagte er nun, dass er als Präsident Apple dazu bringen werde, "ihre verdammten Computer und Zeug in diesem Land zu bauen anstatt in anderen Ländern". Trump schwebt die absurde Idee vor, freien Handel zu unterstützen und gleichzeitig Strafzölle in Höhe von 35 Prozent gegen Unternehmen, die im Ausland produzieren, zu verhängen.
Wie Gizmodo berichtet, sind die Aussagen "besonders bizarr und fernab jeder Realität", denn der US-Präsident hat derzeit nicht ansatzweise die Macht oder die Befugnisse, den Unternehmen zu verbieten, wo sie ihre Waren produzieren. Selbst wenn Trump die Gesetze ändern würde: Ob die US-Konsumenten ihm "dankbar" wären, wenn das iPhone plötzlich ein Vielfaches des derzeitigen Preises kosten würde?
Siehe auch: Donald Trump - Anruf bei Bill Gates reicht, um Internet zu schließen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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