iPhone-Leaks: Apple soll Zubehörherstellern 'Maulkorb' verpassen
Im Vorfeld der Veröffentlichung neuer iPhone- und iPad-Modelle kommt es immer wieder zur Veröffentlichung von Informationen und Bildern, deren Quelle häufig die Hersteller von Zubehörprodukten sind. Jetzt will Apple die Leak-Häufigkeit eindämmen und greift deshalb zu strikten Vorgaben für seine Zubehör-Partner.
Wie 9to5Mac berichtet, setzt Apple die Zubehörhersteller mit speziellen Verträgen unter Druck, um sie an der Vorabveröffentlichung von eigentlich geheimen Informationen zu hindern. Hintergrund sind umfangreiche Leaks, wegen denen zum Beispiel im Fall des iPhone 6 und iPhone 6 Plus schon Monate vor der offiziellen Präsentation feststand, wie die neuen Smartphones von Apple aussehen würden.
Dem Bericht zufolge verlangt Apple seit Herbst 2014 von einer Reihe von bekannten Zubehörlieferanten, dass diese ein Geheimhaltungsabkommen unterzeichnen, die ihnen die Erlangung von Informationen zu neuen Apple-Produkten im Vorfeld der offiziellen Präsentation der Geräte untersagen. Darin droht Apple den Partnern mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit ihnen.
Apples "Maulkorb" für die Zubehörhersteller ist angeblich Teil des sogenannten Apple Store Vendor Agreement, das den Vertrieb von Produkten eines Drittherstellers in Apples eigenem Webstore und den Ladengeschäften des US-Technologieunternehmens regelt. Laut einer der betroffenen Quellen verbietet das Papier den Apple-Partnern im Grunde sogar, jede Art von Berichten im Internet über kommende Apple-Produkte zu lesen und bei ihrer Arbeit zu berücksichtigen. "Daten aus jeder anderen Quelle als Apple" dürfen demnach nicht verwendet werden, heißt es.
Angeblich hat Apple sogar die Produkte von Firmen aus seinen Stores entfernt, die eigentlich das Abkommen unterzeichnet und eingehalten haben. Neben der Entfernung der Produkte aus den Stores droht Apple in dem Papier auch mit weiteren, nicht genauer bezeichneten Schritten, heißt es. Jüngst soll Apple rund 60 bis 70 Prozent aller Hüllen und Cases von Drittherstellern aus seinen Stores entfernt haben, um Raum für die baldige Einführung der Apple Watch zu schaffen. Auch sonst werde der Umgang mit den Drittfirmen immer rauer, weil Apple zunehmend selbst vom Zubehörgeschäft profitieren will, so der Bericht weiter.
Dem Bericht zufolge verlangt Apple seit Herbst 2014 von einer Reihe von bekannten Zubehörlieferanten, dass diese ein Geheimhaltungsabkommen unterzeichnen, die ihnen die Erlangung von Informationen zu neuen Apple-Produkten im Vorfeld der offiziellen Präsentation der Geräte untersagen. Darin droht Apple den Partnern mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit ihnen.
Kooperation mit Apple als Wettbewerbsnachteil?
Für die Unternehmen bedeutet die Erklärung des Verzichts auf die Suche nach Leak-Quellen, dass sie möglicherweise erst Monate später als andere Firmen ihre eigenen Produkte für neue Apple-Geräte auf den Markt bringen können. Während also Firmen, die keine entsprechenden Verträge mit Apple unterzeichnet haben, ihre Cases, Hüllen, Folien und ähnliches bereits pünktlich zur Verfügbarkeit eines neuen iPhones oder iPads im Handel anbieten können, müssen die Partner von Apple Verzögerungen in Kauf nehmen, um ihre Beziehung zu dem Konzern nicht zu gefährden.Apples "Maulkorb" für die Zubehörhersteller ist angeblich Teil des sogenannten Apple Store Vendor Agreement, das den Vertrieb von Produkten eines Drittherstellers in Apples eigenem Webstore und den Ladengeschäften des US-Technologieunternehmens regelt. Laut einer der betroffenen Quellen verbietet das Papier den Apple-Partnern im Grunde sogar, jede Art von Berichten im Internet über kommende Apple-Produkte zu lesen und bei ihrer Arbeit zu berücksichtigen. "Daten aus jeder anderen Quelle als Apple" dürfen demnach nicht verwendet werden, heißt es.
Angeblich hat Apple sogar die Produkte von Firmen aus seinen Stores entfernt, die eigentlich das Abkommen unterzeichnet und eingehalten haben. Neben der Entfernung der Produkte aus den Stores droht Apple in dem Papier auch mit weiteren, nicht genauer bezeichneten Schritten, heißt es. Jüngst soll Apple rund 60 bis 70 Prozent aller Hüllen und Cases von Drittherstellern aus seinen Stores entfernt haben, um Raum für die baldige Einführung der Apple Watch zu schaffen. Auch sonst werde der Umgang mit den Drittfirmen immer rauer, weil Apple zunehmend selbst vom Zubehörgeschäft profitieren will, so der Bericht weiter.
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