Freud' und Leid: So reagieren HP und Dell aufs Surface Book
Bei den beiden großen Computer-Herstellern aus den USA fallen die Reaktionen auf das von Microsoft in dieser Woche vorgestellte Surface Book höchst unterschiedlich aus. Während man bei Dell nicht gerade begeistert über die neue Konkurrenz ist, hofft man bei HP auf eine wegbereitende Wirkung.
"Wir sind nicht so glücklich damit", erklärte Marius Haas, Leiter der Enterprise Solutions-Sparte bei Dell am Rande des Canalys Channels Forums, als er zu dem neuen Microsoft-Produkt befragt wurde. Immerhin hat Microsoft hier einen zugkräftigen Konkurrenten für die eigenen Oberklasse-Modelle des Herstellers präsentiert.
Damit drückt er im Grunde aus, was auch Marktforscher in ihren ersten Einschätzungen erklärten. Diese sehen die Sache eher so, dass Microsoft hier seine eigenen Hardware-Partner torpediert und es diesen schwerer macht, im High End-Segment, das seit Jahren von Apple dominiert wird, voranzukommen. Hinzu kommt, dass der Notebook-Markt ohnehin gerade nicht besonders gut läuft. Die Verkaufszahlen sind eher rückläufig und das Surface Book werde die Situation für die Markenhersteller nun noch komplizierter machen.
Anders sieht man Microsofts Vorstoß allerdings bei HP. Dion Weisler, der nach der bevorstehenden Aufspaltung des Konzerns die PC- und Drucker-Firma HP Inc. leiten wird, hofft, dass durch das Surface Book ein Ruck durch das High End-Segment geht. "Wenn es denn Nachfrage für 2.500-Dollar-Geräte generiert und in diesem Bereich für Begeisterung sorgt, ist es gut", erklärte er.
Die Computer-Industrie habe sich im Grunde selbst in eine problematische Situation manövriert, da der Konkurrenzkampf in den letzten Jahren im Wesentlichen über den Preis geführt wurde. Lediglich Apple habe dabei nicht mitgemacht - und fuhr damit ziemlich gut. Wenn Microsoft nun aber schafft, auch wieder einen Markt für teurere Geräte im Windows-Umfeld aufzubauen, sei das letztlich gut für alle Beteiligten.
Damit drückt er im Grunde aus, was auch Marktforscher in ihren ersten Einschätzungen erklärten. Diese sehen die Sache eher so, dass Microsoft hier seine eigenen Hardware-Partner torpediert und es diesen schwerer macht, im High End-Segment, das seit Jahren von Apple dominiert wird, voranzukommen. Hinzu kommt, dass der Notebook-Markt ohnehin gerade nicht besonders gut läuft. Die Verkaufszahlen sind eher rückläufig und das Surface Book werde die Situation für die Markenhersteller nun noch komplizierter machen.
Anders sieht man Microsofts Vorstoß allerdings bei HP. Dion Weisler, der nach der bevorstehenden Aufspaltung des Konzerns die PC- und Drucker-Firma HP Inc. leiten wird, hofft, dass durch das Surface Book ein Ruck durch das High End-Segment geht. "Wenn es denn Nachfrage für 2.500-Dollar-Geräte generiert und in diesem Bereich für Begeisterung sorgt, ist es gut", erklärte er.
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