'M' - Facebook hat die Antwort auf Siri, Google Now und Cortana
Das Soziale Netzwerk Facebook hat heute überraschend einen neuen Service vorgestellt - eine Erweiterung für den Messenger, der in Zukunft Siri, Cortana und Google Now Konkurrenz machen könnte. M ist der Arbeitstitel für einen neuartigen virtuellen Assistenten, mit dem Nutzer mit dem Facebook Messenger Restaurants buchen, Geburtstagsgeschenke suchen und allerlei andere Dinge machen können.
M wird allerdings noch lange nicht für eine breite Masse an Nutzern zur Verfügung stehen. Der Grund dafür ist ein ganz banaler: Hinter M steht derzeit nicht nur ein digitaler Assistent, wie er bei Microsoft mit Cortana, bei Apple mit Siri und bei Google mit Now zum Einsatz kommt. Facebook M ist ein Hybrid. Der virtuelle Assistent wird laut der Online-Ausgabe von Wired unterstützt von künstlicher Intelligenz, benötigt aber auch einige "echte Mitarbeiter" bei Facebook, die sich um die Anfragen kümmern und einordnen und so der AI auf die Sprünge helfen. Mit Hilfe der Menschen, die die Anfragen mit bearbeiten, soll M dazulernen können.
Bei einer Anfrage an M kann es also sein, dass man mit einem Computer kommuniziert - oder mit einem echten Menschen. Wer antwortet wird dem Nutzer aber nicht klar, schreibt Wired - das wird mit eines der Vorteile von M sein. Denn M soll sehr viel besser auf die Fragen der Nutzer reagieren als ein reiner Computer und daher einen deutlichen Vorteil schaffen.
Der digitale Messenger von Facebook funktioniert ganz einfach. Man gibt seine Anfrage genauso ein, wie wenn man eine Nachricht an einen Bekannten senden würde. Die Anfrage wird über einen speziellen Button mit der Markierung "M" versendet, der in der Betaphase für die Testnutzer unten im Messenger mit angezeigt wird. M antwortet dann auf dem gleichen Wege, also wieder mit einer Nachricht.
Gesprochen wird dabei nicht - damit fallen schon einmal Verständigungsprobleme weg. M versteht dabei die normale geschriebene Sprache, wie man sie auch mit einem echten Gegenüber austauschen würde. Also zum Beispiel "Ich fahre nach Chicago in der nächsten Woche. Ich bin auf der Suche nach einem guten Burger. Wohin soll ich gehen?". M schlägt dann ein Restaurant vor und kann wenn gewünscht auch noch eine Reservierung veranlassen. Wie das derzeit dann technisch gelöst ist, hat Facebook nicht verraten.
Bei einer Anfrage an M kann es also sein, dass man mit einem Computer kommuniziert - oder mit einem echten Menschen. Wer antwortet wird dem Nutzer aber nicht klar, schreibt Wired - das wird mit eines der Vorteile von M sein. Denn M soll sehr viel besser auf die Fragen der Nutzer reagieren als ein reiner Computer und daher einen deutlichen Vorteil schaffen.
Test mit einigen hundert Nutzern
Laut Wired erhalten nun zunächst einige hundert Nutzer direkt in der Umgebung der San Francisco Bay Area Zugriff auf M im Messenger. Die Anzahl ist begrenzt, um den Aufwand in der Testphase besonders für die menschlichen Mitarbeiter geringer halten.Der digitale Messenger von Facebook funktioniert ganz einfach. Man gibt seine Anfrage genauso ein, wie wenn man eine Nachricht an einen Bekannten senden würde. Die Anfrage wird über einen speziellen Button mit der Markierung "M" versendet, der in der Betaphase für die Testnutzer unten im Messenger mit angezeigt wird. M antwortet dann auf dem gleichen Wege, also wieder mit einer Nachricht.
Gesprochen wird dabei nicht - damit fallen schon einmal Verständigungsprobleme weg. M versteht dabei die normale geschriebene Sprache, wie man sie auch mit einem echten Gegenüber austauschen würde. Also zum Beispiel "Ich fahre nach Chicago in der nächsten Woche. Ich bin auf der Suche nach einem guten Burger. Wohin soll ich gehen?". M schlägt dann ein Restaurant vor und kann wenn gewünscht auch noch eine Reservierung veranlassen. Wie das derzeit dann technisch gelöst ist, hat Facebook nicht verraten.
Die Zukunft von M
Facebooks Messenger soll aktuell gut 700 Millionen Nutzer haben. Um einer solchen Masse den neuen Service zukommen zu lassen, müsste Facebook einen unheimlichen Aufwand betreiben. Angedacht ist jetzt aber erst einmal der Test, der zeigen soll, wie schnell M dazu lernen kann und seine Nutzer verstehen lernen kann. Dann wird erst entschieden, ob oder wie der Service ausgebaut wird.
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