Nexus 4: Community stellt Portierung von Android-L-Preview bereit
Android L ist die nächste Hauptversion des mobilen Betriebssystems von Google, sie wurde auf der Entwicklerkonferenz des Suchmaschinenriesen vor knapp zwei Wochen vorgestellt. Google bietet dazu auch Preview-Ausgaben für neue Geräte wie das Nexus 5 oder Nexus 7 (2013) an. Das Nexus 4 wird an sich nicht unterstützt, dafür sorgt nun aber eine inoffizielle Version.
Beim Nexus 4 ist diese Garantie allerdings bereits abgelaufen, weshalb viele Besitzer des N4 fürchten, dass sie dieses Mal leer ausgehen werden - so wie es seinerzeit beim Galaxy Nexus und Android 4.4 der Fall war.
Vergangene Woche hat Google aber für ein wenig Entwarnung gesorgt und über das Android Open Source Project (AOSP) den Kernel-Code sowie die benötigten Treiber veröffentlicht, auch für Nexus 4 sowie Nexus 7 (2012). Das stellt zumindest sicher, dass Besitzer dieser Geräte mit Aftermarket-Firmware rechnen können oder womöglich auch offiziell von Google bedient werden.
Die Installationsdatei ist im entsprechenden xda-Thread zu finden, dort stehen auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erstmalige Installationen sowie den Update-Prozess zur Verfügung. Letzterer dürfte künftig auch mehrmals nötig sein, da diese Beta noch so manchen Bug aufweisen kann (laut ersten Erfahrungen aber schon verhältnismäßig sehr stabil ist) und auch noch so manche App-Inkompatibilität behoben werden muss.
Kommt Android L für Nexus 4 offiziell?
Seit der Ankündigung von Android L und dessen Preview-Fassung fragen sich viele Besitzer eines Nexus 4, ob sie die L-Veröffentlichung, die noch keinen Codenamen hat, ebenfalls bekommen werden. Offiziell haben Google-eigene Nexus-Geräte eine 18-monatige Support-Garantie, diese stellt sicher, dass ein Nexus-Modell auch die neueste Firmware erhält.Beim Nexus 4 ist diese Garantie allerdings bereits abgelaufen, weshalb viele Besitzer des N4 fürchten, dass sie dieses Mal leer ausgehen werden - so wie es seinerzeit beim Galaxy Nexus und Android 4.4 der Fall war.
Vergangene Woche hat Google aber für ein wenig Entwarnung gesorgt und über das Android Open Source Project (AOSP) den Kernel-Code sowie die benötigten Treiber veröffentlicht, auch für Nexus 4 sowie Nexus 7 (2012). Das stellt zumindest sicher, dass Besitzer dieser Geräte mit Aftermarket-Firmware rechnen können oder womöglich auch offiziell von Google bedient werden.
Die Entwickler-Community xda hilft
Ersteres ist jedoch schon jetzt der Fall, da Mitglieder der bekannten Entwickler-Community xda-developers eine lauffähige (Beta-)Version der Android-L-Preview erstellt haben. Die Installation sollte aber wie in solchen Fällen üblich nur auf eigene Gefahr durchgeführt werden. Die xda-Entwickler schreiben dazu, dass diese Custom-Firmware signifikante Ramdisk-Mods mitbringe, was ein spezielles Vorgehen erfordert.Die Installationsdatei ist im entsprechenden xda-Thread zu finden, dort stehen auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen für erstmalige Installationen sowie den Update-Prozess zur Verfügung. Letzterer dürfte künftig auch mehrmals nötig sein, da diese Beta noch so manchen Bug aufweisen kann (laut ersten Erfahrungen aber schon verhältnismäßig sehr stabil ist) und auch noch so manche App-Inkompatibilität behoben werden muss.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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