DDoS zum Mieten: Nutzer des Lizard Squad-Dienstes enthüllt
Ende des vergangenen Jahres brachte die Hacker-Gruppe Lizard Squad die Online-Netzwerke von Sony und Microsoft per DDoS-Attacke zu Fall, wenig später wurden derartige Angriffe auch als "kommerzielles Angebot" zur Verfügung gestellt. Dieser Dienst wurde nun aber seinerseits geknackt und die Daten der Kunden bzw. Interessenten an die Öffentlichkeit gebracht.
Ende 2014 war Lizard Squad die wohl prominenteste Hacker-Gruppe der Szene, verantwortlich dafür waren die weihnachtlichen Angriffe auf das PlayStation Network und Xbox Live. Zuletzt lief es allerdings nicht ganz so gut, ganz im Gegenteil: Kurz vor Jahreswechsel wurde zumindest ein mutmaßlicher Hacker von der Polizei geschnappt, Ende vergangener Woche kam es in Großbritannien zu einer weiteren Verhaftung.
Die 'Preisliste' des Lizard Stresser
Laut Krebs gingen die LizardStresser-Betreiber alles andere als "professionell" vor, denn alle registrierten Nutzernamen und Passwörter waren unverschlüsselt in Klartext abgespeichert. Die Einnahmen, die man mit dem DDoS-Dienst erwirtschaften konnte, belaufen sich laut Krebs auf den Bitcoin-Gegenwert von rund 11.000 Dollar.
Damit ist wohl das LizardStresser-Ende besiegelt. Auch für die Hacker-Gruppe, die nach Aussagen eines Mitglieds die Attacken auf Sony und Microsoft nur als "Werbekampagne" für den Stresser inszeniert haben soll, sieht es nach den Verhaftungen alles andere als gut aus. Dementsprechend still ist es um das Lizard Squad zuletzt auch geworden.
Siehe auch: Lizard Squad - Mitglied verhaftet, auch wegen "Swatting"-Vorwurfs
Die 'Preisliste' des Lizard Stresser
"LizardStresser"
Doch das ist nicht alles: Der von Lizard Squad gestartete DDoS-zum-Mieten-Dienst, den man kurz nach den Weihnachtsangriffen gestartet hat, wurde offenbar seinerseits angegriffen und das erfolgreich: Wie Ars Technica unter Berufung auf das Blog KrebsOnSecurity des Sicherheitsforschers Brian Krebs berichtet, wurden dabei die Daten der Kunden erbeutet, mehr als 14.000 Nutzer sollen sich für Dienste des kommerziellen DDoS-Angebots interessiert haben. Laut Krebs sollen aber nur "einige wenige Hundert" den so genannten LizardStresser auch tatsächlich gegen Bezahlung genutzt haben.Laut Krebs gingen die LizardStresser-Betreiber alles andere als "professionell" vor, denn alle registrierten Nutzernamen und Passwörter waren unverschlüsselt in Klartext abgespeichert. Die Einnahmen, die man mit dem DDoS-Dienst erwirtschaften konnte, belaufen sich laut Krebs auf den Bitcoin-Gegenwert von rund 11.000 Dollar.
Damit ist wohl das LizardStresser-Ende besiegelt. Auch für die Hacker-Gruppe, die nach Aussagen eines Mitglieds die Attacken auf Sony und Microsoft nur als "Werbekampagne" für den Stresser inszeniert haben soll, sieht es nach den Verhaftungen alles andere als gut aus. Dementsprechend still ist es um das Lizard Squad zuletzt auch geworden.
Siehe auch: Lizard Squad - Mitglied verhaftet, auch wegen "Swatting"-Vorwurfs
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