Google baut neues Rechenzentrum in Holland für 600 Mio. Euro
Der Internetkonzern Google will in den nächsten vier Jahren 600 Millionen Euro in den Bau eines neuen, riesigen Rechenzentrums in den Niederlanden investieren. In dem Ort Eemhaven an der Emsmündung soll ein bereits bestehendes Datacenter von Google nun Gesellschaft in Form eines Neubaus bekommen.
Wie niederländische Medien unter Berufung auf Angaben des Google-Sprechers Mark Jansen berichten, entschied sich der Internetkonzern für den Ausbau des Standorts in den Niederlanden, weil dort eine direkte Anbindung an eine transatlantische Glasfaserverbindung des Internets gegeben ist und eine dauerhaft stabile Verfügbarkeit von Energieressourcen durch mehrere Kraftwerke und Windparks in der Nähe gewährleistet ist.
Google suchte laut einem Bericht der Zeitung De Telegraaf bereits seit 2012 unter einem geheimen Codenamen nach einem neuen Standort für ein weiteres Rechenzentrum in den Niederlanden. Voraussetzung war unter anderem, dass über das örtliche Stromnetz dauerhaft rund 120 Megawatt zur Verfügung stehen und eine Fläche von mehr als 70 Fußballfeldern belegt werden konnte.
Das neue Rechenzentrum des Internetkonzerns wird nach Schätzungen 100 bis 200 neue Arbeitsplätze geben, wobei rund 1000 zusätzliche Jobs in der Umgebung durch den neuen Standort gesichert werden sollen. Google hat bereits ein Rechenzentrum in Eemshaven, dessen Bau 2008 abgeschlossen wurde. Dort sind aktuell bereits rund 100.000 Server im Einsatz. Der eigentliche Betreiber des Datenzentrums ist der Dienstleister TCN, dessen einziger Kunde am Standort Eemshaven Google ist.
Siehe auch: Google gewährt Video-Einblick in Rechenzentrum
Google profitiert nicht nur von der guten Infrastruktur in den Niederlanden, sondern auch davon, dass die Preise für Grundstücke in der Region niedrig ausfallen und die örtlichen Gesetzgeber dem internationalen Technologiekonzern positiv gegenüberstehen. Microsoft baut in der Stadt Middenmeer ebenfalls ein riesiges Rechenzentrum, doch die Ausgaben des Softwarekonzerns gehen mit rund zwei Milliarden Dollar noch deutlich über Googles Planungen für den neuen Standort in Eemshaven hinaus.
Google suchte laut einem Bericht der Zeitung De Telegraaf bereits seit 2012 unter einem geheimen Codenamen nach einem neuen Standort für ein weiteres Rechenzentrum in den Niederlanden. Voraussetzung war unter anderem, dass über das örtliche Stromnetz dauerhaft rund 120 Megawatt zur Verfügung stehen und eine Fläche von mehr als 70 Fußballfeldern belegt werden konnte.
Das neue Rechenzentrum des Internetkonzerns wird nach Schätzungen 100 bis 200 neue Arbeitsplätze geben, wobei rund 1000 zusätzliche Jobs in der Umgebung durch den neuen Standort gesichert werden sollen. Google hat bereits ein Rechenzentrum in Eemshaven, dessen Bau 2008 abgeschlossen wurde. Dort sind aktuell bereits rund 100.000 Server im Einsatz. Der eigentliche Betreiber des Datenzentrums ist der Dienstleister TCN, dessen einziger Kunde am Standort Eemshaven Google ist.
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Google profitiert nicht nur von der guten Infrastruktur in den Niederlanden, sondern auch davon, dass die Preise für Grundstücke in der Region niedrig ausfallen und die örtlichen Gesetzgeber dem internationalen Technologiekonzern positiv gegenüberstehen. Microsoft baut in der Stadt Middenmeer ebenfalls ein riesiges Rechenzentrum, doch die Ausgaben des Softwarekonzerns gehen mit rund zwei Milliarden Dollar noch deutlich über Googles Planungen für den neuen Standort in Eemshaven hinaus.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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