Fallout 4-Tests: Sehr viel Euphorie, aber auch ein bisschen Kritik
Für viele Gamer ist Fallout 4 das Rollenspiel des Jahres, das postapokalyptische Bethesda-Epos ist ab morgen offiziell zu haben. Das Test-Embargo ist bereits heute gefallen und die Fachmedien sind auch begeistert, für das Spiel gibt es durchwegs euphorische Reviews, aber auch ein wenig Kritik. Wir haben einen ersten Überblick internationaler wie deutscher Tests.
So habe Fallout 4 einige kleinere technische (Bethesda-typische) Probleme, darunter KI-Aussetzer und Performance-Einbrüche. Laut Tester Arthur Gies verzeiht es gelegentlich (zu) wenig, außerdem sehen die menschlichen Charaktere teils "furchterregend" aus.
Und dennoch mache das alles nichts bzw. ist man bereit, mindestens ein Auge zuzudrücken: Das liegt vor allem an der Vielzahl kurioser Storys und abgedrehter Charaktere, man kann sich bestens darin verlieren. Zudem bietet Fallout 4 eine insgesamt spannende Story, die vor allem im letzten Drittel an Fahrt gewinnt.
Das Kampfsystem wird als "großartig" beschrieben, da es auf dem bisherigen V.A.T.S. aufbaut, aber durch die neue Verlangsamung (in den Vorgängern wurde es ganz pausiert) bekommt es überdies eine "kinoartige" und atmosphärische Ebene, die zum taktischen Shooter-Element von Fallout 3 und New Vegas dazukommt. Viel Lob gibt es auch für das neue "intuitive" Crafting.
Ein besonders gutes Beispiel sei das Crafting, meint Dan Stapleton. Denn dieses motiviere den Spieler dazu, alles, was nicht festgenagelt, ist, mitzunehmen. Das liegt daran, dass es auch einfach und intuitiv ist und das ohne an Faszination einzubüßen.
Lob gibt es aber natürlich auch viel, allen voran die Talente, die ausschließlich sinnvoll sind, die atmosphärisch dichte Welt. Michael Graf meint dennoch, "dass mehr drin gewesen wäre", da Fallout 4 "weder sein Universum noch seine Story-Prämisse voll ausschöpft".
Weitere Tests zu Fallout 4 in Form von Kurz-Links: Eurogamer, Rock Paper Shotgun, derStandard und PC Games.
Polygon
Fallout 4 ist riesig und bietet viele viele Stunden an Spielvergnügen. Das ist der Grundtenor in allen Tests, die heute veröffentlicht worden sind. Das schreibt etwa Polygon, wo das postnukleare Abenteuer mit 9,5 Punkten fast das Maximum von zehn bekommt. Dort hat man auch einiges zu bemängeln, erwähnt das aber gleich im ersten Absatz, einfach um es hinter sich zu bringen (und mit dem Schwärmen beginnen zu können).So habe Fallout 4 einige kleinere technische (Bethesda-typische) Probleme, darunter KI-Aussetzer und Performance-Einbrüche. Laut Tester Arthur Gies verzeiht es gelegentlich (zu) wenig, außerdem sehen die menschlichen Charaktere teils "furchterregend" aus.
Und dennoch mache das alles nichts bzw. ist man bereit, mindestens ein Auge zuzudrücken: Das liegt vor allem an der Vielzahl kurioser Storys und abgedrehter Charaktere, man kann sich bestens darin verlieren. Zudem bietet Fallout 4 eine insgesamt spannende Story, die vor allem im letzten Drittel an Fahrt gewinnt.
Gamespot
Auch Peter Brown von Gamespot lobt Spielwelt, Charaktere und Story, besonders hebt er hervor, dass die Entscheidungen, die man trifft, eine entscheidende Auswirkung auf den weiteren Verlauf haben.Das Kampfsystem wird als "großartig" beschrieben, da es auf dem bisherigen V.A.T.S. aufbaut, aber durch die neue Verlangsamung (in den Vorgängern wurde es ganz pausiert) bekommt es überdies eine "kinoartige" und atmosphärische Ebene, die zum taktischen Shooter-Element von Fallout 3 und New Vegas dazukommt. Viel Lob gibt es auch für das neue "intuitive" Crafting.
IGN
IGN, wo man ebenfalls euphorische 9,5 Punkte vergibt, vergleicht die Neuerungen mit den Fortschritten, die Bethesda von Oblivion auf Skyrim genommen hat. Man ändert von Fallout 3 auf 4 nichts fundamental, verbessert aber dennoch fast alles.Ein besonders gutes Beispiel sei das Crafting, meint Dan Stapleton. Denn dieses motiviere den Spieler dazu, alles, was nicht festgenagelt, ist, mitzunehmen. Das liegt daran, dass es auch einfach und intuitiv ist und das ohne an Faszination einzubüßen.
GameStar
Das wohl bekannteste deutsche PC-Spiel-Magazin GameStar ist etwas zurückhaltender als die US-Kollegen und vergibt "nur" 87 Punkte. Man lobt zwar alles, was oben bereits erwähnt wurde, hat aber auch einige Kritikpunkte, etwa schwache Animationen und Texturen, umständliche Menüführung sowie einen stark schwankenden Schwierigkeitsgrad (der aber jederzeit geändert werden kann).Lob gibt es aber natürlich auch viel, allen voran die Talente, die ausschließlich sinnvoll sind, die atmosphärisch dichte Welt. Michael Graf meint dennoch, "dass mehr drin gewesen wäre", da Fallout 4 "weder sein Universum noch seine Story-Prämisse voll ausschöpft".
Weitere Tests zu Fallout 4 in Form von Kurz-Links: Eurogamer, Rock Paper Shotgun, derStandard und PC Games.
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