Gratis E-Book-Flat: readfy startet mit werbefinanzierter Buch-App
E-Books erfreuen sich auch dank Tablet- und Smartphone-Apps großer Beliebtheit. Ein deutsches Start-up will jetzt den Weg revolutionieren, wie unsere digitalen Bücherregale mit neuen Inhalten gefüttert werden. Die App readfy bringt dank Werbeeinahmen Bücher kostenlos zum Kunden.
Aktuell steht die readfy-App für Apple-Geräte mit iOS ab der Version 7 zur Verfügung. Android-Nutzer können die Anwendung ab der OS-Version 4.0 aus dem Play Store herunterladen. Für Reader steht die Software aktuell noch nicht bereit. Das Unternehmen gibt an, dass man sich nach dem jetzigen Start zunächst auf iOS und Android konzentrieren wolle. Die App kann mit einem Account auf mehreren Geräten genutzt werden, eine Synchronisation der Inhalte wird dabei aber erst in späteren Versionen unterstützt werden.
Bevor ein ausgewähltes Buch gelesen werden kann, muss es heruntergeladen werden. readfy kann aber trotzdem nie ohne Internetverbindung genutzt werden. Nach 2 Minuten ohne Netzanbindung beendet die Anwendung automatisch das aktuelle Buch. Für lange Zug- oder Autofahrten taugt die E-Book-App in seiner jetzigen Form damit nur bedingt. Die Entwickler geben an, zum Start des nächsten Jahres ein Offline-Feature bereitstellen zu wollen. Das gibt es dann aber vermutlich nur gegen Bares.
Beim Scrollen durch ein Buch werden in der readfy-App dann verschiedene Werbeanzeigen platziert. In unserem Test öffnete sich beispielsweise eine Videoanzeige beim Übergang zwischen den Seiten. Darüber hinaus können auch animierte Banner im Text platziert werden. Jetzt muss sich zeigen, ob genug Kunden auch im E-Book-Bereich ein werbefinanziertes Angebot annehmen.
Flatrate ohne Grundpreis
Im Internet gibt es viele Wege, E-Book-Nachschub für Reader oder die entsprechenden Apps zu finden. Ein Start-up aus Düsseldorf setzt dabei jetzt auf ein altbewährtes Prinzip, das bisher vor allem auch im Bereich Musik Anwendung findet. Die einfache Idee: Nutzer können uneingeschränkt auf den E-Book-Katalog des Unternehmens zugreifen. Statt Abo-Gebühren finanziert sich das Angebot aber über Werbeeinblendungen. Die App kann dabei nur nach der einmaligen Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse oder per Facebook-Login genutzt werden.Aktuell steht die readfy-App für Apple-Geräte mit iOS ab der Version 7 zur Verfügung. Android-Nutzer können die Anwendung ab der OS-Version 4.0 aus dem Play Store herunterladen. Für Reader steht die Software aktuell noch nicht bereit. Das Unternehmen gibt an, dass man sich nach dem jetzigen Start zunächst auf iOS und Android konzentrieren wolle. Die App kann mit einem Account auf mehreren Geräten genutzt werden, eine Synchronisation der Inhalte wird dabei aber erst in späteren Versionen unterstützt werden.
Lückenhaftes Angebot
Das Angebot ist zum Start der neuen E-Book-Plattform reichhaltig aber überschaubar. Aktuell können Nutzer auf über 25.000 digitalisierte Bücher zugreifen. Echte Verkaufsschlager oder aktuelle Bestseller sind in dem Angebot aber nur sehr wenige zu finden. Bei unserem ersten kurzen Test wurden auf der Frontseite der App Titel wie der Sci-Fi-Fortsetzungsroman Perry Rodan oder die Chroniken der Elfen von Wolfgang Hohlbein beworben.Bevor ein ausgewähltes Buch gelesen werden kann, muss es heruntergeladen werden. readfy kann aber trotzdem nie ohne Internetverbindung genutzt werden. Nach 2 Minuten ohne Netzanbindung beendet die Anwendung automatisch das aktuelle Buch. Für lange Zug- oder Autofahrten taugt die E-Book-App in seiner jetzigen Form damit nur bedingt. Die Entwickler geben an, zum Start des nächsten Jahres ein Offline-Feature bereitstellen zu wollen. Das gibt es dann aber vermutlich nur gegen Bares.
Beim Scrollen durch ein Buch werden in der readfy-App dann verschiedene Werbeanzeigen platziert. In unserem Test öffnete sich beispielsweise eine Videoanzeige beim Übergang zwischen den Seiten. Darüber hinaus können auch animierte Banner im Text platziert werden. Jetzt muss sich zeigen, ob genug Kunden auch im E-Book-Bereich ein werbefinanziertes Angebot annehmen.
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