iFixit: Negativrekord der Reparaturfähigkeit bei MacBook Pro und Air
iFixit hat sich bereits mit den beiden verfügbaren, aktualisierten Apple-MacBooks vergnügt und das MacBook Air und das MacBook Pro Version 2015 in die Einzelteile zerlegt. Auffällig ist bei beiden Serien, wie wenig Apple eigentlich verändert hat - wobei es auch nur für einige Geräte zum Beispiel die schnelleren SSDs gibt.
Für das MacBook Air und das MacBook Pro gab es in dieser Woche Updates, die man auch schon hierzulande käuflich erwerben kann. Beide Modellreihen sind jetzt mit den Intel Core Prozessoren der fünften Generation ausgestattet und haben neue Grafikchips erhalten. Dazu gibt es für alle Geräte Thunderbolt 2. Gleichgeblieben sind die Akkus, nur die neuen Intel Prozessoren ermöglichen eine verbesserte Laufzeit, mit der Apple jetzt wirbt.
Interessant sind aber andere Kleinigkeiten, wie das neue Trackpad mit Force-Touch-Technologie im MacBook Pro und den schnelleren SSDs - die Apple allerdings nur für die MacBook Pro und für das Air in der 13 Zoll-Variante nutzt. iFixit hat beim ersten Auseinandernehmen der neuen Rechner aber noch einige kleine Überraschungen gefunden.
Zudem ist das Air nicht erweiterbar - ein Upgrade von SSD oder RAM nach dem Kauf ist nicht möglich. RAM und Logic Board sind wieder verlötet. Die Reparierfähigkeit liegt laut iFixit wieder nur bei 4 von 10 Punkten, Pluspunkte gab es für Apple nur, da die Komponenten einfach zugänglich sind, falls sie mal komplett ausgestauscht werden müssen (Akku, Logicboard, etc).
Das Force Touch Trackpad verfügt über eingebaute Drucksensoren, die eine haptische Rückmeldung geben. Die neue Technologie ermöglicht eine neue Geste namens Force Klick, bei dem man zunächst mit einem Klick, gefolgt von einem tieferen Drücken, zum Beispiel Dateivorschau aufruft.
Technisch hat das Trackpad nun etwas gemein mit dem iPhone 5s und dem iPad Air: und zwar den Touch Controller von Broadcom (BCM5976). Zudem wird das neue Trackpad von einem ARM Cortex-M Microcontroller gesteuert (ST Microelectronics 32F103).
Nicht gerade positiv ist hingegen die Reparierfähigkeit des 2015er 13-Zoll-Retina MacBook Pro. Apple setzt hier den Negativrekord von 1 von 10 Punkten, wobei 10 Punkte das Ideal darstellen würden. iFixit hat nur negatives gefunden: Es beginnt bei der Einheit, die das Retina-Display beherbergt und so bei einem Glasbruch teuer komplett ausgetauscht werden muss. Ähnlich ist es auch bei anderen Komponenten, die verlötet, verklebt oder proprietär sind, sodass sie im Austauschfall nur teure und aufwändige Ersatzmöglichkeiten zulassen.
Siehe auch: Dünn, leicht, lüfterlos: Apple stellt das neue MacBook 2015 vor
Interessant sind aber andere Kleinigkeiten, wie das neue Trackpad mit Force-Touch-Technologie im MacBook Pro und den schnelleren SSDs - die Apple allerdings nur für die MacBook Pro und für das Air in der 13 Zoll-Variante nutzt. iFixit hat beim ersten Auseinandernehmen der neuen Rechner aber noch einige kleine Überraschungen gefunden.
MacBook Air 11"
Beim neuen MacBook Air setzt Apple auf proprietäre Systeme nicht nur bei dem Schraubenformat für das Gehäuse, sondern auch für die SSD und für RAM. Die SSD hat einen neuen Anschluss erhalten, die Version 2015 kann nicht in alten Geräten genutzt werden und alte SSDs nicht in den neueren. Bei den SSDs verbaut Apple leider noch immer Technologie, wie sie bereits seit über zwei Jahren bei Apple zum Einsatz kommt.Zudem ist das Air nicht erweiterbar - ein Upgrade von SSD oder RAM nach dem Kauf ist nicht möglich. RAM und Logic Board sind wieder verlötet. Die Reparierfähigkeit liegt laut iFixit wieder nur bei 4 von 10 Punkten, Pluspunkte gab es für Apple nur, da die Komponenten einfach zugänglich sind, falls sie mal komplett ausgestauscht werden müssen (Akku, Logicboard, etc).
MacBook Air 13"
Das 13-Zoll-Air hat bereits die schnellere SSD bekommen. In den Spezifikationen bei Apple ist dazu kein Hinweis über die verbauten SSDs zu finden, aber iFixit konnte beim Blick in das Innere die gute Nachricht entdecken. Ansonsten ist das Fazit wie beim 11-Zoll-Modell - nicht viel Neues.
MacBook Pro 13"
Zunächst zu den interessanten und positiven Entdeckungen des Teardowns. Das neue Force-Touch-Trackpad hat die Aufmerksamkeit der Bastler erregt.Das Force Touch Trackpad verfügt über eingebaute Drucksensoren, die eine haptische Rückmeldung geben. Die neue Technologie ermöglicht eine neue Geste namens Force Klick, bei dem man zunächst mit einem Klick, gefolgt von einem tieferen Drücken, zum Beispiel Dateivorschau aufruft.
Technisch hat das Trackpad nun etwas gemein mit dem iPhone 5s und dem iPad Air: und zwar den Touch Controller von Broadcom (BCM5976). Zudem wird das neue Trackpad von einem ARM Cortex-M Microcontroller gesteuert (ST Microelectronics 32F103).
Nicht gerade positiv ist hingegen die Reparierfähigkeit des 2015er 13-Zoll-Retina MacBook Pro. Apple setzt hier den Negativrekord von 1 von 10 Punkten, wobei 10 Punkte das Ideal darstellen würden. iFixit hat nur negatives gefunden: Es beginnt bei der Einheit, die das Retina-Display beherbergt und so bei einem Glasbruch teuer komplett ausgetauscht werden muss. Ähnlich ist es auch bei anderen Komponenten, die verlötet, verklebt oder proprietär sind, sodass sie im Austauschfall nur teure und aufwändige Ersatzmöglichkeiten zulassen.
Siehe auch: Dünn, leicht, lüfterlos: Apple stellt das neue MacBook 2015 vor
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