Colis Privé: Amazon kauft sich in Frankreich eigenen Paketdienst
Der Versandriese Amazon hat Interesse an dem französischen Paketdienst Colis Privé - und plant das Unternehmen komplett zu übernehmen. Das bestätigte ein Sprecher der Firma, an der Amazon schon seit 2014 25 Prozent hält. Die Übernahme ist ein weiterer Schritt des Versandriesen, sich künftig unabhängiger von Anbietern wie UPS, DHL, FedEx und Co zu machen.
Dabei beäugt die Branche die Übernahmepläne von Amazon kritisch. Amazon selbst hat die Übernahme noch nicht bestätigt, man will sich nicht dazu äußern. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Amazon auch in Deutschland plant, unabhängiger von den bisherigen Versandpartnern zu werden. Wie das gemeint war, erscheint jetzt mit den Übernahmeplänen in einem anderen Licht. Außerdem hat das Unternehmen mit innovativen Ideen, wie der Auslieferung per Drohne oder mit der Zustellung mit einer eigenen Flotte in den vergangenen Monaten gezeigt, wie stark eine neue Unabhängigkeit bei der Belieferung zu den bestehenden Lieferdiensten forciert wird.
Mehr dazu: Amazon liefert Pakete künftig selbst aus - Start in München geglückt
Nun kann man die Übernahmegerüchte und die vielen Details der letzten Wochen zu einem Puzzle zusamensetzen: Laut Seattle Times plant Amazon weltweit einen eigenen Lieferdienst aufzubauen.
Der Aufkauf von Colis Privé könnte da jetzt das Zünglein an der Waage sein und den Start des eigenen Lieferdienstes markieren. Amazon kauft mit Colis Privé nicht nur eine bestehende Infrastruktur in Frankreich, sondern auch das Know-how der Branche und etliche Profis, die nun für den Aufbau des Dienstes in anderen Ländern einspringen können.
Noch ist allerdings nicht bekannt, ob Amazon Colis Privé unter dem Markennamen weiterführen wird. Klar ist aber schon, dass der Lieferdienst sich auch künftig nicht auf das Ausliefern von Amazon-Paketen beschränken wird, zitiert die Seattle Times einen Sprecher des Unternehmens. Stattdessen wird alles weiter so bleiben, wie gehabt. Auch die anderen Partner, die Amazon für die Auslieferung der Bestellungen in Frankreich nutzt; das sind UPS, La Poste, DHL und FedEx; werden erhalten bleiben. Man geht derzeit aber davon aus, dass Colis Privé in Zukunft als Standardversender angeboten wird.
Amazon sei nun soweit, selbst durchzustarten, schreibt die Seattle Times.
Mehr dazu: Amazon liefert Pakete künftig selbst aus - Start in München geglückt
Nun kann man die Übernahmegerüchte und die vielen Details der letzten Wochen zu einem Puzzle zusamensetzen: Laut Seattle Times plant Amazon weltweit einen eigenen Lieferdienst aufzubauen.
Der Aufkauf von Colis Privé könnte da jetzt das Zünglein an der Waage sein und den Start des eigenen Lieferdienstes markieren. Amazon kauft mit Colis Privé nicht nur eine bestehende Infrastruktur in Frankreich, sondern auch das Know-how der Branche und etliche Profis, die nun für den Aufbau des Dienstes in anderen Ländern einspringen können.
Investition in eigene Flotte - für Colis Privé?
In einigen Regionen, so in den USA, Deutschland und in UK, soll Amazon zudem bereits in eigene Lieferfahrzeuge investiert haben und auch von dem Kauf eigener Flugzeuge ist bereits die Rede gewesen.Noch ist allerdings nicht bekannt, ob Amazon Colis Privé unter dem Markennamen weiterführen wird. Klar ist aber schon, dass der Lieferdienst sich auch künftig nicht auf das Ausliefern von Amazon-Paketen beschränken wird, zitiert die Seattle Times einen Sprecher des Unternehmens. Stattdessen wird alles weiter so bleiben, wie gehabt. Auch die anderen Partner, die Amazon für die Auslieferung der Bestellungen in Frankreich nutzt; das sind UPS, La Poste, DHL und FedEx; werden erhalten bleiben. Man geht derzeit aber davon aus, dass Colis Privé in Zukunft als Standardversender angeboten wird.
Ziel ist ein besserer Service
Das Business rund um die Auslieferung ist nicht unbedingt ein lohnenswertes Geschäft für Amazon, obwohl die Logistikbranche an sich gute Umsätze einfährt. Aber es ist eine Möglichkeit, den Service noch weiter zu verbessern und neue Dienste wie die tagesaktuelle Auslieferung selbst zu organisieren.Amazon sei nun soweit, selbst durchzustarten, schreibt die Seattle Times.
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