Was lange währt wird...anders:
Berlin soll nun endlich WLAN bekommen
Das seit Jahren immer wieder in Angriff genommene Projekt, die Bundeshauptstadt Berlin mit öffentlichen WLAN-Zugängen auszustatten, scheint nun tatsächlich Formen anzunehmen. Allerdings wird es wohl nicht mehr als einen Kompromiss geben. Zumindest wurde nun aber ein Betreiber gefunden.
Infografik: WLAN-Nutzung nach Endgerät
Wie die Berliner Senatskanzlei mitteilte, ist die durchgeführte Ausschreibung zu einem Ergebnis gekommen. Den Zuschlag soll ABL Social Federation bekommen, eine noch recht junge und unbekannte Firma aus dem fränkischen Fürth. Das Land Berlin wird jetzt in Vertragsverhandlungen mit dieser treten, erklärte Staatssekretär Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei. Mit der Umsetzung des Projektes solle nun schnellstmöglich begonnen werden.
Mit der ursprünglichen Idee einer möglichst flächendeckenden Versorgung im Innenstadtbereich wird es dabei aber eher nichts. "Die Firma wird mehrere hundert Standorte mit einem 24/7, das heißt zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausstatten", erläuterte Böhning das Angebot. "Und dies nicht nur in der Innenstadt, sondern mit einer Verteilung auf alle interessierten Bezirke."
Konkret wird das bedeuten, dass vor allem die öffentlichen Gebäude als Standorte in Betracht kommen: Rathäuser, Behörden, Bürgerämter und Bibliotheken stehen hier unter anderem zur Auswahl. In deren Umfeld wird es dann möglich sein, auf das Internet zuzugreifen. Das kann sogar sinnvoller sein, als eine Abdeckung der reinen Zone im S-Bahn-Ring. Denn eine wirkliche Innenstadt, wie man sie aus verschiedenen anderen Städten kennt, besitzt das im Laufe der Zeit langsam aus vielen Orten zusammengewachsene Berlin eher nicht. Stattdessen haben die einzelnen Bezirke ihre jeweiligen Kernregionen. Entsprechend würden die jetzigen Planungen nicht nur für Touristen, sondern auch für viele Einwohner Vorteile bieten.
Erste Anläufe für eine WLAN-Versorgung in Berlin scheiterten aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise der erfolglosen Suche nach geeigneten Standorten. Ende letzten Jahres gab es dann erneut einen Anlauf. Ziel dieses Projektes ist es, die Anzahl kostenfrei nutzbarer WLAN-Hotspots in der Stadt zu erhöhen und damit die digitale Infrastruktur Berlins weiter auszubauen. Unklar ist allerdings bisher noch, wie offen die Zugänge wirklich sein werden - also ob das Web mit einem Filtersystem ausgestattet wird und ob auch beliebige andere Internet-Dienste nutzbar sein werden.
Infografik: WLAN-Nutzung nach Endgerät
Wie die Berliner Senatskanzlei mitteilte, ist die durchgeführte Ausschreibung zu einem Ergebnis gekommen. Den Zuschlag soll ABL Social Federation bekommen, eine noch recht junge und unbekannte Firma aus dem fränkischen Fürth. Das Land Berlin wird jetzt in Vertragsverhandlungen mit dieser treten, erklärte Staatssekretär Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei. Mit der Umsetzung des Projektes solle nun schnellstmöglich begonnen werden.
Mit der ursprünglichen Idee einer möglichst flächendeckenden Versorgung im Innenstadtbereich wird es dabei aber eher nichts. "Die Firma wird mehrere hundert Standorte mit einem 24/7, das heißt zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausstatten", erläuterte Böhning das Angebot. "Und dies nicht nur in der Innenstadt, sondern mit einer Verteilung auf alle interessierten Bezirke."
Konkret wird das bedeuten, dass vor allem die öffentlichen Gebäude als Standorte in Betracht kommen: Rathäuser, Behörden, Bürgerämter und Bibliotheken stehen hier unter anderem zur Auswahl. In deren Umfeld wird es dann möglich sein, auf das Internet zuzugreifen. Das kann sogar sinnvoller sein, als eine Abdeckung der reinen Zone im S-Bahn-Ring. Denn eine wirkliche Innenstadt, wie man sie aus verschiedenen anderen Städten kennt, besitzt das im Laufe der Zeit langsam aus vielen Orten zusammengewachsene Berlin eher nicht. Stattdessen haben die einzelnen Bezirke ihre jeweiligen Kernregionen. Entsprechend würden die jetzigen Planungen nicht nur für Touristen, sondern auch für viele Einwohner Vorteile bieten.
Erste Anläufe für eine WLAN-Versorgung in Berlin scheiterten aus verschiedenen Gründen, wie beispielsweise der erfolglosen Suche nach geeigneten Standorten. Ende letzten Jahres gab es dann erneut einen Anlauf. Ziel dieses Projektes ist es, die Anzahl kostenfrei nutzbarer WLAN-Hotspots in der Stadt zu erhöhen und damit die digitale Infrastruktur Berlins weiter auszubauen. Unklar ist allerdings bisher noch, wie offen die Zugänge wirklich sein werden - also ob das Web mit einem Filtersystem ausgestattet wird und ob auch beliebige andere Internet-Dienste nutzbar sein werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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