Facebook: Gesichtserkennung fast auf Menschniveau
Das Social Network Facebook will seine Software zur Erkennung von Gesichtern inzwischen auf ein Niveau gebracht haben, dass an jenes von Menschen bereits recht nahe kommt.
Zwei Faktoren sind dafür verantwortlich, erklärt das Unternehmen in einem Papier für eine Fachkonferenz. Zum Einen habe man sich in der letzten Zeit deutliche Fortschritte aus dem Bereich der Erforschung Künstlicher Intelligenz zunutze machen können. Außerdem hatte man Selbstlernmechanismen in die Software integriert, die bei falschen Markierungen, die von Nutzern geändert werden, versuchen, den Fehler nachzuvollziehen.
Die DeepFace-Technologie sei damit laut Facebook inzwischen auf einem Level angekommen, auf dem sie Gesichter auf unterschiedlichen Fotos zu 97,25 Prozent der richtigen Person zuordnen kann. Gegenüber der Vorläuferversion der aktuellen Fassung sei die Fehlerquote noch einmal um 25 Prozent gesenkt worden, erklärte Yaniv Taigman, Gründer der Firma Face.com, die die Technik ursprünglich entwickelte und vor einiger Zeit von Facebook übernommen wurde.
Im Hintergrund erfasst DeepFace dabei eine Reihe von Parametern des abgebildeten Gesichtes. Diese werden allerdings nicht gleich mit den Aufzeichnungen in der Datenbank abgeglichen. Statt dessen errechnet die Software erst einmal ein 3D-Modell des Gesichtes und dreht es dann so, dass es in die Kamera blickt. Anschließend ist der Abgleich einfacher möglich.
DeepFace befindet sich allerdings noch in der Entwicklung und ist noch nicht an die derzeitige Gesichtserkennung angeschlossen. Allerdings fließen Erkenntnisse aus dem Projekt auch schon in die Live-Technologie, so dass diese in den letzten Monaten ebenfalls besser geworden sein sollte.
Facebook hatte die Gesichtserkennung, mit der automatisch Personen auf Fotos getaggt werden, im Jahr 2011 gestartet. Nach Protesten von Datenschützern wurde sie für Europa allerdings abgeschaltet.
Die DeepFace-Technologie sei damit laut Facebook inzwischen auf einem Level angekommen, auf dem sie Gesichter auf unterschiedlichen Fotos zu 97,25 Prozent der richtigen Person zuordnen kann. Gegenüber der Vorläuferversion der aktuellen Fassung sei die Fehlerquote noch einmal um 25 Prozent gesenkt worden, erklärte Yaniv Taigman, Gründer der Firma Face.com, die die Technik ursprünglich entwickelte und vor einiger Zeit von Facebook übernommen wurde.
Im Hintergrund erfasst DeepFace dabei eine Reihe von Parametern des abgebildeten Gesichtes. Diese werden allerdings nicht gleich mit den Aufzeichnungen in der Datenbank abgeglichen. Statt dessen errechnet die Software erst einmal ein 3D-Modell des Gesichtes und dreht es dann so, dass es in die Kamera blickt. Anschließend ist der Abgleich einfacher möglich.
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