BND: Pläne zur massiven Überwachungs-Aufrüstung erstmal gedämpft
Der Bundesnachrichtendienst (BND) würde gern technisch aufrüsten, um ähnliche Überwachungs-Programme wie die NSA fahren zu können. Doch dies kostet eine Menge Geld, die der Bundestag dem Geheimdienst erst einmal nicht ohne Weiteres zur Verfügung stellen will.
Bis zum Jahr 2020 will der BND eigentlich 300 Millionen Euro zusätzlich haben. Das Geld soll vor allem in die "Strategische Initiative Technik" (SIT) fließen. Zwei wesentliche Ziele hat sich die Organisation hier gesetzt: Zum einen will man ein Frühwarnsystem schaffen, mit dem man umfangreichere Angriffe über Internet-Infrastrukturen erkennen kann. Zusätzlich will der BND seine Fähigkeit verbessern, soziale Netzwerke im Ausland zu überwachen.
Doch das Vertrauensgremium des Bundestages hat diesen Vorhaben zunächst einmal einen Dämpfer verpasst, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Für dieses Jahr haben die Parlamentarier zwar durchaus ein zusätzliches Budget bewilligt, allerdings liegt dies mit 6 Millionen Euro weit unter den Forderungen der BND-Führung.
Vor den Wirtschaftsplanberatungen für 2015 im Herbst erwartet das Vertrauensgremium des Bundestags nun erst einmal einen Bericht über die Ergebnisse der Vorbereitungen. Zudem müsse der Geheimdienst "eine ausführliche Darlegung und Begründung der geplanten Maßnahmen" vorlegen, heißt es in einem Beschluss der Sitzung des Gremiums vom 6. Mai.
Bedenken gibt es hier auf Regierungsebene allerdings nicht nur hinsichtlich des Nutzens, sondern auch über die Rechtmäßigkeit. "Rechtlich wäre eine massenhafte Ausspähung sozialer Netzwerke kaum zu begründen", erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas. "Wenn ohne konkreten Anlass tagtäglich millionenfach Daten erhoben werden, bezweifle ich schon, ob das Ziel der Verbrechensbekämpfung das generell aufwiegt."
Doch das Vertrauensgremium des Bundestages hat diesen Vorhaben zunächst einmal einen Dämpfer verpasst, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Für dieses Jahr haben die Parlamentarier zwar durchaus ein zusätzliches Budget bewilligt, allerdings liegt dies mit 6 Millionen Euro weit unter den Forderungen der BND-Führung.
Vor den Wirtschaftsplanberatungen für 2015 im Herbst erwartet das Vertrauensgremium des Bundestags nun erst einmal einen Bericht über die Ergebnisse der Vorbereitungen. Zudem müsse der Geheimdienst "eine ausführliche Darlegung und Begründung der geplanten Maßnahmen" vorlegen, heißt es in einem Beschluss der Sitzung des Gremiums vom 6. Mai.
Nutzen und Rechtmäßigkeit fraglich
Mit dem bewilligten Geld soll der BND also erst einmal einen ordentlichen Antrag erarbeiten, in dem aufgezeigt wird, inwieweit eine solche Aufrüstung der Überwachungs-Kapazitäten überhaupt sinnvolle Ergebnisse verspricht. Daher ist der Beschluss auch noch nicht als Hinweis auf eine grundsätzliche Entscheidung zum SIT zu sehen.Bedenken gibt es hier auf Regierungsebene allerdings nicht nur hinsichtlich des Nutzens, sondern auch über die Rechtmäßigkeit. "Rechtlich wäre eine massenhafte Ausspähung sozialer Netzwerke kaum zu begründen", erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas. "Wenn ohne konkreten Anlass tagtäglich millionenfach Daten erhoben werden, bezweifle ich schon, ob das Ziel der Verbrechensbekämpfung das generell aufwiegt."
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen