Samsung: Nach gebogenen Kanten nun komplett faltbare Smartphones
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat offenbar erkannt, dass er seine Vormachtstellung bei mobilen Geräten am ehesten mit Innovationen retten kann. Nach dem Galaxy S6 Edge mit seinem gebogenen Display geht man nun einen großen Schritt weiter und arbeitet an Geräten, die sich zusammenfalten lassen.
Die runde Display-Kante hat es Samsung ermöglicht, sich in den letzten Monaten tatsächlich ein gutes Stück von den zahlreichen Herstellern abzuheben, die mit zahlreichen neuen Android-Geräten auf den Markt drängen. Deren Produkte unterscheiden sich bei den tatsächlich eingesetzten Komponenten kaum voneinander. Hier geht es meist nur darum, den Geschmack der Nutzer etwas besser zu treffen und mit einem möglichst guten Preis aufzuwarten.
Samsung hat allerdings durchaus die Ressourcen, sich vom Einheitsbrei der Komponenten-Zulieferer unabhängiger zu machen und tatsächlich Innovationen in seinen Geräten voranzubringen - die dann von den Verbrauchern auch hoffentlich honoriert werden. Ein Dokument, das beim südkoreanischen Patentamt eingereicht wurde, zeigt nun das Konzept für eine völlig neue Produktklasse.
Der Trend im Smartphone-Markt zeigte zuletzt klar, dass die Nutzer gern mehr Display-Fläche zur Verfügung haben. Das hat aber seine Grenzen, wenn man die mobilen Geräte kaum noch in einer Tasche am Körper tragen kann. Samsung setzt daher nun darauf, viel Display-Fläche bei einem kompakten Gerät anbieten zu können, indem sich das System einfach aufklappen lässt.
Das in dem Patent beschriebene Gerät besteht aus drei einzelnen Segmenten. Zusammengeklappt ähnelt es einem normalen Smartphone mit Display auf der einen und Kamera auf der anderen Seite. Klappt man es allerdings auseinander kommen zwei weitere Panel-Flächen hinzu, so dass der Nutzer dann faktisch die dreifache Display-Größe zur Verfügung hat.
Dies scheint ein guter Kompromiss zu komplett faltbaren Systemen zu sein, die immer wieder einmal Schlagzeilen machen. Denn bei diesen handelt es sich aktuell eher im frühe Visionen aus den Forschungslaboren. Das von Samsung patentierte System könnte hingegen mit den vorhandenen starren Komponenten arbeiten und würde trotzdem die Vorteile eines Produktes mit flexibler Größe bieten.
Samsung hat allerdings durchaus die Ressourcen, sich vom Einheitsbrei der Komponenten-Zulieferer unabhängiger zu machen und tatsächlich Innovationen in seinen Geräten voranzubringen - die dann von den Verbrauchern auch hoffentlich honoriert werden. Ein Dokument, das beim südkoreanischen Patentamt eingereicht wurde, zeigt nun das Konzept für eine völlig neue Produktklasse.
Der Trend im Smartphone-Markt zeigte zuletzt klar, dass die Nutzer gern mehr Display-Fläche zur Verfügung haben. Das hat aber seine Grenzen, wenn man die mobilen Geräte kaum noch in einer Tasche am Körper tragen kann. Samsung setzt daher nun darauf, viel Display-Fläche bei einem kompakten Gerät anbieten zu können, indem sich das System einfach aufklappen lässt.
Das in dem Patent beschriebene Gerät besteht aus drei einzelnen Segmenten. Zusammengeklappt ähnelt es einem normalen Smartphone mit Display auf der einen und Kamera auf der anderen Seite. Klappt man es allerdings auseinander kommen zwei weitere Panel-Flächen hinzu, so dass der Nutzer dann faktisch die dreifache Display-Größe zur Verfügung hat.
Dies scheint ein guter Kompromiss zu komplett faltbaren Systemen zu sein, die immer wieder einmal Schlagzeilen machen. Denn bei diesen handelt es sich aktuell eher im frühe Visionen aus den Forschungslaboren. Das von Samsung patentierte System könnte hingegen mit den vorhandenen starren Komponenten arbeiten und würde trotzdem die Vorteile eines Produktes mit flexibler Größe bieten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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