Windows 10: Support für IrDA-Adapter in letzter Minute gestrichen
Derzeit häufen sich die Beschwerden von Anwendern, die auf Windows 10 aktualisiert haben, aber jetzt einen bisher einwandfrei funktionierenden IrDA-Adapter für die Übertragung von Daten von externen Geräten per Infrarot nicht mehr nutzen können. Vor allem die Kunden eines großen Herstellers von Fitness-Wearables schauen in die Röhre.
Wer bei der Suchmaschine seiner Wahl die Begriffe IrDA-Adapter und Windows 10 in Kombination eingibt, stößt auf diverse Forumsdiskussionen, in denen davon die Rede ist, dass bestimmte Fitness-Tracker und andere Geräte nicht mehr in der Lage sind, ihre Daten auf den PC des Anwenders zu bringen, weil der bisher verwendete IrDA-Adapter nach dem Upgrade schlichtweg die Funktion verweigert.
Auch in Microsofts offiziellem Answers-Forum findet sich eine lange Diskussion von betroffenen Anwendern, die unter anderem Geräte von Polar, UWATEC, SigmaTel und einigen anderen Anbietern nutzen. Ihren Berichten zufolge kann der Treiber für den in dem Infrarotadapter verwendeten Chip unter Windows 10 nicht mehr geladen werden, obwohl er unter Windows 7, 8 und 8.1 noch funktionierte.
Die Gründe dafür liegen offenbar nicht unbedingt auf Seiten der Hersteller. Wie ein Mitarbeiter eines Anbieters von IrDA-Adaptern in dem Forum verlauten ließ, hat Microsoft offenbar die bisher ab Werk enthaltene Unterstützung für derartige Produkte kurz vor der Veröffentlichung von Windows 10 Build 10240 als vorläufige RTM-Version entfernt. Der gesamte IrDA-Stack sei kurz vor der Fertigstellung entfernt worden. Zu den Gründen für diese Entscheidung liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Laut einigen Herstellern von Produkten, die ihre Daten per Infrarot auf den jeweiligen PC übertragen, arbeitet man derzeit an einer Lösung des Problems. Die Hersteller und Händler wurden offenbar auf dem falschen Fuß erwischt, weil die IrDA-Adapter in den Vorabversionen von Windows 10 mit den alten Treibern für die Vorgänger-Betriebssysteme noch ohne Probleme verwendet werden konnten.
Den Angaben zufolge arbeitet der Chiplieferant ASIX, zu dem der Anbieter MosChip, dessen Lösung die Basis der meisten IrDA-Adapter bildet, derzeit an neuen Treibern für Windows 10. Diese müssen jedoch zunächst die WHQL-Zertifizierung von Microsoft durchstehen, bevor sie für die Nutzer mit den entsprechenden Sicherheitsignaturen erhältlich sein werden. Im Fall von Geräten der Firma SigmaTel sind die Kunden wohl aufgeschmissen, denn dieses Unternehmen stellte den Betrieb bereits vor Jahren ein.
Vielen Dank an Georg S. für den Hinweis!
Auch in Microsofts offiziellem Answers-Forum findet sich eine lange Diskussion von betroffenen Anwendern, die unter anderem Geräte von Polar, UWATEC, SigmaTel und einigen anderen Anbietern nutzen. Ihren Berichten zufolge kann der Treiber für den in dem Infrarotadapter verwendeten Chip unter Windows 10 nicht mehr geladen werden, obwohl er unter Windows 7, 8 und 8.1 noch funktionierte.
Die Gründe dafür liegen offenbar nicht unbedingt auf Seiten der Hersteller. Wie ein Mitarbeiter eines Anbieters von IrDA-Adaptern in dem Forum verlauten ließ, hat Microsoft offenbar die bisher ab Werk enthaltene Unterstützung für derartige Produkte kurz vor der Veröffentlichung von Windows 10 Build 10240 als vorläufige RTM-Version entfernt. Der gesamte IrDA-Stack sei kurz vor der Fertigstellung entfernt worden. Zu den Gründen für diese Entscheidung liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Laut einigen Herstellern von Produkten, die ihre Daten per Infrarot auf den jeweiligen PC übertragen, arbeitet man derzeit an einer Lösung des Problems. Die Hersteller und Händler wurden offenbar auf dem falschen Fuß erwischt, weil die IrDA-Adapter in den Vorabversionen von Windows 10 mit den alten Treibern für die Vorgänger-Betriebssysteme noch ohne Probleme verwendet werden konnten.
Den Angaben zufolge arbeitet der Chiplieferant ASIX, zu dem der Anbieter MosChip, dessen Lösung die Basis der meisten IrDA-Adapter bildet, derzeit an neuen Treibern für Windows 10. Diese müssen jedoch zunächst die WHQL-Zertifizierung von Microsoft durchstehen, bevor sie für die Nutzer mit den entsprechenden Sicherheitsignaturen erhältlich sein werden. Im Fall von Geräten der Firma SigmaTel sind die Kunden wohl aufgeschmissen, denn dieses Unternehmen stellte den Betrieb bereits vor Jahren ein.
Vielen Dank an Georg S. für den Hinweis!
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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