Behörde schiebt Drohnenplänen von Amazon und Co. einen Riegel vor
Amazon experimentiert seit einer Weile mit der Auslieferung von Waren per Drohnen, wird das Projekt aber nach derzeitigem Stand nicht umsetzen können: Denn die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat gestern ihr überarbeitetes Regelwerk zur kommerziellen Nutzung von Drohnen veröffentlicht und lockert und verschärft den kommerziellen Einsatz zugleich.
Amazons Prime Air-Drohnen müssen vorerst am Boden bleiben
Denn die bisher stark begrenzten Einsatzgebiete unbemannter Fluggeräte (bis 25 Kilogramm Gewicht) werden ausgeweitet, gleichzeitig stellt die FAA aber Bedingungen für deren Einsatz: So ist es künftig beispielsweise vorgeschrieben, dass deren Operator, also Pilot, die Drohne stets und ohne Hilfsmittel - wie beispielsweise einem Fernglas - sehen muss.
Das ist aber ein Punkt, der für Amazon die "Prime Air"-Pläne vereitelt. Denn der Versandhändler will (kleine und eilige) Waren über weitere Strecken ausliefern, die Regelung zum Sichtkontakt verhindert diese Pläne aber. Amazon ließ erwartungsgemäß ausrichten, dass man mit dieser Regelung nicht zufrieden ist.
Die Chancen dafür sind da, wie der Jurist Ryan Calo gegenüber der NYT erläutert: "Das kann sich noch ändern, insbesondere, wenn jemand zeigen kann, dass autonome Flugmodi sicher sein können." Bis es soweit ist, will Amazon weiter experimentieren - allerdings womöglich außerhalb der Vereinigten Staaten.
Chaos am Himmel
Als "chaotische Zustände am Himmel" bezeichnet die New York Times die aktuelle Situation im US-amerikanischen Luftraum, die Popularität von Drohnen ist auch eine immer ernster werdende Gefahr für die Flugsicherheit, wie unter anderem ein Bericht aus dem Vorjahr zeigt. Die zuständige US-Behörde hat nun ihr geändertes Regelwerk präsentiert, das lockert den Einsatz für kommerzielle Zwecke zum Teil - für Amazon und Co. gibt es jedoch ein signifikantes Aber.
Amazons Prime Air-Drohnen müssen vorerst am Boden bleiben
Denn die bisher stark begrenzten Einsatzgebiete unbemannter Fluggeräte (bis 25 Kilogramm Gewicht) werden ausgeweitet, gleichzeitig stellt die FAA aber Bedingungen für deren Einsatz: So ist es künftig beispielsweise vorgeschrieben, dass deren Operator, also Pilot, die Drohne stets und ohne Hilfsmittel - wie beispielsweise einem Fernglas - sehen muss.
Das ist aber ein Punkt, der für Amazon die "Prime Air"-Pläne vereitelt. Denn der Versandhändler will (kleine und eilige) Waren über weitere Strecken ausliefern, die Regelung zum Sichtkontakt verhindert diese Pläne aber. Amazon ließ erwartungsgemäß ausrichten, dass man mit dieser Regelung nicht zufrieden ist.
Änderungen möglich
Das letzte Wort ist hier allerdings auch nicht gesprochen: Denn beim FAA-Regelwerk handelt es sich derzeit nur um einen Vorschlag, bis dieser umgesetzt ist, dürften noch ein bis zwei Jahre vergehen. Amazon hofft, dass der aktuelle Entwurf noch entsprechend gelockert wird.Die Chancen dafür sind da, wie der Jurist Ryan Calo gegenüber der NYT erläutert: "Das kann sich noch ändern, insbesondere, wenn jemand zeigen kann, dass autonome Flugmodi sicher sein können." Bis es soweit ist, will Amazon weiter experimentieren - allerdings womöglich außerhalb der Vereinigten Staaten.
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