Propan statt Stickstoff: Oculus-Gründer über seinen Overclocking-PC
Palmer Luckey, der Gründer der Virtual Reality-Firma Oculus, beschäftigt sich keineswegs nur mit der Konstruktion von VR-Brillen. Nebenbei bastelt er auch an Overclocking-Technik für seinen PC. Und dabei ist er aktuell an einem recht interessanten Punkt angekommen.
Wenn es darum geht, Prozessoren zu Höchstleistungen zu treiben, greifen Overclocker gern einmal zu flüssigem Stickstoff als Kühlmittel. Auch Palmer habe damit in der Vergangenheit experimentiert, berichtete er auf eine Nachfrage hin auf dem Portal Reddit. Allerdings sei Stickstoff für die alltägliche Nutzung ziemlich unpraktisch und auch zu gefährlich.
Um nicht nur für einmalige Experimente eine extrem starke Kühlung zu erreichen, hat er sich daher anderen Verfahren zugewandt. "Mein neues Projekt ist ein sehr kleiner PC ohne Heatsinks und ohne Lüfter", berichtete Luckey. Stattdessen baute er einen Kühler ein, der mit flüssigem Propan arbeitet. Dieses lässt man gasförmig werden, was zu einer hohen Energieaufnahme führt und entsprechend viel Wärme aus dem System zieht.
Das Prinzip ähnelt also dem, was jeder zu Hause in seinem Kühlschrank vorfindet. Auch hier erfolgt die Kühlung durch das Verkochen des flüssigen Kühlmittels. Allerdings muss bei einem Kühlschrank nicht ständig neues Material nachgefüllt werden - stattdessen wird es an anderer Stelle des Kreislaufes mit einem Kompressor unter hohem Druck wieder flüssig gemacht.
Das ist auch eine Option, die Luckey für sein System in Betracht zieht, aber noch nicht umgesetzt hat. Allerdings hat er auch noch eine andere Variante im Hinterkopf. "Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das Propan in einen kleinen Turbinen-Generator ableiten", führte der Oculus-Gründer aus. Damit ließe sich dann gleich der Strom erzeugen, der für den Betrieb des Systems nötig wäre. Allerdings habe er aktuell neben seiner eigentlichen Arbeit nicht die Muße. Wenn das System aber auf diese Art gebaut würde, ließe es sich quasi mit hohen Leistungen und einer Gasflasche aus dem Baumarkt überall betreiben.
Um nicht nur für einmalige Experimente eine extrem starke Kühlung zu erreichen, hat er sich daher anderen Verfahren zugewandt. "Mein neues Projekt ist ein sehr kleiner PC ohne Heatsinks und ohne Lüfter", berichtete Luckey. Stattdessen baute er einen Kühler ein, der mit flüssigem Propan arbeitet. Dieses lässt man gasförmig werden, was zu einer hohen Energieaufnahme führt und entsprechend viel Wärme aus dem System zieht.
Das Prinzip ähnelt also dem, was jeder zu Hause in seinem Kühlschrank vorfindet. Auch hier erfolgt die Kühlung durch das Verkochen des flüssigen Kühlmittels. Allerdings muss bei einem Kühlschrank nicht ständig neues Material nachgefüllt werden - stattdessen wird es an anderer Stelle des Kreislaufes mit einem Kompressor unter hohem Druck wieder flüssig gemacht.
Das ist auch eine Option, die Luckey für sein System in Betracht zieht, aber noch nicht umgesetzt hat. Allerdings hat er auch noch eine andere Variante im Hinterkopf. "Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das Propan in einen kleinen Turbinen-Generator ableiten", führte der Oculus-Gründer aus. Damit ließe sich dann gleich der Strom erzeugen, der für den Betrieb des Systems nötig wäre. Allerdings habe er aktuell neben seiner eigentlichen Arbeit nicht die Muße. Wenn das System aber auf diese Art gebaut würde, ließe es sich quasi mit hohen Leistungen und einer Gasflasche aus dem Baumarkt überall betreiben.
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Christian Kahle
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