Square Enix will wieder JRPG-Anhänger bedienen
Vor genau elf Jahren fusionierten die beiden Videospiel-Hersteller Square und Enix, beide galten als absolute Größen in Sachen japanischer Rollenspiele (JRPGs). Man wollte sich breiter aufstellen, hatte aber keinen Erfolg damit.
Bei der Erwähnung von Spieleklassikern wie Final Fantasy oder Dragon Quest bekommen JRPG-Freunde leuchtende Augen, das einst auch bei uns sehr populäre Genre ist heute aber nur noch eine Randerscheinung. Das liegt zweifellos auch daran, dass Square Enix in den letzten Jahren immer "westlicher" wurde und beispielsweise die altehrwürdige Final-Fantasy-Reihe mit immer mehr Action-Elementen und verwässerten bzw. schwachen Storys ausstattete.
Der Erfolg dieser Strategie war begrenzt und wirtschaftliche Turbulenzen waren die Folge. Doch Square Enix plant eine Rückbesinnung auf alte Stärken, wie das Gaming-Blog Polygon unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet. Dort kündigte Yosuke Matsuda, Präsident von Square Enix, an, dass man sich künftig wieder auf "Core-Gamer" und Spiele für "große JRPG-Fans" konzentrieren werde.
Die vergangenen Jahre habe man versucht, einen breiteren Anklang zu finden und ein "globaleres" Publikum zu erreichen. Dabei sei Square Enix aber der Fokus abhanden gekommen, so Matsuda. Man habe eine weltweite Zielgruppe anvisiert, das Ergebnis waren aber Spiele, die weder für Japan noch den Rest der Welt gepasst hätten.
Der Erfolg dieser Strategie war begrenzt und wirtschaftliche Turbulenzen waren die Folge. Doch Square Enix plant eine Rückbesinnung auf alte Stärken, wie das Gaming-Blog Polygon unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet. Dort kündigte Yosuke Matsuda, Präsident von Square Enix, an, dass man sich künftig wieder auf "Core-Gamer" und Spiele für "große JRPG-Fans" konzentrieren werde.
Die vergangenen Jahre habe man versucht, einen breiteren Anklang zu finden und ein "globaleres" Publikum zu erreichen. Dabei sei Square Enix aber der Fokus abhanden gekommen, so Matsuda. Man habe eine weltweite Zielgruppe anvisiert, das Ergebnis waren aber Spiele, die weder für Japan noch den Rest der Welt gepasst hätten.
Eine Nische, die keine ist
Zu dieser Strategie-Kehrtwende hat der klassische JRPG-Titel "Bravely Default" von Ende 2012 beigetragen. Diesen habe man eigentlich nur für den japanischen Markt entwickelt, stellte aber etwas überrascht fest, dass sich das Spiel weltweit sehr gut verkauft hat. Diese Richtung wolle man nun auch beibehalten, da das, was man zuletzt für eine Nische gehalten hat, sich in der weltweiten Summe der Verkäufe bzw. Anhänger als keine herausgestellt hat. Künftige Spielentwicklungen sollen darauf aufbauen, es wird (deutlich) mehr "Heavy-JRPGs" geben, sagte Matsuda.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen