Auch Gratis-Windows hilft nicht:
PC-Markt schwächelt wieder
Nachdem sich zuletzt Zeichen der Besserung erkennen ließen, geben die jüngsten Zahlen zur Entwicklung des PC-Marktes wieder Grund zur Sorge. Die Marktforschungsunternehmen Gartner und IDC sehen die Verkaufszahlen für das erste Quartal nach einem kurzen Aufwind nun doch wieder im Minus. Da halfen auch die durch Microsofts Gratis-Windows-Lizenzen gesunkenen Preise nichts.
Während IDC die Zahl der im ersten Quartal 2015 verkauften PCs weltweit auf 68,5 Millionen Einheiten schätzt und somit von einem Rückgang um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeht, kommt Gartner auf 71,7 Millionen verkaufte Geräte und ein Minus von 5,2 Prozent. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Firmen unterschiedlich zählen, weil IDC zum Beispiel Googles Chromebooks mit einrechnet, während Gartner darauf verzichtet.
Die Marktbeobachter waren sich darin einig, dass Lenovo weiterhin der Marktführer im PC-Bereich ist. Gartner schätzt den Marktanteil des chinesischen Konzerns auf 17 Prozent, IDC geht von 17,6 Prozent aus. Hewlett-Packard liegt ihren Angaben zufolge mit jeweils 16 beziehungsweise 17,1 Prozent relativ knapp auf dem zweiten Platz. Für Dell, Acer und ASUS - die auf den 3., 4. und 5. Platz kamen gingen die Marktanteile laut beiden Schätzungen leicht zurück.
In den USA schrumpften die Lieferzahlen insgesamt um 1,3 Prozent, wobei HP dort mit einem kräftigen Wachstum von fast 10 Prozent auf 28,2 Prozent Marktanteil kam. Auch Lenovo konnte zulegen und kommt dort nun auf 11,8 Prozent und den 3. Platz. Dell als Zweitplatzierter musste einen Verlust von 4,2 Prozent verzeichnen. Für Apple ging es mit 1,7 Prozent leicht aufwärts, so dass der US-Konzern einen vierten Platz sichern konnte. Toshiba hat unterdessen massive Probleme, denn die Japaner verkauften in den Staaten im Jahresvergleich 21 Prozent weniger Geräte.
Zu den Hintergründen für die erneute Schrumpfung des PC-Marktes erklärte IDC, dass die Hersteller mittlerweile eine große Zahl von Notebooks mit den kostenlosen oder zumindest preisreduzierten Windows-Lizenzen in der Bing-Variante auf Lager liegen haben, diese aber nicht wie erhofft verkaufen konnten. Gerade in Europa habe sich das Ende der Abgabe von Lizenzen für Windows 8.1 mit Bing für Geräte mit 15-Zoll-Notebooks negativ ausgewirkt, so dass die Verkaufspreise wieder gestiegen sind. Dadurch sei die Zahl der verkauften Geräte in diesem wichtigen Marktsegment wieder gefallen.
Die Marktbeobachter waren sich darin einig, dass Lenovo weiterhin der Marktführer im PC-Bereich ist. Gartner schätzt den Marktanteil des chinesischen Konzerns auf 17 Prozent, IDC geht von 17,6 Prozent aus. Hewlett-Packard liegt ihren Angaben zufolge mit jeweils 16 beziehungsweise 17,1 Prozent relativ knapp auf dem zweiten Platz. Für Dell, Acer und ASUS - die auf den 3., 4. und 5. Platz kamen gingen die Marktanteile laut beiden Schätzungen leicht zurück.
In den USA schrumpften die Lieferzahlen insgesamt um 1,3 Prozent, wobei HP dort mit einem kräftigen Wachstum von fast 10 Prozent auf 28,2 Prozent Marktanteil kam. Auch Lenovo konnte zulegen und kommt dort nun auf 11,8 Prozent und den 3. Platz. Dell als Zweitplatzierter musste einen Verlust von 4,2 Prozent verzeichnen. Für Apple ging es mit 1,7 Prozent leicht aufwärts, so dass der US-Konzern einen vierten Platz sichern konnte. Toshiba hat unterdessen massive Probleme, denn die Japaner verkauften in den Staaten im Jahresvergleich 21 Prozent weniger Geräte.
Zu den Hintergründen für die erneute Schrumpfung des PC-Marktes erklärte IDC, dass die Hersteller mittlerweile eine große Zahl von Notebooks mit den kostenlosen oder zumindest preisreduzierten Windows-Lizenzen in der Bing-Variante auf Lager liegen haben, diese aber nicht wie erhofft verkaufen konnten. Gerade in Europa habe sich das Ende der Abgabe von Lizenzen für Windows 8.1 mit Bing für Geräte mit 15-Zoll-Notebooks negativ ausgewirkt, so dass die Verkaufspreise wieder gestiegen sind. Dadurch sei die Zahl der verkauften Geräte in diesem wichtigen Marktsegment wieder gefallen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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