Train Simulator: Spiel kostet 35 Euro, alle DLCs zusammen 3600 Euro
Download-Inhalte sind bei Spielen auf allen Plattformen heutzutage gang und gäbe. Die meisten Gamer haben sich daran längst gewöhnt und sind oftmals auch bereit, für echten Mehrwert zusätzlich bzw. im Nachhinein Geld auszugeben. Doch man kann es auch übertreiben und das auch noch deutlich, wie der Train Simulator 2016 beweist.
Denn das Grundspiel kostet auf Steam in der aktuellen Fassung 2016 regulär gerade einmal 35 Euro. Das ist für einen Nischen-Titel sicherlich ein fairer Preis. Kotaku ist aber im Rahmen einer Sonderaktion aufgefallen, wie viele Download-Inhalte (DLCs) es gibt und vor allem wie viel sie kosten.
Denn das Gaming-Blog hat sich die Summe angesehen und konnte es gar nicht glauben: Alle DLCs kosteten rund 3000 Dollar und das war der Preis, den man im Rahmen einer 40-Prozent-Ermäßigung bekam. Hierzulande gibt es diese nicht (im US-Umfang), wer sich alle Zusatz-Inhalte anzeigen lässt und nach unten scrollt, der kann dort aktuell 3665,31 Euro lesen.
Die meisten der insgesamt 230 Add-Ons kosten mehr als zehn Euro, beispielswiese kostet die Route Köln-Koblenz rund 30 Euro - also fast so viel wie das Hauptspiel selbst. Eine Erklärung für die Vielzahl der Erweiterungen ist, dass diese zu einem wesentlichen Teil aus früheren Versionen stammen, da sie mit der jeweils neuesten Ausgabe stets kompatibel sind. Auch das Hauptspiel wird in der neuesten Variante in den Nutzer-Reviews kritisiert und aufgrund fehlender Neuerungen als "Abzocke" bezeichnet.
Fan(atisch)
Simulationsfans beweisen immer wieder einmal, dass das Wort Fan von fanatisch abstammt. Denn sie spielen Titel, bei denen die meisten "normalen" Gamer nur den Kopf schütteln, bauen sich realitätsnahe Cockpits und Kabinen ins Spielezimmer und investieren mitunter sehr viel Geld für ihr Hobby. Die Anbieter von Simulationen wissen das auch und verdienen gut daran. Dovetail Games, der Anbieter des Train Simulator, schießt aber etwas bis sehr über das Ziel hinaus.Denn das Grundspiel kostet auf Steam in der aktuellen Fassung 2016 regulär gerade einmal 35 Euro. Das ist für einen Nischen-Titel sicherlich ein fairer Preis. Kotaku ist aber im Rahmen einer Sonderaktion aufgefallen, wie viele Download-Inhalte (DLCs) es gibt und vor allem wie viel sie kosten.
Denn das Gaming-Blog hat sich die Summe angesehen und konnte es gar nicht glauben: Alle DLCs kosteten rund 3000 Dollar und das war der Preis, den man im Rahmen einer 40-Prozent-Ermäßigung bekam. Hierzulande gibt es diese nicht (im US-Umfang), wer sich alle Zusatz-Inhalte anzeigen lässt und nach unten scrollt, der kann dort aktuell 3665,31 Euro lesen.
Die meisten der insgesamt 230 Add-Ons kosten mehr als zehn Euro, beispielswiese kostet die Route Köln-Koblenz rund 30 Euro - also fast so viel wie das Hauptspiel selbst. Eine Erklärung für die Vielzahl der Erweiterungen ist, dass diese zu einem wesentlichen Teil aus früheren Versionen stammen, da sie mit der jeweils neuesten Ausgabe stets kompatibel sind. Auch das Hauptspiel wird in der neuesten Variante in den Nutzer-Reviews kritisiert und aufgrund fehlender Neuerungen als "Abzocke" bezeichnet.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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