Google will E-Mail mit Gmail-Alternative Inbox neu erfinden
Google hat heute den neuen Dienst Inbox vorgestellt, mit dem man eine Alternative zum hauseigenen E-Mail-Dienst Gmail bieten will. Ziel von Inbox ist es, der Flut von eingehenden E-Mails Herr zu werden, von denen sich viele Nutzer bisher überfordert fühlen. Dazu sollen jene Nachrichten in den Mittelpunkt rücken, die "wirklich wichtig sind".
Wie Sundar Pichai, der bei Google für Android, Chrome und Apps zuständig ist, in einem Blog-Eintrag verlauten ließ, will man mit Inbox, das vom Gmail-Team entwickelt wird, sicherstellen, dass die Nutzer durch die immer größere Zahl von eingehenden E-Mails nicht mehr "erschlagen" werden und wichtige Nachrichten verpassen. Dazu setzt Inbox auf eine Reihe neuer Ansätze.
Mit Hilfe sogenannter Bundles soll Inbox den Umgang mit ähnlichen E-Mails erleichtern. So werden zum Beispiel alle E-Mails zu Online-Einkäufen, Rechnungen oder ähnlichem zu "Bündeln" zusammengefasst werden, die man schnell einsehen und dann aus der Inbox entfernen kann. Der Nutzer kann Inbox dabei sozusagen beibringen, welche Mails gebündelt werden sollen, indem er die zu gruppierenden Mails zunächst selbst zusammenfasst.
So sieht Google Inbox auf dem Nexus 6 aus
Die Funktion Highlights zeigt außerdem die wichtigsten Informationen aus bestimmten E-Mails direkt in der Nachrichtenübersicht an, damit man nicht immer in den Mails selbst danach suchen muss. Dies betrifft zum Beispiel Flugbuchungen, Tickets für Veranstaltungen, Termine sowie Fotos und Dokumente von Freunden und Familie. Außerdem sollen "nützliche Informationen aus dem Web" bereitgestellt werden, die nicht Teil der eigentlichen E-Mail sind - also der aktuelle Status eines Fluges oder der bisherige Verlauf einer erwarteten Paketlieferung.
Hinzu kommen Erinnerungen, sogenannte Assists und eine Schlummerfunktion. Der Nutzer kann also selbst Erinnerungen setzen, um sich an bestimmte Aufgaben erinnern zu lassen, die im Zusammenhang mit den empfangenen Mails stehen. Mit ihrer Benutzeroberfläche wirken diese Features ähnlich den von Google Now bekannten Karten, wobei sicherlich auch eine Integration der beiden Produkte geplant ist. Mit den "Assists" werden zusätzliche Informationen aus dem Web bereitgestellt, wie etwa Öffnungszeiten und Adresse, wenn es zum Beispiel um eine Abholung, einen Termin oder eine Reservierung geht.
Wer all diese Erinnerungen und Hinweise nicht erhalten will, kann auf Wunsch den "Snooze"-Modus aktivieren, so dass sie vorübergehend nicht angezeigt werden. Man kann dabei dafür sorgen, dass die Erinnerungen erst wieder erscheinen, wenn man einen bestimmten Ort erreicht wie etwa die eigene Wohnung oder aber den Arbeitsplatz.
Assists in Inbox
Noch befindet sich Inbox nach Angaben von Pichai in der Testphase. Google erlaubt also keinen generellen Zugriff, sondern hat zunächst eine erste Menge von Einladungen verschickt. Wer Teil der Erprobung werden möchte, kann zudem eine E-Mail an die Adresse inbox@google.com schicken, um eine Einladung zu erhalten, sobald wieder Zugänge verteilt werden.
Mit Hilfe sogenannter Bundles soll Inbox den Umgang mit ähnlichen E-Mails erleichtern. So werden zum Beispiel alle E-Mails zu Online-Einkäufen, Rechnungen oder ähnlichem zu "Bündeln" zusammengefasst werden, die man schnell einsehen und dann aus der Inbox entfernen kann. Der Nutzer kann Inbox dabei sozusagen beibringen, welche Mails gebündelt werden sollen, indem er die zu gruppierenden Mails zunächst selbst zusammenfasst.
So sieht Google Inbox auf dem Nexus 6 aus
Die Funktion Highlights zeigt außerdem die wichtigsten Informationen aus bestimmten E-Mails direkt in der Nachrichtenübersicht an, damit man nicht immer in den Mails selbst danach suchen muss. Dies betrifft zum Beispiel Flugbuchungen, Tickets für Veranstaltungen, Termine sowie Fotos und Dokumente von Freunden und Familie. Außerdem sollen "nützliche Informationen aus dem Web" bereitgestellt werden, die nicht Teil der eigentlichen E-Mail sind - also der aktuelle Status eines Fluges oder der bisherige Verlauf einer erwarteten Paketlieferung.
Hinzu kommen Erinnerungen, sogenannte Assists und eine Schlummerfunktion. Der Nutzer kann also selbst Erinnerungen setzen, um sich an bestimmte Aufgaben erinnern zu lassen, die im Zusammenhang mit den empfangenen Mails stehen. Mit ihrer Benutzeroberfläche wirken diese Features ähnlich den von Google Now bekannten Karten, wobei sicherlich auch eine Integration der beiden Produkte geplant ist. Mit den "Assists" werden zusätzliche Informationen aus dem Web bereitgestellt, wie etwa Öffnungszeiten und Adresse, wenn es zum Beispiel um eine Abholung, einen Termin oder eine Reservierung geht.
Wer all diese Erinnerungen und Hinweise nicht erhalten will, kann auf Wunsch den "Snooze"-Modus aktivieren, so dass sie vorübergehend nicht angezeigt werden. Man kann dabei dafür sorgen, dass die Erinnerungen erst wieder erscheinen, wenn man einen bestimmten Ort erreicht wie etwa die eigene Wohnung oder aber den Arbeitsplatz.
Assists in Inbox
Noch befindet sich Inbox nach Angaben von Pichai in der Testphase. Google erlaubt also keinen generellen Zugriff, sondern hat zunächst eine erste Menge von Einladungen verschickt. Wer Teil der Erprobung werden möchte, kann zudem eine E-Mail an die Adresse inbox@google.com schicken, um eine Einladung zu erhalten, sobald wieder Zugänge verteilt werden.
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