Flop des Samsung Galaxy S5:
Nach schlechten Zahlen rollen Köpfe
Zwar behält der Chef von Samsungs Mobilgerätesparte J.K. Shin offenbar seinen Job, doch trotzdem werden bei dem koreanischen Elektronikgiganten einige Manager für die schlechten Geschäftszahlen und die enttäuschenden Verkaufszahlen des Samsung Galaxy S5 zur Rechenschaft gezogen. Gleich drei Stellvertreter von Shin müssen wohl ihren Hut nehmen.
Wie die Nachrichtenangentur Reuters unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen berichtet, werden sowohl der globale Marketing-Chef von Samsung Mobile D.J. Lee, als auch zwei weitere nicht näher bezeichnete Manager gehen müssen. Sie werden offenbar für den empfindlichen Rückgang der Verkaufszahlen und die deshalb stark gesunkenen Gewinne der Abteilung für mobile Endgeräte von Samsung verantwortlich gemacht.
Samsung hatte vor einigen Wochen bekanntgeben müssen, dass der Gewinn aus dem Vertrieb von Smartphones und Tablets um rund 60 Prozent eingebrochen war. Die Verkäufe des Samsung Galaxy S5 waren dabei einer der Hauptfaktoren, blieben sie doch um rund 40 Prozent hinter Samsungs eigenen Erwartungen zurück. Nachdem schon der Vorgänger S4 nicht die hohen Schätzungen des Herstellers erfüllen konnte, wollte man mit dem S5 eigentlich wieder an den Riesenerfolg des Samsung Galaxy S3 und seiner Vorgänger anknüpfen, was jedoch nicht gelang.
Beobachter gehen nun davon aus, dass Samsung Mobile Chef J.K. Shin zwar noch eine weitere Chance bekommen hat, weil man unter seiner Führung eben auch schon die riesigen Erfolge der Galaxy-Serie erzielen konnte, die Samsung zum weltweit größten Smartphone-Anbieter gemacht haben. Andererseits werde aber nun für ihn deutlicher Druck zu spüren sein, wieder einen Erfolg zu landen, um nicht doch bald seinen Job zu verlieren.
Siehe auch: Samsung will nach Smartphone-Flops radikal umbauen
Samsung wird in der kommenden Woche wie in jedem Jahr einige Umbesetzungen in seinen diversen Unternehmenssparten ankündigen und dann umsetzen. Südkoreanischen Medien zufolge soll die Zahl der Manager in hohen Positionen bei Samsung Mobile dabei deutlich reduziert werden - von bis zu 25 Prozent weniger Managern in entscheidenden Positionen war die Rede. Samsung baut derzeit bereits sein Produktportfolio um. Neben hochwertigeren Materialien wie Aluminium wird auch eine deutliche Reduzierung des Umfangs des Produktportfolios erwartet.
Samsung hatte vor einigen Wochen bekanntgeben müssen, dass der Gewinn aus dem Vertrieb von Smartphones und Tablets um rund 60 Prozent eingebrochen war. Die Verkäufe des Samsung Galaxy S5 waren dabei einer der Hauptfaktoren, blieben sie doch um rund 40 Prozent hinter Samsungs eigenen Erwartungen zurück. Nachdem schon der Vorgänger S4 nicht die hohen Schätzungen des Herstellers erfüllen konnte, wollte man mit dem S5 eigentlich wieder an den Riesenerfolg des Samsung Galaxy S3 und seiner Vorgänger anknüpfen, was jedoch nicht gelang.
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