Android 5.0 "Lollipop" wird ausgeliefert:
Die wichtigsten Neuerungen
Google hat gestern mit der Verfügbarkeit des HTC Nexus 9 den Startschuss für die Einführung von Android 5.0 "Lollipop" gegeben und mit der Bereitstellung des Quellcodes über das Android Open Source Project begonnen. Damit startet die wohl wichtigste Phase, denn ab sofort werden Smartphones und Tablets offiziell mit Android 5.0 versorgt.
Mit Android 5.0 werden zahlreiche grundlegende Neuerungen umgesetzt, mit denen Google sein mobiles Betriebssystem so gründlich überarbeitet wie noch nie zuvor. "Lollipop" gilt deshalb für viele als wichtigste Veröffentlichung seit der ersten Version von Android. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch tatsächlich gibt es so viele Neuerungen wie noch nie.
Die wichtigsten werden wir in diesem Artikel erläutern.
Die ersten aktualisierten Apps werden auch schon unabhängig vom neuen Android 5.0 mit dem Material Design ausgeliefert, so dass manche Anwender der neuen Design-Sprache in Kürze in der neuen Gmail-App und anderen Google-Apps begegnen werden, auch wenn ihr Gerät selbst noch kein Update auf die neueste Android-Version erhalten hat.
Insgesamt wirkt die neue Oberfläche ein wenig wie gedruckt, wobei neue Animationen, Icons und Darstellungsweisen Einzug halten, so dass Inhalte häufig "gestapelt" und in Form von Karten dargestellt werden. Dabei setzt man auch auf eine optische Tiefe, um Inhalte hervorzuheben.
Langfristig soll die neue Design-Sprache mit ihren bunten Oberflächen, Animationen und einer gewissen Verspieltheit mit dem Wunsch, die wirklich wichtigen Dinge hervorzuheben, auch bei den Apps der zahllosen Drittanbieter Einzug halten, weshalb Google jüngst seine Richtlinien für das Material Design noch einmal auf den neuesten Stand gebracht hat.
Natürlich wird es seine Zeit dauern, bis alle Entwickler ihre Apps entsprechend gestalten und auch auf Seiten der Gerätehersteller beginnt der Wechsel auf 64-Bit gerade erst - denn auch das neue Flaggschiff-Smartphone Motorola Nexus 6 hat noch einen 32-Bit-SoC (System-on-a-Chip) an Bord. Immerhin sind Googles hauseigene Apps bereits als native 64-Bit-Anwendungen erhältlich.
Die wichtigsten werden wir in diesem Artikel erläutern.
Neue Optik
Die wichtigste offensichtliche Veränderung ist natürlich das neue Material-Design, mit dem eine Modernisierung der Benutzeroberfläche vorgenommen wird, die nun flacher, bunter und aufgeräumter wirkt. Die sogenannten Karten halten in allen Bereichen des neuen Betriebssystems Einzug und werden integraler Bestandteil. Das Material Design betrifft auch die diversen Google-eigenen Apps, die damit eine einheitliche Design-Sprache bekommen und dadurch konsistenter untereinander und mit dem Betriebssystem wirken.Die ersten aktualisierten Apps werden auch schon unabhängig vom neuen Android 5.0 mit dem Material Design ausgeliefert, so dass manche Anwender der neuen Design-Sprache in Kürze in der neuen Gmail-App und anderen Google-Apps begegnen werden, auch wenn ihr Gerät selbst noch kein Update auf die neueste Android-Version erhalten hat.
Insgesamt wirkt die neue Oberfläche ein wenig wie gedruckt, wobei neue Animationen, Icons und Darstellungsweisen Einzug halten, so dass Inhalte häufig "gestapelt" und in Form von Karten dargestellt werden. Dabei setzt man auch auf eine optische Tiefe, um Inhalte hervorzuheben.
Langfristig soll die neue Design-Sprache mit ihren bunten Oberflächen, Animationen und einer gewissen Verspieltheit mit dem Wunsch, die wirklich wichtigen Dinge hervorzuheben, auch bei den Apps der zahllosen Drittanbieter Einzug halten, weshalb Google jüngst seine Richtlinien für das Material Design noch einmal auf den neuesten Stand gebracht hat.
Neue Technik
Unter der Haube hält mit Android 5.0 unter andere die breite Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren Einzug, weshalb sich die App-Entwickler entsprechend umstellen müssen. Das erste "Lollipop"-Gerät Nexus 9 ist auch das erste Gerät, bei dem eine 64-Bit-fähige Plattform verbaut wird, in diesem Fall der Nvidia Tegra K1 in der "Denver"-Variante.Natürlich wird es seine Zeit dauern, bis alle Entwickler ihre Apps entsprechend gestalten und auch auf Seiten der Gerätehersteller beginnt der Wechsel auf 64-Bit gerade erst - denn auch das neue Flaggschiff-Smartphone Motorola Nexus 6 hat noch einen 32-Bit-SoC (System-on-a-Chip) an Bord. Immerhin sind Googles hauseigene Apps bereits als native 64-Bit-Anwendungen erhältlich.
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