Abgelehnt! - Drehstart für "Star Trek" vor genau 50 Jahren
Heute vor genau 50 Jahren fiel die erste Klappe für die bisher erfolgreichste und kultbehaftetste Science Fiction-Serie im Fernsehen: "Star Trek". Die Dreharbeiten und die Nachbearbeitung der Pilotfolge "The Cage" dauerten mehrere Wochen an - und dann kam das Aus.
Als Gene Roddenberry, der Kopf hinter dem Projekt, die Aufnahmen beim Fernsehsender NBC vorlegte, waren die Verantwortlichen nicht zufrieden. Zu wenig Action, hieß es. Und außerdem mochte man "den Typen mit den Ohren" nicht. Aus heutiger Sicht kann man im Grunde von Glück sprechen, dass man es nicht auf einen Versuch ankommen lassen wollte. Denn die Besetzung sah noch etwas anders aus und auch einige Eigenheiten der Figuren waren nicht so, wie man sie heute schätzt.
So hatte die Enterprise der ersten Pilotfolge noch einen anderen Kapitän, der zuletzt wieder eine wichtigere Rolle spielte: Auf dem wichtigsten Platz auf der Brücke saß Jeffrey Hunter in der Rolle von Christopher Pike. Außerdem war Spock durchaus zu Scherzen aufgelegt, was zu seiner späteren Charakterisierung, die ihm Kultstatus verlieh, nicht gepasst hätte.
Roddenberry bekam von den Fernsehleuten noch eine zweite Chance, die Serie starten zu lassen, wenn einige Änderungen vorgenommen werden. Das führte dazu, dass nicht wie ursprünglich geplant, eine Frau den Posten des Ersten Offiziers bekleidete - eine solche Idee war noch zu gewagt und konnte erst später umgesetzt werden. Außerdem wollte Hunter nicht mehr mitwirken. Ersatzweise wurde daher die neue Rolle des James T. Kirk geschaffen und mit William Shatner besetzt. So kam es, dass der eigentliche Serienstart im Fernsehen erst deutlich später am 8. September 1966 stattfinden konnte.
Das Filmmaterial von The Cage wurde in spätere Episoden mit aufgenommen und dafür aufgearbeitet. Das führte dazu, dass die originalen Szenen eigentlich nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand vorhanden waren. In einem Fotolabor wurden erst viel später noch Abzüge auf 35-Millimeter-Rollen wiederentdeckt. So konnte der eigentliche erste Teil der Serie schließlich im Jahr 1988 dann doch noch im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Jeffrey Hunter kam unter dessen nicht mehr dazu, seine Absage für einen weiteren Pilotfilm bereuen zu können. Fünf Jahre nach den ersten Dreharbeiten wurde er an einem anderen Set durch eine Explosion verletzt und überlebte dies nicht. Zu einer unangefochtenen Erfolgsserie wurde Star Trek erst einige Zeit später. Sein ursprünglicher Charakter spielte bis heute immer wieder eine Rolle in der Serie - zuletzt als Mentor des jungen Kirk im Kinofilm "Star Trek: Into Darkness".
So hatte die Enterprise der ersten Pilotfolge noch einen anderen Kapitän, der zuletzt wieder eine wichtigere Rolle spielte: Auf dem wichtigsten Platz auf der Brücke saß Jeffrey Hunter in der Rolle von Christopher Pike. Außerdem war Spock durchaus zu Scherzen aufgelegt, was zu seiner späteren Charakterisierung, die ihm Kultstatus verlieh, nicht gepasst hätte.
Roddenberry bekam von den Fernsehleuten noch eine zweite Chance, die Serie starten zu lassen, wenn einige Änderungen vorgenommen werden. Das führte dazu, dass nicht wie ursprünglich geplant, eine Frau den Posten des Ersten Offiziers bekleidete - eine solche Idee war noch zu gewagt und konnte erst später umgesetzt werden. Außerdem wollte Hunter nicht mehr mitwirken. Ersatzweise wurde daher die neue Rolle des James T. Kirk geschaffen und mit William Shatner besetzt. So kam es, dass der eigentliche Serienstart im Fernsehen erst deutlich später am 8. September 1966 stattfinden konnte.
Das Filmmaterial von The Cage wurde in spätere Episoden mit aufgenommen und dafür aufgearbeitet. Das führte dazu, dass die originalen Szenen eigentlich nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand vorhanden waren. In einem Fotolabor wurden erst viel später noch Abzüge auf 35-Millimeter-Rollen wiederentdeckt. So konnte der eigentliche erste Teil der Serie schließlich im Jahr 1988 dann doch noch im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Jeffrey Hunter kam unter dessen nicht mehr dazu, seine Absage für einen weiteren Pilotfilm bereuen zu können. Fünf Jahre nach den ersten Dreharbeiten wurde er an einem anderen Set durch eine Explosion verletzt und überlebte dies nicht. Zu einer unangefochtenen Erfolgsserie wurde Star Trek erst einige Zeit später. Sein ursprünglicher Charakter spielte bis heute immer wieder eine Rolle in der Serie - zuletzt als Mentor des jungen Kirk im Kinofilm "Star Trek: Into Darkness".
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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