Selbstfahrendes Google-Auto wurde zum Verkehrshindernis
Googles selbstfahrende Autos, die der Internetkonzern seit einiger Zeit in der Nachbarschaft seines Hauptquartiers im kalifornischen Mountain View umherkurven lässt, wurde gestern aufgrund einer zu niedrigen Geschwindigkeit von der Polizei gestoppt. Dies nahm Google zum Anlass, darüber aufzuklären, dass die kleinen Wagen bereits fast zwei Millionen Kilometer ohne einen Strafzettel zurückgelegt haben.
Zunächst veröffentlichte der Facebook-User Aleksandr Milewski ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie ein Motorrad-Polizist auf einem Parkplatz mit dem Insassen eines der selbstfahrenden Google-Vehikel spricht. Milewski fand es wohl kurios, dass ein nicht von einem Menschen gesteuertes Auto einen Strafzettel oder zumindest eine Verwarnung bekommen sollte.
Was zunächst für Erheiterung sorgte, rief später das Team hinter dem Google Self Driving Car Project auf den Plan, das die ungewöhnliche Situation zu erklären versuchte. So sei das Fahrzeug, in dem sich während der autonom ablaufenden Testfahrten für Notfälle immer auch ein menschlicher Passagier befindet, wegen zu geringer Geschwindigkeit angehalten worden.
Zu keinem Zeitpunkt seien durch das Fahrzeug die Regeln des Straßenverkehrs verletzt worden, so die Polizei. Der Beamte habe sich lediglich von den Insassen über den Wagen informieren lassen. Insgesamt haben die selbstfahrenden Autos laut Google bereits mehr als 1,2 Millionen Meilen zurückgelegt, wobei noch nie ein Strafzettel ausgestellt wurde. Umgerechnet entspricht dies etwa 1,93 Millionen Kilometern - so viel wie ein Mensch im Schnitt in rund 90 Jahren zurücklegen würde, hieß es von Google.
Nach Angaben von Google ist die Höchstgeschwindigkeit der selbstfahrenden Autos in der Testphase auf 40 km/h begrenzt, um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dadurch sollen die Wagen "freundlicher" wirken, statt mit erschreckend hoher Geschwindigkeit durch die Straßen zu zischen. Zwar gab es bereits Unfälle, an denen die kleinen Fahrzeuge beteiligt waren, doch waren sie selbst angeblich noch nie die Ursache. Stattdessen seien andere Verkehrsteilnehmer aufgefahren, heißt es.
Presented without comment.Image ©2015 Aleksandr Milewski
Posted by Zandr Milewski on Thursday, November 12, 2015
Was zunächst für Erheiterung sorgte, rief später das Team hinter dem Google Self Driving Car Project auf den Plan, das die ungewöhnliche Situation zu erklären versuchte. So sei das Fahrzeug, in dem sich während der autonom ablaufenden Testfahrten für Notfälle immer auch ein menschlicher Passagier befindet, wegen zu geringer Geschwindigkeit angehalten worden.
Verkehrsbehinderung und persönliches Interesse
Nach Angaben der Polizei von Mountain View war das selbstfahrende Auto mit seiner auf 25 Meilen pro Stunde (ca. 40 km/h) begrenzten Geschwindigkeit in einer Gegend mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 35 Meilen pro Stunde (gut 56 km/h) unterwegs und dort zum Verkehrshindernis geworden, weil sich dahinter andere Fahrzeuge ansammelten. Erst im Nachhinein sei dem Polizeibeamten aufgefallen, dass es sich um eines der selbstfahrenden Autos von Google handelte.Zu keinem Zeitpunkt seien durch das Fahrzeug die Regeln des Straßenverkehrs verletzt worden, so die Polizei. Der Beamte habe sich lediglich von den Insassen über den Wagen informieren lassen. Insgesamt haben die selbstfahrenden Autos laut Google bereits mehr als 1,2 Millionen Meilen zurückgelegt, wobei noch nie ein Strafzettel ausgestellt wurde. Umgerechnet entspricht dies etwa 1,93 Millionen Kilometern - so viel wie ein Mensch im Schnitt in rund 90 Jahren zurücklegen würde, hieß es von Google.
Nach Angaben von Google ist die Höchstgeschwindigkeit der selbstfahrenden Autos in der Testphase auf 40 km/h begrenzt, um die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dadurch sollen die Wagen "freundlicher" wirken, statt mit erschreckend hoher Geschwindigkeit durch die Straßen zu zischen. Zwar gab es bereits Unfälle, an denen die kleinen Fahrzeuge beteiligt waren, doch waren sie selbst angeblich noch nie die Ursache. Stattdessen seien andere Verkehrsteilnehmer aufgefahren, heißt es.
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