Dead on arrival: 13-Zoll-iPad bleibt in der Schublade
Seit einigen Wochen geistern vermehrt Gerüchte zu einem iPad mit knapp 13 Zoll-Display-Diagonale durch das Netz. Wie unwahrscheinlich der Start für ein solches Apple Tablet ist, hat nun das Branchenmagazin DigiTimes zusammengefasst.
Die Gerüchte um ein großformatiges iPad, das den Namen iPad Pro tragen könnte, wurden erst vor kurzem durch Meldungen aus den Zuliefererkreisen befeuert. Wie es hieß, habe Apple die ersten Testbestellungen für ein 13-Zoll-Touch-Display in Auftrag gegeben. Doch nun wurde der Test laut DigiTimes wieder abgeblasen.
Laut DigiTimes soll Apple die Pläne zurückgestellt haben. Apple würde die Entwicklung für das 13-Zoll-iPad einfrieren, so lange es noch zu viele sichtbare Hürden gäbe. Ein großes Problem soll die Verfügbarkeit von Apps sein. Der Markt für große Tablets wird bislang als eher klein eingestuft, und so würde es auch ein Problem mit rasch verfügbaren Apps mit passender Auflösung geben. Entwickler müsste nochmals die Auflösungen anpassen.
Ein 13-Zoll-iPad sei zwar quasi fertig und marktreif, aber der Markt sei noch nicht bereit für ein Riesen-iPad. Der Launch müsste daher auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Dazu glauben aktuell nur wenige Analysten an eine Erfolg von Riesen-Tablets. Samsung und Asus haben bereits Geräte mit über 12 Zoll vorgestellt. Ihre Verkaufszahlen dienen als Marktbarometer. Vielleicht entscheidet sich Apple wieder erst nach der Verfügbarkeit von Konkurrenzprodukten für einen eigenen Launch. Ähnlich war es auch schon beim iPad mini gewesen - Apple war damals der letzte große Hersteller, der ein kleines Tablet herausbrachte.
Sollten die großen Tablets also nicht floppen, könnte Apple das iPad Pro wieder aus der Schublade ziehen.
Übrigens: Wie sehr selbst Steve Jobs mit seinen Prognosen daneben liegen konnte, zeigt ein altes Zitat via Wired. 2010 hatte sich Jobs während eines Conference Calls zu der Größe des iPads geäußert. Damals gab es nur ein Format, das 9,7-Zoll iPad.
"These are among the reasons that the current crop of 7-inch tablets are going to be DOA — dead on arrival".
Jobs war sich sicher, kleine Tablets mit nur 7-Zoll hätten keinerlei Chance am Markt. Er erklärte damals zudem, dass Apple das einzig sinnvolle Format ausgewählt habe. Dass es damals schon sowohl kleinere als auch größere Prototypen vom iPad gab, wurde erst in dem Prozess gegen Samsung bekannt. 2012 wurden alte Archivbilder von Apple in den Gerichtsakten veröffentlicht, die teilweise bereits aus dem Jahr 2002 stammten und ein iPad mit 13 Zoll-Display zeigten. Das iPad mini ist bislang allerdings ein sehr großer Erfolg und alles andere als "dead on arrival".
Laut DigiTimes soll Apple die Pläne zurückgestellt haben. Apple würde die Entwicklung für das 13-Zoll-iPad einfrieren, so lange es noch zu viele sichtbare Hürden gäbe. Ein großes Problem soll die Verfügbarkeit von Apps sein. Der Markt für große Tablets wird bislang als eher klein eingestuft, und so würde es auch ein Problem mit rasch verfügbaren Apps mit passender Auflösung geben. Entwickler müsste nochmals die Auflösungen anpassen.
Ein 13-Zoll-iPad sei zwar quasi fertig und marktreif, aber der Markt sei noch nicht bereit für ein Riesen-iPad. Der Launch müsste daher auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Dazu glauben aktuell nur wenige Analysten an eine Erfolg von Riesen-Tablets. Samsung und Asus haben bereits Geräte mit über 12 Zoll vorgestellt. Ihre Verkaufszahlen dienen als Marktbarometer. Vielleicht entscheidet sich Apple wieder erst nach der Verfügbarkeit von Konkurrenzprodukten für einen eigenen Launch. Ähnlich war es auch schon beim iPad mini gewesen - Apple war damals der letzte große Hersteller, der ein kleines Tablet herausbrachte.
Sollten die großen Tablets also nicht floppen, könnte Apple das iPad Pro wieder aus der Schublade ziehen.
Übrigens: Wie sehr selbst Steve Jobs mit seinen Prognosen daneben liegen konnte, zeigt ein altes Zitat via Wired. 2010 hatte sich Jobs während eines Conference Calls zu der Größe des iPads geäußert. Damals gab es nur ein Format, das 9,7-Zoll iPad.
"These are among the reasons that the current crop of 7-inch tablets are going to be DOA — dead on arrival".
Jobs war sich sicher, kleine Tablets mit nur 7-Zoll hätten keinerlei Chance am Markt. Er erklärte damals zudem, dass Apple das einzig sinnvolle Format ausgewählt habe. Dass es damals schon sowohl kleinere als auch größere Prototypen vom iPad gab, wurde erst in dem Prozess gegen Samsung bekannt. 2012 wurden alte Archivbilder von Apple in den Gerichtsakten veröffentlicht, die teilweise bereits aus dem Jahr 2002 stammten und ein iPad mit 13 Zoll-Display zeigten. Das iPad mini ist bislang allerdings ein sehr großer Erfolg und alles andere als "dead on arrival".
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