Bill Gates: Mehr Geld für Öko-Energie - Anlagen bei BP & Co. bleiben
Microsoft-Mitbegründer Bill Gates will seine Investitionen in Projekte zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen in der kommenden Zeit nahezu verdoppeln. Kritiker halten dies aber für wenig konsequent, solange er noch Gelder in traditionellen Öl- und Energie-Konzernen angelegt hat.
Über die nächsten fünf Jahre hinweg will Gates rund 2 Milliarden Dollar in Ökostrom-Projekte investieren, erklärte er in einem Gespräch mit der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times. Er wolle so seinen Beitrag leisten, hinsichtlich des globalen Klima-Problems letztlich doch noch die Kurve zu kriegen.
Allerdings gibt es einige Stimmen, nach denen das Engagement wenig glaubwürdig ist, solange sein Kapital auch in Unternehmen steckt, deren Kerngeschäft die Ausbeutung fossiler Energieträger ist. Die Gelder, die in der Bill and Melinda Gates Foundation stecken, liegen natürlich nicht auf einem Konto, sondern sind in verschiedenen Bereichen möglichst gewinnbringend angelegt. Laut dem Geschäftsbericht der Stiftung aus dem Jahr 2013 stecken beispielsweise 1,4 Milliarden Dollar in Aktien von Ölfirmen - darunter beispielsweise BP.
Im Rahmen einer Kampagne wurde Gates bereits aufgefordert, die Investitionen aus diesem Sektor abzuziehen. Seit März haben bereits über 220.000 Personen ein entsprechendes Schreiben unterzeichnet. Der Microsoft-Gründer lehnt einen solchen Schritt aber ab, da dieser zwar vielleicht eine symbolische Bedeutung hätte, aber keinesfalls einen realen Einfluss.
Wichtiger sei es seiner Ansicht nach, einige dringend notwendige aber hochriskante Investitionen in bahnbrechende Technologien zu tätigen. Auf dem heutigen Stand der Technik wären die Klimaziele bis zum Jahr 2030 unter keinen Umständen zu erreichen. Allein schon bei den Entwicklungen rund um das Automobil bedürfe es schon fast eines Wunders, um eine signifikante Verbesserung der Situation zu erreichen.
Allerdings gibt es einige Stimmen, nach denen das Engagement wenig glaubwürdig ist, solange sein Kapital auch in Unternehmen steckt, deren Kerngeschäft die Ausbeutung fossiler Energieträger ist. Die Gelder, die in der Bill and Melinda Gates Foundation stecken, liegen natürlich nicht auf einem Konto, sondern sind in verschiedenen Bereichen möglichst gewinnbringend angelegt. Laut dem Geschäftsbericht der Stiftung aus dem Jahr 2013 stecken beispielsweise 1,4 Milliarden Dollar in Aktien von Ölfirmen - darunter beispielsweise BP.
Im Rahmen einer Kampagne wurde Gates bereits aufgefordert, die Investitionen aus diesem Sektor abzuziehen. Seit März haben bereits über 220.000 Personen ein entsprechendes Schreiben unterzeichnet. Der Microsoft-Gründer lehnt einen solchen Schritt aber ab, da dieser zwar vielleicht eine symbolische Bedeutung hätte, aber keinesfalls einen realen Einfluss.
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Christian Kahle
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