Auch die Schweizer Post startet Lieferungen mit Drohnen
In der Schweiz starten schon bald erste groß angelegte Tests mit einer Auslieferungsdrohne. Die Schweizer Post hat dazu einen Vertrag mit dem kalifornischen Startup Matternet abgeschlossen, einem Unternehmen, das Drohnen für Klein-Transporte von einem bis 20 Kilogramm herstellt.
Unterstützt wird die Post dabei von Swiss WorldCargo, einem Tochterunternehmen der Airline Swiss. Damit haben sie kompetente Partner an Bord, die sich mit dem Luftraum und etwaigen Problemen auskennen. Zunächst wird es eine Machbarkeitsstudie geben. Die Post will damit abklären, ob sich besonders für schwer erreichbare und abgelegene Orte eine Zustellung mit einer kleinen Transportdrohne machen lässt und ob genügend Nachfrage wäre.
Mit der Drohne von Matternet plant die Schweizer Post erste Lieferungen ab Sommer 2015.
Die von der Schweiz zum Einsatz geplanten Drohnen weisen jedoch einige Besonderheiten auf. So ist die Matternet One für Strecken von bis zu 20 Kilometer ausgelegt. Die Entwickler haben eine Zulassung beantragt, nach der die Steuerung auch in den USA ohne Sichtkontakt ermöglicht werden soll. Die USA hatten zuvor besonders scharfe Regelungen für den Einsatz von Drohen im Luftraum gefordert. Somit haben sie erste Tests von Amazon ad absurdum geführt. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Drohnen nur fliegen dürfen, wenn der steuernde Pilot Sichtkontakt mit dem Gerät ohne jegliche Hilfsmittel aufrecht erhalten kann.
Siehe auch: Behörde schiebt Drohnenplänen von Amazon und Co. einen Riegel vor
Die Schweizer Post freut sich mit dem Experiment "eine Zukunft von Transport und Logistik" ausprobieren zu können. Dabei sollen als erstes Kurzstrecken getestet werden, zum Beispiel die Auslieferung von Post und Paketen auf großen Grundstücken, abgelegenen Privathäusern und unzugänglichem Terrain - davon hat die Schweiz einiges zu bieten.
Mit der Drohne von Matternet plant die Schweizer Post erste Lieferungen ab Sommer 2015.
Pilotprojekte
Ähnlich hatte das auch DHL in Deutschland gemacht. Hierzulande sorgten Drohnen in einer Testphase für Paketzustellung auf der Nordsee-Insel Juist. Ob ein solches Modell auch für die Schweiz in Frage kommt, ist noch vollkommen offen.Die von der Schweiz zum Einsatz geplanten Drohnen weisen jedoch einige Besonderheiten auf. So ist die Matternet One für Strecken von bis zu 20 Kilometer ausgelegt. Die Entwickler haben eine Zulassung beantragt, nach der die Steuerung auch in den USA ohne Sichtkontakt ermöglicht werden soll. Die USA hatten zuvor besonders scharfe Regelungen für den Einsatz von Drohen im Luftraum gefordert. Somit haben sie erste Tests von Amazon ad absurdum geführt. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Drohnen nur fliegen dürfen, wenn der steuernde Pilot Sichtkontakt mit dem Gerät ohne jegliche Hilfsmittel aufrecht erhalten kann.
Siehe auch: Behörde schiebt Drohnenplänen von Amazon und Co. einen Riegel vor
Die Schweizer Post freut sich mit dem Experiment "eine Zukunft von Transport und Logistik" ausprobieren zu können. Dabei sollen als erstes Kurzstrecken getestet werden, zum Beispiel die Auslieferung von Post und Paketen auf großen Grundstücken, abgelegenen Privathäusern und unzugänglichem Terrain - davon hat die Schweiz einiges zu bieten.
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