Intel: "Skylake" Referenz-Laptop dank USB-C ohne Stromanschluss
Der Halbleiterhersteller Intel hat erstmals einen weit entwickelten Prototypen für ein 2-in-1-Notebook auf Basis der "Skylake" genannten sechsten Generation seiner Core-Prozessoren gezeigt. Jetzt liegen erste Fotos und Daten zu dem Gerät vor, das als Blaupause für künftige Notebooks dient - und dank USB-C-Ports ganz ohne Stromanschluss und andere Ports auskommt.
Wie MobileGeeks.com berichtet, wurde das auf "Skylake" basierende Referenz-Design von Intel-Chef Brian Krzanich während seiner Keynote-Ansprache zum Intel Developer Forum 2015 im chinesischen Shenzhen erstmals in der weiterentwickelten Version gezeigt. Nach der Eröffnungsansprache konnte man eine Reihe erster Fotos anfertigen, die zeigen, wie sich Intel künftige Notebooks und 2-in-1-Geräte in ultraflachem Design vorstellt. Natürlich läuft hier bereits Windows 10 - in der vor einiger Zeit auch geleakten Build 10009.
Das "Skylake"-Referenz-Design stammt von einem Vertragsfertiger, der mit Intel zusammenarbeitet. Unklar ist, wer das Gerät gebaut hat, da lediglich der fiktive Name Starbrook auf dem Sample angebracht war. Vermutlich steckt einer der großen taiwanischen Vertragsfertiger dahinter, wie etwa Quanta, Inventec oder auch Wistron.
Technisch hat das sehr kompakt gebaute Starbrook 2-in-1-Gerät einiges zu bieten, die herausragende Besonderheit ist jedoch, dass es ausschließlich über zwei USB Type-C Anschlüsse verfügt. Dank dieser neuen Ports kann das Gerät über den gleichen Anschluss mit Strom versorgt, an externe Displays angeschlossen oder mit Peripheriegeräten verbunden werden. Dabei spielt es durch das reversible Design der Ports keine Rolle, wie der USB-Stecker gedreht wird.
Auf einen separaten Stromanschluss verzichtet Intel hier also komplett, wobei es nach dem Willen des US-Konzerns auch noch einen weiteren Weg der Energieversorgung geben wird. Wireless Charging heißt das Zauberwort, denn wie aus einer Präsentation von Intel hervorgeht, sitzt im Tastatur-Dock seines Referenz-Designs eine entsprechende Spule inklusive der dazugehörigen Steuereinheit.
Das 12,5 Zoll große Touch-Display soll nach dem Willen von Intel mit einer Auflösung arbeiten, die mindestens QHD-Niveau erreicht, also bei mindestens 2560x1440 Pixeln liegt. Zur Auflösung des Panels im Referenz-Gerät liegen keine Angaben vor, denkbar wäre jedoch unter anderem, dass hier ein Display mit 3200x1800 Pixeln (QHD+) verbaut ist. Optional sieht Intel die Integration eines aktiven Digitizers inklusive des dazugehörigen Stifts vor, der im Tablet selbst verstaut werden kann.
Darüber hinaus gehören Gigabit-WLAN, eine M.2-SSD, jeweils eine Kamera auf Vorder- und Rückseite, Akkus im Tablet-Teil und dem Tastatur-Dock, ein LTE-Modem, Unterstützung für den neuen WiGig-Standard, ein SD-Kartenleser sowie ein Fingerabdruckleser zu den hier verbauten Komponenten. Geht es nach Intel soll außerdem ein E-Ink-Display auf der Rückseite des Tablets verbaut werden, das über Status-Updates und ähnliches informiert, während das Gerät gerade im Standby-Modus ist.
Intel geht aktuell davon aus, dass die ersten fertigen PCs seiner Hardware-Partner mit der neuen "Skylake"-Prozessorgeneration ab dem vierten Quartal 2015 im Handel erhältlich sein werden. Das Referenz-Gerät soll ähnlich wie die fertigen Produkte übrigens nicht etwa mit einem sparsamen, aber in Sachen Leistung beschnittenen Core M-SoC laufen, sondern mit den vollwertigen ultramobilen Chips, die der aktuellen Core U-Serie entsprechen.
Das "Skylake"-Referenz-Design stammt von einem Vertragsfertiger, der mit Intel zusammenarbeitet. Unklar ist, wer das Gerät gebaut hat, da lediglich der fiktive Name Starbrook auf dem Sample angebracht war. Vermutlich steckt einer der großen taiwanischen Vertragsfertiger dahinter, wie etwa Quanta, Inventec oder auch Wistron.
Technisch hat das sehr kompakt gebaute Starbrook 2-in-1-Gerät einiges zu bieten, die herausragende Besonderheit ist jedoch, dass es ausschließlich über zwei USB Type-C Anschlüsse verfügt. Dank dieser neuen Ports kann das Gerät über den gleichen Anschluss mit Strom versorgt, an externe Displays angeschlossen oder mit Peripheriegeräten verbunden werden. Dabei spielt es durch das reversible Design der Ports keine Rolle, wie der USB-Stecker gedreht wird.
Auf einen separaten Stromanschluss verzichtet Intel hier also komplett, wobei es nach dem Willen des US-Konzerns auch noch einen weiteren Weg der Energieversorgung geben wird. Wireless Charging heißt das Zauberwort, denn wie aus einer Präsentation von Intel hervorgeht, sitzt im Tastatur-Dock seines Referenz-Designs eine entsprechende Spule inklusive der dazugehörigen Steuereinheit.
Das 12,5 Zoll große Touch-Display soll nach dem Willen von Intel mit einer Auflösung arbeiten, die mindestens QHD-Niveau erreicht, also bei mindestens 2560x1440 Pixeln liegt. Zur Auflösung des Panels im Referenz-Gerät liegen keine Angaben vor, denkbar wäre jedoch unter anderem, dass hier ein Display mit 3200x1800 Pixeln (QHD+) verbaut ist. Optional sieht Intel die Integration eines aktiven Digitizers inklusive des dazugehörigen Stifts vor, der im Tablet selbst verstaut werden kann.
Darüber hinaus gehören Gigabit-WLAN, eine M.2-SSD, jeweils eine Kamera auf Vorder- und Rückseite, Akkus im Tablet-Teil und dem Tastatur-Dock, ein LTE-Modem, Unterstützung für den neuen WiGig-Standard, ein SD-Kartenleser sowie ein Fingerabdruckleser zu den hier verbauten Komponenten. Geht es nach Intel soll außerdem ein E-Ink-Display auf der Rückseite des Tablets verbaut werden, das über Status-Updates und ähnliches informiert, während das Gerät gerade im Standby-Modus ist.
Intel geht aktuell davon aus, dass die ersten fertigen PCs seiner Hardware-Partner mit der neuen "Skylake"-Prozessorgeneration ab dem vierten Quartal 2015 im Handel erhältlich sein werden. Das Referenz-Gerät soll ähnlich wie die fertigen Produkte übrigens nicht etwa mit einem sparsamen, aber in Sachen Leistung beschnittenen Core M-SoC laufen, sondern mit den vollwertigen ultramobilen Chips, die der aktuellen Core U-Serie entsprechen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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