Microsoft Word: Notfall-Patch gegen Sicherheitslücke
Microsoft hat eine außerplanmäßige Sicherheitswarnung für das Textverarbeitungsprogramm Word veröffentlicht. Als betroffen gemeldet wird derzeit Word 2010, hier habe Microsoft einige begrenzte und zielgerichtete Angriffe registrieren können.
Üblicherweise veröffentlicht das Redmonder Unternehmen seine Sicherheitsupdates an jedem zweiten Dienstag des Monats, in dringenden Fällen durchbricht man diesen Rhythmus aber. Nun war es wieder einmal so weit, Microsoft hat in seinem Security Response Center die Sicherheitswarnung mit der Nummer 2953095 veröffentlicht.
Betroffen ist Word 2010, hier habe man auch schon Angriffe feststellen müssen, die Anzahl ist derzeit aber noch begrenzt. Grundsätzlich wird aber nicht ausgeschlossen, dass es auch in anderen Versionen der Software zu dieser Schwachstelle kommen kann.
Microsoft hat auch einen Notfall-Patch bereitgestellt, das so genannte Fix-It muss nur einmal angeklickt und ausgeführt werden. Dabei wird die Unterstützung von RTF-Dateien deaktiviert, Microsoft rät allen Nutzern, dieses Fix-It auch zu installieren.
Das Redmonder Unternehmen gab auch an, dass auch das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) "hilft", sich gegen diese Schwachstelle zu schützen, wenn es für Office-Software konfiguriert ist. Im Falle von EMET 4.1 ist diese Konfiguration in den empfohlenen Einstellungen bereits von Haus aus aktiviert, zusätzliche Schritte sind dann nicht notwendig.
Angaben, ob diese Word-Lücke im Zuge des nächsten Patch-Day geschlossen werden wird, machte Microsoft nicht. Dieser findet in genau zwei Wochen statt, der Konzern hat also noch etwas Zeit, um sich der Sache anzunehmen.
Betroffen ist Word 2010, hier habe man auch schon Angriffe feststellen müssen, die Anzahl ist derzeit aber noch begrenzt. Grundsätzlich wird aber nicht ausgeschlossen, dass es auch in anderen Versionen der Software zu dieser Schwachstelle kommen kann.
Manipulierte RTF-Dateien
Die Lücke, die das Ausführen von Remote-Code ermöglichen kann, tritt aber nur unter bestimmten Umständen auf, nämlich wenn jemand eine manipulierte Rich Text Format-Datei (RTF) oder auch eine speziell angepasste E-Mail in Outlook öffnet und dabei als Mail-Viewer Word eingestellt ist.Microsoft hat auch einen Notfall-Patch bereitgestellt, das so genannte Fix-It muss nur einmal angeklickt und ausgeführt werden. Dabei wird die Unterstützung von RTF-Dateien deaktiviert, Microsoft rät allen Nutzern, dieses Fix-It auch zu installieren.
Das Redmonder Unternehmen gab auch an, dass auch das Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) "hilft", sich gegen diese Schwachstelle zu schützen, wenn es für Office-Software konfiguriert ist. Im Falle von EMET 4.1 ist diese Konfiguration in den empfohlenen Einstellungen bereits von Haus aus aktiviert, zusätzliche Schritte sind dann nicht notwendig.
Angaben, ob diese Word-Lücke im Zuge des nächsten Patch-Day geschlossen werden wird, machte Microsoft nicht. Dieser findet in genau zwei Wochen statt, der Konzern hat also noch etwas Zeit, um sich der Sache anzunehmen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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