Bernie Sanders will, dass Apple mehr Geräte in den USA produziert
Derzeit tobt in den USA der Vorwahlkampf auf die US-Präsidentschaftswahl im nächsten November und in beiden politischen Lagern ist Apple ein Thema. Denn nachdem vor einer Weile Donald Trump gepoltert hat, dass die Kalifornier "Computer und Zeug" wieder gefälligst in den USA herstellen sollen, hat Demokrat Bernie Sanders ähnliche Aussagen getätigt, freilich in wesentlich ruhigerem Ton.
Donald Trump wird als Rechtsaußen-Bewerber bei den Republikanern gesehen, während Senator Bernie Sanders für US-Verhältnisse weit links steht und bei den Demokraten gegen Hillary Clinton antritt. So gegensätzlich die Positionen (und politischen Stile) von Trump und Sanders auch sind: Beim Thema Apple sind sie sich ansatzweise einig, dass der Konzern aus Cupertino wieder verstärkt in den USA produzieren und auch Steuern zahlen sollte.
Denn Sanders sagte in einem Interview mit New York Daily News (via 9to5Mac), dass er sich wünschte, dass Apple mehr seiner Produkte in den Vereinigten Staaten herstellen würde als in China. Gefragt wurde Sanders, der als Kritiker des uneingeschränkten Kapitalismus gilt, ob Apple zu den Unternehme zähle, die das "Gefüge Amerikas" zerstören würden. Das hatte Sanders vor einer Weile in Richtung Wall Street und der ganz großen Konzerne gesagt.
Donald Trump hat wie erwähnt thematisch ähnlich in Richtung Apple ausgeteilt, die Wortwahl war aber natürlich ganz anders, da der Milliardär den Hersteller gleich zwingen wollte, die "verdammten Computer und Zeug" in den USA zu produzieren.
Siehe auch: 'Computer und Zeug' - Donald Trump will Apple zu US-Fertigung zwingen
Denn Sanders sagte in einem Interview mit New York Daily News (via 9to5Mac), dass er sich wünschte, dass Apple mehr seiner Produkte in den Vereinigten Staaten herstellen würde als in China. Gefragt wurde Sanders, der als Kritiker des uneingeschränkten Kapitalismus gilt, ob Apple zu den Unternehme zähle, die das "Gefüge Amerikas" zerstören würden. Das hatte Sanders vor einer Weile in Richtung Wall Street und der ganz großen Konzerne gesagt.
"Steuern zahlen"
Sanders zählte Apple nicht dazu, meinte aber auch, dass es kein Fehler wäre, wenn die Kalifornier "einige Geräte" in den USA produzierten. "Und ich wünsche mir auch, dass sie nicht versuchen würden, zu verhindern, dass sie ihren gerechten Anteil an Steuern zahlen." Die Frage war auch nicht ganz zufällig gewählt, denn Apple feiert dieser Tage den 40. Geburtstag.Donald Trump hat wie erwähnt thematisch ähnlich in Richtung Apple ausgeteilt, die Wortwahl war aber natürlich ganz anders, da der Milliardär den Hersteller gleich zwingen wollte, die "verdammten Computer und Zeug" in den USA zu produzieren.
Siehe auch: 'Computer und Zeug' - Donald Trump will Apple zu US-Fertigung zwingen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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