Taxi-Fahrer protestieren gegen Grauzonen-Konkurrenz aus dem Netz
Die klassischen Taxifahrer befürchten zunehmend, von konkurrierenden Services im Internet aus dem Geschäft gedrängt zu werden. In verschiedenen Städten und Ländern protestieren die Fahrer heute im Rahmen eines Aktionstages gegen die so genannte "Schwarzkonkurrenz".
Denn der rechtliche Status von Diensten wie Uber Pop, WunderCar oder Lyft, die über Online-Plattformen und Smartphones zahlungswillige Fahrgäste an private Autofahrer vermitteln, ist in den meisten Regionen zumindest umstritten. Zumindest in einzelnen Punkten kann man davon ausgehen, dass diese Services nicht legal sind.
Denn die kommerzielle Beförderung von Personen ist gesetzlich reglementiert. Die fraglichen Regelungen werden beispielsweise von den Uber-Fahrern nicht eingehalten. So fehlen beispielsweise die vorgeschriebenen regelmäßigen gesundheitlichen Tests. Außerdem springen die Versicherungen privater Autofahrer nicht ein, wenn ein Passagier im Zuge einer Fahrt zu Schaden kommt. Trotzdem sind die Services für viele Nutzer interessant, weil sie in der Regel deutlich billiger sind, als die Nutzung eines regulären Taxis.
Regionale und überregionale Verbände von Taxifahrern versuchen daher seit einiger Zeit gegen Uber und andere Firmen vorzugehen. In Berlin hatte es beispielsweise ein Taxiunternehmer geschafft, Uber per einstweiliger Verfügung zu untersagen, entsprechende Dienstleistungen im Stadtgebiet bereitzustellen - allerdings bezog sich dieses erst einmal nur auf die Vermittlung professioneller Limousinen, die ebenso wie Taxis auf Kunden warteten.
Denn die kommerzielle Beförderung von Personen ist gesetzlich reglementiert. Die fraglichen Regelungen werden beispielsweise von den Uber-Fahrern nicht eingehalten. So fehlen beispielsweise die vorgeschriebenen regelmäßigen gesundheitlichen Tests. Außerdem springen die Versicherungen privater Autofahrer nicht ein, wenn ein Passagier im Zuge einer Fahrt zu Schaden kommt. Trotzdem sind die Services für viele Nutzer interessant, weil sie in der Regel deutlich billiger sind, als die Nutzung eines regulären Taxis.
Regionale und überregionale Verbände von Taxifahrern versuchen daher seit einiger Zeit gegen Uber und andere Firmen vorzugehen. In Berlin hatte es beispielsweise ein Taxiunternehmer geschafft, Uber per einstweiliger Verfügung zu untersagen, entsprechende Dienstleistungen im Stadtgebiet bereitzustellen - allerdings bezog sich dieses erst einmal nur auf die Vermittlung professioneller Limousinen, die ebenso wie Taxis auf Kunden warteten.
Tausend Fahrer in Berlin
Den Uber Pop-Dienst, der auch die Vermittlung an private Fahrer ohne Taxizulassung ermöglicht, kam erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzu und steht noch deutlicher in der Kritik. Unter anderem in London, Paris, Mailand, Madrid, Lissabon, Sao Paulo, Chicago, Berlin und Hamburg soll daher mit Protesten heute Druck auf die Politik ausgeübt werden, die Einhaltung der Vorschriften auch durchzusetzen. In Berlin wollen sich laut dem Taxiverband BZP rund tausend Wagen an einer Sternfahrt durch die Innenstadt beteiligen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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