Fire Phone: Amazon-Manager gesteht Fehler bei Preisgestaltung ein
In einem Gespräch mit dem Magazin Fortune ging der Amazon-Manager David Limp auf die seiner Meinung nach größten Fehler in der Vermarktung vom ersten Amazon Smartphone ein. Das seit gut zwei Monaten erhältliche Fire Phone ist ein Ladenhüter und floppt bislang bei den Kunden.
Limp ist überzeugt, dass das Gerät nicht aufgrund der technischen Ausstattung floppte - die sei sogar seiner Zeit voraus - sondern viel mehr aufgrund der Preisgestaltung. Man konnte sich dabei nicht genügend von der Konkurrenz abheben, meint Limp. Genau das wäre aber wichtig gewesen. Beim Kindle Touch zum Beispiel konnte Amazon durch einen günstigen Preis für eine ausgereifte Technik überzeugen. Beim Fire Phone sehen die Kunden sie nicht.
Die Preisgestaltung sei verfehlt und somit werde das erste Fire Phone nun deutlich reduziert angeboten. Amazon hatte in den USA das Gerät mit einem Zwei-Jahresvertrag ab 199 US-Dollar Zuzahlung für das 32-GB-Modell angeboten. In Deutschland hatte man die Telekom als Partner gewählt, die das Fire Phone je nach Vertrag ab 1 Euro vertreiben.
"Ich glaube, die Leute haben von uns ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis erwartet, und wir haben diese Erwartungen nicht erfüllen können", fügte Limp hinzu. "Wir dachten, wir hätten es richtig gemacht. Wir sind aber nun bereit zuzugeben, dass wir es nicht geschafft haben. Wir korrigieren jetzt den Fehler."
Damit meinte Limp nicht nur die Preissenkungen in den USA (dort ist das Smartphone jetzt mit Vertrag ab 99 US-Cent zu haben), sondern auch die Entwicklungen an der kommenden Generation. Denn trotz des hohen Defizits, das bislang durch Entwicklung und den lahmenden Absatz aufgelaufen ist, will Amazon an einem eigenen Smartphone festhalten. Amazon hat nach den jüngsten Zahlen nur 35.000 Fire Phone an den Mann gebracht. Dafür hatte Amazon in der Bekanntgabe der Quartalszahlen die Abschreibungen für das Smartphone in Höhe von 170 Millionen Dollar beziffert.
Die Kunden erwarten günstige Preise
Es wäre zielführender gewesen, die Konkurrenz preislich zu unterbieten, anstelle sie durch das Featurereichtum zu überbieten, so Limp. Zudem sei es schwieriger gewesen, das Fire Phone über die wenigen Partner im lokalen Handel und dem eigenen Online-Handel zu vertreiben, wenn es nicht den gewohnten günstigen Preis von Amazon habe. Die Kunden erwarten demnach eher einen günstigen Preis vom Handlesriesen, als technische Innovationen. Auch das gehöre zum Lernprozess.Die Preisgestaltung sei verfehlt und somit werde das erste Fire Phone nun deutlich reduziert angeboten. Amazon hatte in den USA das Gerät mit einem Zwei-Jahresvertrag ab 199 US-Dollar Zuzahlung für das 32-GB-Modell angeboten. In Deutschland hatte man die Telekom als Partner gewählt, die das Fire Phone je nach Vertrag ab 1 Euro vertreiben.
"Ich glaube, die Leute haben von uns ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis erwartet, und wir haben diese Erwartungen nicht erfüllen können", fügte Limp hinzu. "Wir dachten, wir hätten es richtig gemacht. Wir sind aber nun bereit zuzugeben, dass wir es nicht geschafft haben. Wir korrigieren jetzt den Fehler."
Damit meinte Limp nicht nur die Preissenkungen in den USA (dort ist das Smartphone jetzt mit Vertrag ab 99 US-Cent zu haben), sondern auch die Entwicklungen an der kommenden Generation. Denn trotz des hohen Defizits, das bislang durch Entwicklung und den lahmenden Absatz aufgelaufen ist, will Amazon an einem eigenen Smartphone festhalten. Amazon hat nach den jüngsten Zahlen nur 35.000 Fire Phone an den Mann gebracht. Dafür hatte Amazon in der Bekanntgabe der Quartalszahlen die Abschreibungen für das Smartphone in Höhe von 170 Millionen Dollar beziffert.
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