Neues MacBook Pro Einsteiger-Modell:
MacBook Air stirbt langsamen Tod
Der US-Computerkonzern Apple hat heute neben den beiden neuen MacBook Pro-Modellen mit integrierter Touch Bar OLED-Leiste auch ein neues Basis-Modell der Serie von "Profi-Notebooks" präsentiert, das sich anschickt, die Nachfolge der entgegen anderslautender Erwartungen nicht aktualisierten MacBook Air-Serie anzutreten.
Das neue MacBook Pro 13-Zoll-Modell ohne Touch Bar ist sozusagen die moderne Neuauflage des MacBook Air, so zumindest die Marketing-Aussage von Apple. Das Gerät sei mit stärkeren Prozessoren und höher auflösendem Display dennoch dünner und kleiner als ein MacBook Air mit gleichgroßem Bildschirm. Den "Fortschritt" lässt sich Apple allerdings auch teuer Bezahlen, denn das MacBook Pro 13 ohne Touch Bar kostet hierzulande mindestens 1699 Euro. Immerhin ist es anders als die Versionen mit der neuen OLED-Touchleiste schon jetzt lieferbar.
Silber oder Space Grey: MacBook Pro 2016 in...
... der Basisversion ohne Touch Bar OLED-Leiste
Technisch bietet das neue Modell die gleichen Vorteile wie die Varianten mit der Touch Bar. Es wird also ein 13,3 Zoll großes "Retina"-Display mit 2560x1600 Pixeln verbaut. Unter der Haube steckt hier ein Intel Core i5-6360U Dualcore-SoC, der mit einem Basistakt von 2,0 Gigahertz arbeitet und per TurboBoost bei Bedarf auf bis zu 3,1 GHz beschleunigt, um mehr Leistung zur Verfügung zu stellen. Leider handelt es sich noch immer um einen "Skylake"-SoC der letzten Generation und nicht um einen der in Windows-basierten Systemen bereits verfügbaren "Kaby Lake"-SoCs aus der siebten Generation der Core-Prozessoren von Intel.
Apple verbaut außerdem acht oder gleich 16 Gigabyte DDR3-Arbeisspeicher, während der Kunde zwischen 256 und 512 Gigabyte oder gleich ein Terabyte fassenden PCIe-SSDs wählen kann. Sowohl RAM als auch die SSDs sind grundsätzlich direkt auf dem Mainboard aufgelötet, können also später nicht erweitert oder getauscht werden. Bei den Ports muss der Kunde gegenüber den teureren Modellen leider noch größere Abstriche machen - denn es gibt hier nur insgesamt zwei USB Type-C bzw. Thunderbolt-3-Anschlüsse, die sowohl für die Stromversorgung als auch zum Anschluss sämtlicher Peripheriegeräte dienen. Bei den Modellen mit OLED-Touchleiste sind immerhin vier USB Type-C-Ports vorhanden.
MacBook Pro (2016) mit Touch Bar Alle Details zu den Notebooks mit OLED-Leiste Anders als bei den Topmodellen verfügt die Basisversion des MacBook Pro 13 für Ende 2016 über eine traditionelle Riege von Funktionstasten. Auch diese sind allerdings Teil des neuen Keyboard-Designs, das eine flachere Bauweise aufweist. Auch hier wird zudem das neue Force Touch Trackpad verbaut, das man vom kleinen 12-Zoll-MacBook übernimmt und welches Klicks durch Vibrationsmotoren simuliert, aber nicht beweglich ist.
Mit 1,37 Kilogramm ist das günstigste der neuen MacBook Pros genauso schwer wie ein "klassisches" MacBook Air mit 13 Zoll. Der Preisunterschied dürfte vor allem in der besseren Hardware begründet sein.
Diese fällt angesichts des MacBook mit 12-Zoll-Display aber offensichtlich aus, schließlich kann dieses das MacBook Air 11 in vielerlei Hinsicht ersetzen - wenn auch nicht beim Preis. Das MacBook Air mit 13,3-Zoll-Display wird auf unbestimmte Zeit weiterhin zu haben sein und wird sogar ein bisschen aufgefrischt - auch wirklich nur ein klein wenig.
Apple verpasst dem Gerät nämlich bei gleichem Einstiegspreis von 1099 Euro nun einen grundsätzlich acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher, nachdem das Basismodell bisher mit nur vier GB RAM auskommen musste. Die weitere Ausstattung bleibt vollkommen identisch. Somit ändert sich weder die Display-Auflösung von 1440x900 Pixeln, noch die Größe des SSD-Speichers von 128 oder 256 Gigabyte.
Und auch die mit keinem jüngeren MacBook mehr erreichbare Laufzeit von bis zu 12 Stunden verändert sich nicht - ebenso wie die angesichts der USB Type-C-Anschlüsse der neueren Modelle fast schon üppige Port-Ausstattung mit zwei vollwertigen USB-3.0- einem Thunderbolt-2-Port sowie einem SD-Kartenleser von ebenfalls voller Größe. Wer damit leben kann, dass hier noch immer die inzwischen drei Jahre alten Intel-Prozessoren auf Basis der "Broadwell"-Architektur verbaut sind, sollte sich mit dem Kauf des einzigen verbleibenden MacBook Air-Modells wohl oder übel beeilen - bevor Apple auch dieses Modell auf den Altenteil schickt.
