Steve Jobs nannte Fernseher-Geschäft "schrecklich"
In einem neuen Buch über Steve Jobs heißt es, dass der Apple-Co-Gründer einen Einstieg des Unternehmens in das TV-Geschäft kategorisch abgelehnt haben soll. In einem Treffen habe er gemeint, dass es ein "schreckliches Business" sei.
In einem morgen in den USA erscheinenden Buch namens "Haunted Empire: Apple After Steve Jobs" berichtet die Autorin und Wall-Street-Journal-Reporterin Yukari Iwatani Kane von einem Treffen im Jahr 2010, bei dem sich Steve Jobs klar gegen einen Einstieg seines Unternehmens in das Geschäft mit Fernsehern gestellt haben soll. Auszüge davon hat Business Insider gestern veröffentlicht.
Hintergrund sind die nach wie vor immer wieder auftauchenden Berichte, wonach Apple einen Smart-TV entwickeln soll. Wenn das tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann dürfte das aber gegen den Willen des legendären Apple-Chefs erfolgen.
Steve Jobs soll nämlich bei einem Treffen mit seinen Top-100-Mitarbeitern im Jahr 2010 gefragt worden sein, ob Apple tatsächlich plane, ein TV-Gerät auf den Markt zu bringen. Jobs soll dabei ohne zu zögern mit einem knappen und klaren "Nein" geantwortet haben, schreibt Yukari Iwatani Kane unter Berufung auf Personen, die dabei gewesen sein wollen.
"Fernseher sind ein schreckliches Geschäft", soll Jobs seinen Top-Managern damals gesagt haben. "Sie machen keine Umsätze und die Margen sind schlecht." Gemeint ist damit vor allem der langfristige Blick, da TV-Geräte im Normalfall mehrere Jahre und sogar Jahrzehnte halten. Im Gegensatz dazu wird ein iPhone im Schnitt etwa alle zwei Jahre ausgetauscht und ist damit weitaus profitabler. Jobs soll aber auch gesagt haben, dass er dennoch gerne die Kontrolle über das Wohnzimmer hätte. Wie verriet er nicht und deutete an, dass Apple TV lediglich ein "Hobby" sei.
Die Aussagen aus dem neuen Buch über Jobs stehen jedoch etwas im Widerspruch zur 2011 veröffentlichten Biografie von Walter Isaacson. Dieser hatte geschrieben, dass Jobs gerne einen möglichst simplen und mit der Cloud vernetzten "integrierten Fernseher" hätte bzw. sich diesen vorstellen könne. Konkret wurde er aber nicht, was Business Insider zum Fazit bringt: "Steve Jobs war berühmt dafür, eines zu sagen und das andere zu tun."
Hintergrund sind die nach wie vor immer wieder auftauchenden Berichte, wonach Apple einen Smart-TV entwickeln soll. Wenn das tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann dürfte das aber gegen den Willen des legendären Apple-Chefs erfolgen.
Steve Jobs soll nämlich bei einem Treffen mit seinen Top-100-Mitarbeitern im Jahr 2010 gefragt worden sein, ob Apple tatsächlich plane, ein TV-Gerät auf den Markt zu bringen. Jobs soll dabei ohne zu zögern mit einem knappen und klaren "Nein" geantwortet haben, schreibt Yukari Iwatani Kane unter Berufung auf Personen, die dabei gewesen sein wollen.
"Fernseher sind ein schreckliches Geschäft", soll Jobs seinen Top-Managern damals gesagt haben. "Sie machen keine Umsätze und die Margen sind schlecht." Gemeint ist damit vor allem der langfristige Blick, da TV-Geräte im Normalfall mehrere Jahre und sogar Jahrzehnte halten. Im Gegensatz dazu wird ein iPhone im Schnitt etwa alle zwei Jahre ausgetauscht und ist damit weitaus profitabler. Jobs soll aber auch gesagt haben, dass er dennoch gerne die Kontrolle über das Wohnzimmer hätte. Wie verriet er nicht und deutete an, dass Apple TV lediglich ein "Hobby" sei.
Die Aussagen aus dem neuen Buch über Jobs stehen jedoch etwas im Widerspruch zur 2011 veröffentlichten Biografie von Walter Isaacson. Dieser hatte geschrieben, dass Jobs gerne einen möglichst simplen und mit der Cloud vernetzten "integrierten Fernseher" hätte bzw. sich diesen vorstellen könne. Konkret wurde er aber nicht, was Business Insider zum Fazit bringt: "Steve Jobs war berühmt dafür, eines zu sagen und das andere zu tun."
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