Analoges TV-Kabel: Abschaltung wird wohl 2018 möglich sein
Die analoge Übertragung von Fernsehprogrammen in den Kabelnetzen wird voraussichtlich im Jahr 2018 komplett eingestellt. Die einzelnen Netzbetreiber werden die Abschaltung wohl untereinander koordinieren und auch mit verschiedenen anderen Beteiligten abstimmen.
Infografik: Anteile der TV-Übertragungstechnologien
Die Grundlage für die Entscheidung hinsichtlich eines bestimmten Termins bildet der jährliche Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. In diesen wird beispielsweise ermittelt, wie viele Nutzer bereits auf den digitalen Kabelempfang umgestiegen sind. Das Ziel der Anbieter besteht darin, die Umstellung ohne größere Brüche zu vollziehen, so dass die analoge Übertragung erst dann wegfallen wird, wenn nicht mehr allzu viele Verbraucher an den alten Verfahren hängen.
Die neueste Ausgabe des Berichtes kommt zu dem Ergebnis, dass die Quote beim digitalen Fernsehempfang über alle Verbreitungswege hinweg inzwischen bei 88,5 Prozent liegt. Dabei sind es ohnehin nur noch die Kabelnutzer, die analoge Signale empfangen. Doch auch hier liegt die Digitalisierungsquote mittlerweile bei 72,5 Prozent, hieß es.
Und die Wachstumskurve des digitalen Kabelfernsehens wird auch nicht flacher: Im letzten Jahr ging es hier immerhin um 9,6 Prozentpunkte nach oben. Das ist sogar eine stärkere Steigerung als in den vorhergehenden Jahren. Dadurch ist die Situation inzwischen mit der des Satellitenempfangs im Jahr 2009 vergleichbar. Hier konnte die analoge Ausstrahlung dann drei Jahre später ohne größere Probleme abgeschaltet werden. Von diesem Zeitraum geht man nun entsprechend auch beim Kabel aus.
Wie genau der endgültige Wechsel dann vollzogen wird, ist allerdings noch offen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. So wird derzeit beispielsweise noch geprüft, ob es wettbewerbsrechtlich zulässig ist, wenn die verschiedenen Kabelnetzbetreiber miteinander absprechen, wann die alte Technik abgeschaltet wird. Gespräche müssen aber auch mit den privaten Fernsehsendern und der Wohnungswirtschaft geführt werden, da beide von den Entscheidungen direkt betroffen sind.
Infografik: Anteile der TV-Übertragungstechnologien
Die Grundlage für die Entscheidung hinsichtlich eines bestimmten Termins bildet der jährliche Digitalisierungsbericht der Medienanstalten. In diesen wird beispielsweise ermittelt, wie viele Nutzer bereits auf den digitalen Kabelempfang umgestiegen sind. Das Ziel der Anbieter besteht darin, die Umstellung ohne größere Brüche zu vollziehen, so dass die analoge Übertragung erst dann wegfallen wird, wenn nicht mehr allzu viele Verbraucher an den alten Verfahren hängen.
Die neueste Ausgabe des Berichtes kommt zu dem Ergebnis, dass die Quote beim digitalen Fernsehempfang über alle Verbreitungswege hinweg inzwischen bei 88,5 Prozent liegt. Dabei sind es ohnehin nur noch die Kabelnutzer, die analoge Signale empfangen. Doch auch hier liegt die Digitalisierungsquote mittlerweile bei 72,5 Prozent, hieß es.
Und die Wachstumskurve des digitalen Kabelfernsehens wird auch nicht flacher: Im letzten Jahr ging es hier immerhin um 9,6 Prozentpunkte nach oben. Das ist sogar eine stärkere Steigerung als in den vorhergehenden Jahren. Dadurch ist die Situation inzwischen mit der des Satellitenempfangs im Jahr 2009 vergleichbar. Hier konnte die analoge Ausstrahlung dann drei Jahre später ohne größere Probleme abgeschaltet werden. Von diesem Zeitraum geht man nun entsprechend auch beim Kabel aus.
Wie genau der endgültige Wechsel dann vollzogen wird, ist allerdings noch offen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. So wird derzeit beispielsweise noch geprüft, ob es wettbewerbsrechtlich zulässig ist, wenn die verschiedenen Kabelnetzbetreiber miteinander absprechen, wann die alte Technik abgeschaltet wird. Gespräche müssen aber auch mit den privaten Fernsehsendern und der Wohnungswirtschaft geführt werden, da beide von den Entscheidungen direkt betroffen sind.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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