"Schwach kommuniziert":
Oculus Rift-Chef entschuldigt sich für Preis
Seit gestern Abend unserer Zeit nimmt Oculus die Vorbestellungen zu seiner Virtual Reality-Brille an. Im Zuge dessen hat man auch endlich den Preis für das Headset genannt und dieser ließ so manchen schlucken. Denn ursprünglich hieß es, dass Oculus Rift für etwas mehr als 350 Dollar verkauft wird, stattdessen kostet es nun 599 Dollar. Noch schlimmer ist es für EU-Kunden: Hier sind es offiziell 699 Euro.
Mit Versand werden hierzulande sogar 741 Euro fällig, für die Aussagen von Oculus Rift-Chef Palmer Luckey bleiben wir aber einfachheitshalber bei Dollar als Währung. Denn Luckey wurde im Rahmen einer "Ask Me Anything"-Session auf Reddit (AMA) natürlich auf die Preisgestaltung angesprochen. Denn der Co-Erfinder der VR-Brille hat erst im vergangenen Oktober davon gesprochen, dass man auch bei der Endkundenvariante in der Gegend von 350 Dollar liegen werde, so viel haben auch die Developer Kits gekostet.
Als Erklärung, dass es so weit gekommen ist, nannte er andere Aussagen zum Preis, nämlich 1500 Dollar für die Kombination Rift und passendem PC. Daraus hatten Medien geschlossen, so Luckey, dass 1500 Dollar der Rift-Preis sei, er wollte darauf andeuten, dass (der nun vorliegende Preis von 599 Dollar) näher an den 350 Dollar liege als an der Gesamtsumme von 1500 Dollar.
Mit dem zweiten DevKit (DK2) könne man die Endkundenvariante auch nicht vergleichen, betonte Luckey, da die Vorabversion technologisch deutlich der finalen Ausgabe unterlegen sei. Letztlich bekomme man für 599 Dollar sehr viel für sein Geld geboten.
Schlechte Kommunikation
Dafür musste sich Luckey nun entschuldigen, er meinte, dass er sich nicht klar genug ausgedrückt habe. Denn der Oculus-Chef meinte damals, dass man in etwa "in der Größenordnung" dieses Preises liegen werde, wenngleich es mehr sein würde. Dass es aber gleich 250 Dollar mehr werden, hat doch überrascht. Luckey meinte deshalb, dass er sich entschuldigen müsse, er habe die Kommunikation diesbezüglich "schwach" gehandhabt.Als Erklärung, dass es so weit gekommen ist, nannte er andere Aussagen zum Preis, nämlich 1500 Dollar für die Kombination Rift und passendem PC. Daraus hatten Medien geschlossen, so Luckey, dass 1500 Dollar der Rift-Preis sei, er wollte darauf andeuten, dass (der nun vorliegende Preis von 599 Dollar) näher an den 350 Dollar liege als an der Gesamtsumme von 1500 Dollar.
Mit dem zweiten DevKit (DK2) könne man die Endkundenvariante auch nicht vergleichen, betonte Luckey, da die Vorabversion technologisch deutlich der finalen Ausgabe unterlegen sei. Letztlich bekomme man für 599 Dollar sehr viel für sein Geld geboten.
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