Amazon darf Auslieferungs-Drohnen in den USA nun doch testen
Amazon hat nun von der zuständigen Aufsichtsbehörde in den USA das offizielle Okay für erste Testflüge mit ihrer Auslieferungsdrohne erhalten. Die FAA genehmigt damit eine Testphase im Rahmen von Forschung und Entwicklung einer neuen Belieferung von Kleinpaketen.
Ob der Online-Versandhändler sich aber über die nun erteilte Genehmigung überhaupt freuen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Denn das Problem sind die Auflagen, die die ehrgeizigen Pläne von Amazon eigentlich ad absurdum führen. Zwar dürfen Amazons unbemannte Drohnen nun starten. Sie müssen aber von einem Piloten in Sichtverbindung geflogen werden, das heißt, die Lenkung der Drohne darf nur erfolgen, solang ein Mensch an der Steuerung die Drohne noch sehen kann, und zwar auf Dauer und ohne Hilfsmittel.
Siehe auch: Behörde schiebt Drohnenplänen von Amazon und Co. einen Riegel vor
In dichten Wohngebieten wird die Auslieferung damit kaum funktionieren können. Zudem kann die Belieferung demnach auch nur tagsüber bei guten Sichtverhältnissen erfolgen und wäre damit keine Lösung, die zuverlässig 365 Tage im Jahr eingesetzt werden könnte.
Die Drohne darf außerdem die Flüghöhe von 400 Fuß, was etwa 120 Meter entspricht, nicht überschreiten.
Alle Vorgaben wurden in einem neuen Regelwerk zusammengefasst. Diese dürften aber regelmässig überarbeitet werden, da man laut der Behörde auf die Zusammenarbeit mit den kommerziellen Unternehmen setzt, schreibt die FAA. Dank einer guten Lobby hatte Amazon allerdings schon gute Vorarbeit geleistet, sodass diese Testflüge überhaupt möglich wurden. Auch andere Händler und Logistiker wie UPS liebäugeln mit einer Lieferung per Drohne.
Mehr dazu: Drohnen von Amazon & Co. brauchen hochkomplexe Flugsicherheit
Siehe auch: Behörde schiebt Drohnenplänen von Amazon und Co. einen Riegel vor
In dichten Wohngebieten wird die Auslieferung damit kaum funktionieren können. Zudem kann die Belieferung demnach auch nur tagsüber bei guten Sichtverhältnissen erfolgen und wäre damit keine Lösung, die zuverlässig 365 Tage im Jahr eingesetzt werden könnte.
Die Drohne darf außerdem die Flüghöhe von 400 Fuß, was etwa 120 Meter entspricht, nicht überschreiten.
Alle Vorgaben wurden in einem neuen Regelwerk zusammengefasst. Diese dürften aber regelmässig überarbeitet werden, da man laut der Behörde auf die Zusammenarbeit mit den kommerziellen Unternehmen setzt, schreibt die FAA. Dank einer guten Lobby hatte Amazon allerdings schon gute Vorarbeit geleistet, sodass diese Testflüge überhaupt möglich wurden. Auch andere Händler und Logistiker wie UPS liebäugeln mit einer Lieferung per Drohne.
Druck auf die Politik
Amazon hatte öffentlich gegen die hohen Auflagen protestiert und von einer technologiefeindlichen Umgebung in den USA gesprochen. Es hieß sogar, man werde die Drohnen in einem anderen Land testen - Amazon versuchte so erfolgreich Druck auf die Politik aufzubauen. Die FAA hatte letztendlich ihre Zertifizierungsansprüche in den letzten Monaten stark abgeändert. Erst durch die Regeländerung, die im vergangenen Monat in Kraft trat, sind die Einsätze für kommerzielle Zwecke erlaubt worden. Ohne diese ersten Schritte wären die Drohnen für die Auslieferung überhaupt nicht denkbar gewesen.Mehr dazu: Drohnen von Amazon & Co. brauchen hochkomplexe Flugsicherheit
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- PlayStation-Frust: Fast die Hälfte der Nutzer erwägt Wechsel zum PC
- OpenAI zieht den Stecker: Aus für KI-Webbrowser ChatGPT Atlas
- Insta360 X6 Leak: kleinere 360°-Actioncam vorab zu sehen, Preis steigt
- iPhone 18 Pro Max: Leak bestätigt Akku-Upgrade, doch es gibt ein Aber
- Grafikkarten zu teuer? Nvidia tröstet frustrierte Gamer mit Altpapier
- Smartphone-Sucht der Eltern belastet Kinder über lange Zeit
- WM 2026 im Livestream: Waipu.tv haut Mega-Angebot für 5 Euro raus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen