16.000 Nokia Stores weltweit heißen bald Microsoft Priority Reseller
Wer einen Microsoft Store besuchen will, der muss derzeit noch über den Atlantik reisen und in den USA eine Laden der Redmonder suchen. Doch das wird sich demnächst in vielen Ländern ändern, da Microsoft begonnen hat, die bisherigen Nokia-Shops umzubenennen, diese werden künftig als "Microsoft Priority Reseller" ausgewiesen.
Microsoft ist seit einer ganzen Weile auch als Hardware-Hersteller tätig, spätestens seit der Übernahme von der Geräte- und Dienste-Sparte von Nokia hat man eine ganze Fülle von Hardware im Angebot, dazu kommen noch Surface-Tablets und die Xbox-Konsolen. Das alles (sowie Software) kann man in den USA in Microsoft Stores kaufen, ähnliche Konsumtempel findet man hierzulande jedoch nicht.
Laut einem Bericht der Economic Times India ist das aber nur der Anfang: Demnach plant Microsoft, insgesamt 16.000 Nokia-Läden neu zu taufen. Die meisten davon etwa 9000 - sind in Indien zu finden, sie sollen alle den Namen Microsoft tragen. Neben Microsoft Priority Resellers wird es auch den Begriff Microsoft Mobile Sellers geben: Letztere werden erwartungsgemäß vor allem Handys und Zubehör verkaufen, erstere hingegen die gesamte Produktpalette führen.
Dieses "Rebranding" hat Chris Weber, Corporate Vice President bei Microsoft Mobile Device Sales, gegenüber der Economic Times India auch bestätigt und dabei auf die Bedeutung des asiatischen und vor allem indischen Marktes verwiesen.
Für Deutschland hat das aber keine Auswirkungen, da Nokia hierzulande ohnehin keine offiziellen Läden betreibt. Microsoft-Fans müssen also weiterhin auf so etwas wie einen "Flagship Store" aus dem Hause Microsoft warten.
Brasilien macht den Anfang
Doch das könnte sich in naher Zukunft ändern: Die Redmonder haben vor kurzem begonnen, in Brasilien die ersten 50 Nokia Stores (die man im Zuge der Übernahme ebenfalls bekommen hat) umzubenennen, diese werden nun offiziell als Microsoft Priority Reseller bezeichnet.Laut einem Bericht der Economic Times India ist das aber nur der Anfang: Demnach plant Microsoft, insgesamt 16.000 Nokia-Läden neu zu taufen. Die meisten davon etwa 9000 - sind in Indien zu finden, sie sollen alle den Namen Microsoft tragen. Neben Microsoft Priority Resellers wird es auch den Begriff Microsoft Mobile Sellers geben: Letztere werden erwartungsgemäß vor allem Handys und Zubehör verkaufen, erstere hingegen die gesamte Produktpalette führen.
Dieses "Rebranding" hat Chris Weber, Corporate Vice President bei Microsoft Mobile Device Sales, gegenüber der Economic Times India auch bestätigt und dabei auf die Bedeutung des asiatischen und vor allem indischen Marktes verwiesen.
Für Deutschland hat das aber keine Auswirkungen, da Nokia hierzulande ohnehin keine offiziellen Läden betreibt. Microsoft-Fans müssen also weiterhin auf so etwas wie einen "Flagship Store" aus dem Hause Microsoft warten.
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