John McAfee stellt Anti-Spy-Messenger Chadder vor
Der berühmt-berüchtigte Gründer des Sicherheitsunternehmens McAfee will jetzt mit einer eigenen Messenger-App für sichere Kommunikation sorgen. Chadder soll dabei vor allem Junge Menschen ansprechen.
Der neue McAfee-Messenger: Chadder
Die kostenlose Smartphone-Anwendung steht ab sofort für Android und Windows Phone in einer ersten Beta-Version zum Download bereit und soll Nachrichten dank einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zuverlässig vor dem Zugriff Dritter schützen. So können laut den Aussagen der Entwickler nur Sender und Empfänger die Inhalte entschlüsseln. Die nötige Technik will man zusammen mit dem Rochester Institute of Technology und dem Unternehmen Etransfr entwickelt haben.
Allerdings legt keines der Unternehmen den zugrunde liegenden Quellcode offen. Damit müssen Nutzer ohne die Möglichkeit der Überprüfung sozusagen blind darauf vertrauen, dass die angebotenen Dienste wie beschrieben funktionieren.
Anti-Spy-Chat von der Anti-Virus-Legende
Eigentlich sorgte John McAfee in den letzten Jahren vornehmlich mit wilden Schlagzeilen für Aufsehen. Jetzt hat der bekannte Gründer des Antiviren-Unternehmens McAfee aber eine weniger skandalöse Nachricht zu vermelden. Mit seiner Firma Future Tense Secure Systems stellt McAfee seine eigene Messenger-App Chadder zur Verfügung, die vor allem in Sachen Verschlüsselung punkten soll.
Der neue McAfee-Messenger: Chadder
Die kostenlose Smartphone-Anwendung steht ab sofort für Android und Windows Phone in einer ersten Beta-Version zum Download bereit und soll Nachrichten dank einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zuverlässig vor dem Zugriff Dritter schützen. So können laut den Aussagen der Entwickler nur Sender und Empfänger die Inhalte entschlüsseln. Die nötige Technik will man zusammen mit dem Rochester Institute of Technology und dem Unternehmen Etransfr entwickelt haben.
Im Vergleich mit der Messenger-Konkurrenz
Natürlich muss sich Chadder den Vergleich mit anderen Chat-Angeboten gefallen lassen, die Kunden mit mehr Sicherheit ködern. Hier ist unter anderem der Schweizer Messenger Threema bei den Nutzern sehr beliebt. Beide Apps setzten auf die 256-Bit-Verschlüsselung eines Drittanbieters. Chadder verwendet hier die AES-Technologie, während Threema die Nachrichten mit einer ECC-Verschlüsslung schützt. Diese gilt als etwas schwerer zu überwinden.Allerdings legt keines der Unternehmen den zugrunde liegenden Quellcode offen. Damit müssen Nutzer ohne die Möglichkeit der Überprüfung sozusagen blind darauf vertrauen, dass die angebotenen Dienste wie beschrieben funktionieren.
Vor allem für junge Menschen gedacht
Neben den aktuell beliebten Messengern sieht man für Chadder offenbar vor allem Erfolgschancen bei einem jüngeren Publikum. "Chadder ist hier, um zu beweisen, dass junge Menschen ganz genauso wie Erwachsene auf Privatsphäre Wert legen", teilt Lexi Sprague, Gründer von Etransfr in einer aktuellen Meldung mit. Jetzt muss sich zeigen, wie der McAfee-Messenger wirklich bei den Nutzern ankommt.
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