GMX & Web.de bieten De-Mail jetzt gratis an
Die Begeisterung für De-Mail-Dienste halten sich aus verschiedenen Gründen bisher in Grenzen - was den United Internet-Konzern nun dazu bewegt, die grundlegenden Dienste kostenlos anzubieten.
Bei den Marken GMX und Web.de sollen erst einmal keine Kosten mehr auf die Kunden zukommen, die sich für eine De-Mail-Registrierung entscheiden, teilte das Unternehmen zum Auftakt der IT-Branchenmesse CeBIT mit. "Unsere Kunden müssen sich keine Gedanken über mögliche Folgekosten machen. Denn mit der De-Mail-Flatrate bieten wir eine komplett kostenlose Grundversorgung", sagte Jan Oetjen, Geschäftsführer der beiden Anbieter.
In der Basis-Version sollen die Anwender so gratis eine unbegrenzte Menge an De-Mails versenden und empfangen können. Vor einem Jahr hatte man noch versucht, die Nutzer mit einer Verdoppelung der Gratis-Nachrichten von fünf auf zehn Stück zu ködern. Damit will man es inzwischen geschafft haben, dass rund 500.000 Privatnutzer einen Account bei United Internet angemeldet haben. Weiterhin hätten sich 20.000 Firmenkunden registriert.
Von einer kritischen Masse scheint man damit aber noch ein gutes Stück entfernt zu sein. Daher soll mit der jetzigen Umstellung die Kundengewinnung wohl deutlich beschleunigt werden - zumal das Gesetz, das eine De-Mail in der Kommunikation mit Behörden und Firmen mit dem Brief gleichstellt, bereits über ein halbes Jahr in Kraft ist.
Damit das Projekt letztlich nicht vielleicht noch einschläft, setzt man nun darauf, lieber auf die Einnahmen aus dem Basis-Dienst zu verzichten. Kostenpflichtig wird die De-Mail bleiben, wenn Nachrichten zu Bedingungen verschickt werden, die einem Einschreiben ähneln. Und auch die Firmenkunden werden für die Dienstleistung zahlen müssen.
De-Mail wurde von verschiedenen Seiten grundlegend kritisiert - vor allem aus Gründen der Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. So erfolgt der oft sensible Versand von Informationen zwischen Sender und Empfänger beispielsweise nicht verschlüsselt und auch die Macht über die Signierung der Nachrichten liegt nicht beim Nutzer selbst, sondern beim Dienste-Anbieter.
In der Basis-Version sollen die Anwender so gratis eine unbegrenzte Menge an De-Mails versenden und empfangen können. Vor einem Jahr hatte man noch versucht, die Nutzer mit einer Verdoppelung der Gratis-Nachrichten von fünf auf zehn Stück zu ködern. Damit will man es inzwischen geschafft haben, dass rund 500.000 Privatnutzer einen Account bei United Internet angemeldet haben. Weiterhin hätten sich 20.000 Firmenkunden registriert.
Von einer kritischen Masse scheint man damit aber noch ein gutes Stück entfernt zu sein. Daher soll mit der jetzigen Umstellung die Kundengewinnung wohl deutlich beschleunigt werden - zumal das Gesetz, das eine De-Mail in der Kommunikation mit Behörden und Firmen mit dem Brief gleichstellt, bereits über ein halbes Jahr in Kraft ist.
Damit das Projekt letztlich nicht vielleicht noch einschläft, setzt man nun darauf, lieber auf die Einnahmen aus dem Basis-Dienst zu verzichten. Kostenpflichtig wird die De-Mail bleiben, wenn Nachrichten zu Bedingungen verschickt werden, die einem Einschreiben ähneln. Und auch die Firmenkunden werden für die Dienstleistung zahlen müssen.
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Christian Kahle
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