Netflix will künftig alle zwei Wochen neue Eigenproduktion starten
Das Streaming-Portal Netflix, das seit Herbst auch bei uns verfügbar ist, hat die Fernsehwelt schon jetzt maßgeblich verändert, auch dank hochwertiger Eigenproduktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the New Black". Das US-Unternehmen hat aber weit mehr vor, künftig könnte es alle zwei Wochen neue Serien von Netflix geben.
Siehe auch: Netflix kündet drei neue Eigenproduktionen für 2015 an
Und das bedeutet nicht ein oder zwei neue Eigenproduktionen zusätzlich, sondern etwa 20 pro Jahr, berichtet das Portal Vulture unter Berufung auf die Abschrift auf Seeking Alpha. "Wir können unser Angebot auf etwa 20 Serien-Eigenproduktionen erweitern", so Sarandos.
Sarandos weiter: "Die Idee dahinter ist, neue Serien oder Staffeln etwa alle zwei Wochen zu starten, damit wir den Kunden und ihrer Erwartungshaltung in Bezug auf Originalserien einen regelmäßigen Taktschlag bieten können." Als Zeitraum für die Umsetzung dieser Pläne nannte er etwa fünf Jahre.
Mit diesen Aussagen ist der CCO von Netflix ganz im Einklang mit seinem Chef Reed Hastings: Dieser sagte jüngst, dass klassisches Fernsehen innerhalb der nächsten 15 Jahre sterben werde: "Das ist, wie es beim Pferd war - man wusste, dass es gut ist, bis wir das Auto hatten."
Siehe auch: Netflix-Chef - Fernsehen wird binnen 15 Jahren bedeutungslos
Fünf-Jahres-Plan
Ted Sarandos, der für Inhalte bzw. Eigenproduktionen hauptverantwortliche Netflix-Manager, hat auf der UBS Global Media and Communications-Konferenz einen Ausblick auf die Zukunft des Unternehmens gegeben und der Streaming-Anbieter hat viel vor: "Ich denke, wir können unsere Original-Programme erweitern", sagte der Chief Content Officer (CCO) von Netflix.Siehe auch: Netflix kündet drei neue Eigenproduktionen für 2015 an
Und das bedeutet nicht ein oder zwei neue Eigenproduktionen zusätzlich, sondern etwa 20 pro Jahr, berichtet das Portal Vulture unter Berufung auf die Abschrift auf Seeking Alpha. "Wir können unser Angebot auf etwa 20 Serien-Eigenproduktionen erweitern", so Sarandos.
Sarandos weiter: "Die Idee dahinter ist, neue Serien oder Staffeln etwa alle zwei Wochen zu starten, damit wir den Kunden und ihrer Erwartungshaltung in Bezug auf Originalserien einen regelmäßigen Taktschlag bieten können." Als Zeitraum für die Umsetzung dieser Pläne nannte er etwa fünf Jahre.
Quoten contra Kreativität
Einschaltquoten, wie sie das klassische Fernsehen kennt, sind dem Netflix-Manager egal, man plane nicht, derartige Zahlen zu veröffentlichen: "Das ist eine für uns nicht relevante Maßeinheit, da Einschaltquoten für die Kreativität von Fernsehen schlecht sind", sagte Sarandos. Diese seien zwar "vielleicht" für die wirtschaftliche Seite des TV-Geschäfts wichtig, aus schöpferischer Sicht hingegen "schrecklich".Mit diesen Aussagen ist der CCO von Netflix ganz im Einklang mit seinem Chef Reed Hastings: Dieser sagte jüngst, dass klassisches Fernsehen innerhalb der nächsten 15 Jahre sterben werde: "Das ist, wie es beim Pferd war - man wusste, dass es gut ist, bis wir das Auto hatten."
Siehe auch: Netflix-Chef - Fernsehen wird binnen 15 Jahren bedeutungslos
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