Silber oder Space Grey: MacBook Pro 2016 in...
... der Basisversion ohne Touch Bar OLED-Leiste
Technisch bietet das neue Modell die gleichen Vorteile wie die Varianten mit der Touch Bar. Es wird also ein 13,3 Zoll großes "Retina"-Display mit 2560x1600 Pixeln verbaut. Unter der Haube steckt hier ein Intel Core i5-6360U Dualcore-SoC, der mit einem Basistakt von 2,0 Gigahertz arbeitet und per TurboBoost bei Bedarf auf bis zu 3,1 GHz beschleunigt, um mehr Leistung zur Verfügung zu stellen. Leider handelt es sich noch immer um einen "Skylake"-SoC der letzten Generation und nicht um einen der in Windows-basierten Systemen bereits verfügbaren "Kaby Lake"-SoCs aus der siebten Generation der Core-Prozessoren von Intel.
Apple verbaut außerdem acht oder gleich 16 Gigabyte DDR3-Arbeisspeicher, während der Kunde zwischen 256 und 512 Gigabyte oder gleich ein Terabyte fassenden PCIe-SSDs wählen kann. Sowohl RAM als auch die SSDs sind grundsätzlich direkt auf dem Mainboard aufgelötet, können also später nicht erweitert oder getauscht werden. Bei den Ports muss der Kunde gegenüber den teureren Modellen leider noch größere Abstriche machen - denn es gibt hier nur insgesamt zwei USB Type-C bzw. Thunderbolt-3-Anschlüsse, die sowohl für die Stromversorgung als auch zum Anschluss sämtlicher Peripheriegeräte dienen. Bei den Modellen mit OLED-Touchleiste sind immerhin vier USB Type-C-Ports vorhanden.
MacBook Pro (2016) mit Touch Bar Alle Details zu den Notebooks mit OLED-Leiste Anders als bei den Topmodellen verfügt die Basisversion des MacBook Pro 13 für Ende 2016 über eine traditionelle Riege von Funktionstasten. Auch diese sind allerdings Teil des neuen Keyboard-Designs, das eine flachere Bauweise aufweist. Auch hier wird zudem das neue Force Touch Trackpad verbaut, das man vom kleinen 12-Zoll-MacBook übernimmt und welches Klicks durch Vibrationsmotoren simuliert, aber nicht beweglich ist.
Mit 1,37 Kilogramm ist das günstigste der neuen MacBook Pros genauso schwer wie ein "klassisches" MacBook Air mit 13 Zoll. Der Preisunterschied dürfte vor allem in der besseren Hardware begründet sein.
MacBook Air: 11-Zoll-Modell geht in Rente, mehr Speicher für 13-Zoll-Version
Das MacBook Air stirbt unterdessen einen Tod auf Raten. Mit dem heutigen Tag ist das MacBook Air mit 11,6-Zoll-Display, das bisher den Einstieg in die Notebook-Palette von Apple bildete und auch das günstigste Gerät war, nicht mehr über den offiziellen Store erhältlich. Da das MacBook Air 11 mit seiner geringen Display-Auflösung und den zuletzt vor langer Zeit aktualisierten Prozessoren und anderen Hardware-Komponenten nicht mehr auf der Höhe der Zeit war, wurde eigentlich mit einer Aktualisierung gerechnet.Diese fällt angesichts des MacBook mit 12-Zoll-Display aber offensichtlich aus, schließlich kann dieses das MacBook Air 11 in vielerlei Hinsicht ersetzen - wenn auch nicht beim Preis. Das MacBook Air mit 13,3-Zoll-Display wird auf unbestimmte Zeit weiterhin zu haben sein und wird sogar ein bisschen aufgefrischt - auch wirklich nur ein klein wenig.
Apple verpasst dem Gerät nämlich bei gleichem Einstiegspreis von 1099 Euro nun einen grundsätzlich acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher, nachdem das Basismodell bisher mit nur vier GB RAM auskommen musste. Die weitere Ausstattung bleibt vollkommen identisch. Somit ändert sich weder die Display-Auflösung von 1440x900 Pixeln, noch die Größe des SSD-Speichers von 128 oder 256 Gigabyte.
Und auch die mit keinem jüngeren MacBook mehr erreichbare Laufzeit von bis zu 12 Stunden verändert sich nicht - ebenso wie die angesichts der USB Type-C-Anschlüsse der neueren Modelle fast schon üppige Port-Ausstattung mit zwei vollwertigen USB-3.0- einem Thunderbolt-2-Port sowie einem SD-Kartenleser von ebenfalls voller Größe. Wer damit leben kann, dass hier noch immer die inzwischen drei Jahre alten Intel-Prozessoren auf Basis der "Broadwell"-Architektur verbaut sind, sollte sich mit dem Kauf des einzigen verbleibenden MacBook Air-Modells wohl oder übel beeilen - bevor Apple auch dieses Modell auf den Altenteil schickt.
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