HTC kämpft ums Überleben, entlässt 15 Prozent aller Mitarbeiter
Der taiwanesische Hersteller HTC kämpft schon seit Monaten und sogar Jahren mit schweren wirtschaftlichen Turbulenzen. Das Unternehmen hat nun den vor kurzem angekündigten Stellenabbau konkretisiert und bekannt gegeben, dass 15 Prozent der Mitarbeiter sich einen neuen Job suchen müssen.
Wang meinte, dass man mit dieser "strategischen Neuausrichtung des Geschäfts" sicherstellen werde, dass jede Produkt-Gruppe den "richtigen Fokus, die richtigen Ressourcen und die richtige Expertise hat, um neue Märkte erschließen zu können". Das klingt nicht nur nach Durchhalteparole, sondern ist wohl auch eine, denn das Unternehmen hat schon lange keine echte Erfolgsmeldung mehr bekannt geben können.
Beim Kerngeschäft Smartphones will man die Produktpalette stark reduzieren und sich vor allem auf Premium-Geräte konzentrieren. Hier musste man sich aber zuletzt einiges an Kritik anhören, denn Insider wie auch Kunden kamen zuletzt zum Schluss, dass das Topmodell HTC One M9 zu wenige Innovationen biete.
Der 15-prozentige Stellenabbau sowie die angekündigte 35-prozentige Reduzierung der operativen Ausgaben soll die Lage jedenfalls vorerst stabilisieren. Aktuell hat HTC knapp 16.000 Mitarbeiter.
Siehe auch: HTC meldet rote Zahlen - One M9 kann Abwärtstrend nicht stoppen
Siehe auch: HTC verärgert Nutzer mit Push-Werbung über das Notification Center
Durchhalteparolen
Ist es eine nachhaltige Sanierungsstrategie oder ein verzweifeltes Aufbäumen eines schwer angeschlagenen Unternehmens? HTC-Chefin Cher Wang meint ersteres, denn die CEO des Smartphone-Pioniers versuchte in der Ankündigung der Maßnahmen (via Re/code) die Einschnitte mit viel Optimismus zu verkaufen.Wang meinte, dass man mit dieser "strategischen Neuausrichtung des Geschäfts" sicherstellen werde, dass jede Produkt-Gruppe den "richtigen Fokus, die richtigen Ressourcen und die richtige Expertise hat, um neue Märkte erschließen zu können". Das klingt nicht nur nach Durchhalteparole, sondern ist wohl auch eine, denn das Unternehmen hat schon lange keine echte Erfolgsmeldung mehr bekannt geben können.
VR und Fitness
Mit neuen Märkten meint Wang unter anderem Virtual Reality und Fitness-Produkte, Branchenbeobachter haben aber einigermaßen große Zweifel, ob man es damit tatsächlich schafft, wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen.Beim Kerngeschäft Smartphones will man die Produktpalette stark reduzieren und sich vor allem auf Premium-Geräte konzentrieren. Hier musste man sich aber zuletzt einiges an Kritik anhören, denn Insider wie auch Kunden kamen zuletzt zum Schluss, dass das Topmodell HTC One M9 zu wenige Innovationen biete.
Der 15-prozentige Stellenabbau sowie die angekündigte 35-prozentige Reduzierung der operativen Ausgaben soll die Lage jedenfalls vorerst stabilisieren. Aktuell hat HTC knapp 16.000 Mitarbeiter.
Siehe auch: HTC meldet rote Zahlen - One M9 kann Abwärtstrend nicht stoppen
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