Google: Android ohne Nexus gibt es nicht - Neue Geräte im Herbst?
Seit geraumer Zeit gab es Spekulationen, laut denen Google sein Nexus-Programm einstellen würde. Bisher bot der Internetkonzern in Kooperation mit Hardware-Herstellern eine Reihe von Tablets und Smartphones an, die ein weitgehend "reines" Android-Erlebnis bieten - und dabei wird es im Zuge der Einführung des für den Herbst angekündigten neuen L-Release von Android auch bleiben.
Im Interview mit ReadWriteWeb erklärte Google-Manager Dave Burke, der für das Nexus-Programm und die Entwicklung von Android verantwortlich ist, dass man weiterhin am Nexus-Programm festhalten wolle. Zwar habe man mit Android Silver ein neues Programm in Planung, wolle und könne sich aber noch nicht dazu äußern. Die Einführung von Android Silver bedeute aber keineswegs, dass das Nexus-Programm aufgegeben werde, so Burke.
Burke sagte dazu, dass man bei der Arbeit an der Android-Entwicklung zwei Ziele vor Augen habe. Einerseits werde an einem Nexus-Gerät gearbeitet, andererseits am Open-Source-Code des Betriebssystems. Es gebe keine Möglichkeit, den Code ohne ein passendes Smartphone oder Tablet oder andere dazugehörige Hardware zu schaffen - man müsse den Code schließlich unter realistischen Bedingungen entwickeln.
Die Plattform könne nicht ohne ein Gerät oder mehrere Geräte entwickelt werden - daran werde sich wohl auch nie etwas ändern, sagte Burke weiter. Die Nexus-Geräte würden außerdem helfen, Googles Sichtweisen rund um Android zu kommunizieren. Sie machen also deutlich, wie der Internetkonzern sich die Produkte vorstellt. Für Burke stellen sie unter anderem eine Statement in Sachen Reinheit dar. Dies aufzugeben ergebe einfach keinen Sinn.
Falsche Schlussfolgerungen
Nur weil man von der Einführung eines neuen Projekts höre, würden die Kunden annehmen, dass das "Ende von Nexus" bevorstehe - doch dies sei eine vollkommen falsche Schlussfolgerung, erklärte er weiter. Wie bisher werde parallel zur Entwicklung einer neuen Android-Version auch ein passendes neues Nexus-Gerät entwickelt, wobei diese beiden Prozesse Hand in Hand verlaufen, heißt es in dem Bericht.Burke sagte dazu, dass man bei der Arbeit an der Android-Entwicklung zwei Ziele vor Augen habe. Einerseits werde an einem Nexus-Gerät gearbeitet, andererseits am Open-Source-Code des Betriebssystems. Es gebe keine Möglichkeit, den Code ohne ein passendes Smartphone oder Tablet oder andere dazugehörige Hardware zu schaffen - man müsse den Code schließlich unter realistischen Bedingungen entwickeln.
Die Plattform könne nicht ohne ein Gerät oder mehrere Geräte entwickelt werden - daran werde sich wohl auch nie etwas ändern, sagte Burke weiter. Die Nexus-Geräte würden außerdem helfen, Googles Sichtweisen rund um Android zu kommunizieren. Sie machen also deutlich, wie der Internetkonzern sich die Produkte vorstellt. Für Burke stellen sie unter anderem eine Statement in Sachen Reinheit dar. Dies aufzugeben ergebe einfach keinen Sinn.
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